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Artikel aus der Rubrik “International”

Aktuelle, unabhängige Weltnachrichten von Europas führendem Nachrichtensender, EU-News, Wirtschaft.

Dagan: US-Beamte ausweisen die Juden bedrohten

Der stellvertretende Leiter des Samaria Regionalrates, Yossi Dagan, hat eine Anfrage an Innenminister Gilad Erdan eingereicht in der er fordert: Sofort die Mitarbeiter des US-Konsulat auszuweisen, die am Freitag in dem Dorf Adei Ad die israelischen Einwohner mit ihren Waffen bedrohten.

“Wie durch Wikileaks vor einigen Jahren offenkundig wurde, sind diese angeblichen “Beamten” in Wirklichkeit Geheimagenten und Spione”, schreibt Dagan und fügte hinzu:

“Dieses Mal sind sie zu weit gegangen auf ihrer provokativen Tour mit den Palästinensern im südlichen Samaria und Nord Binyamin, die sie ohne Koordination mit der israelischen Armee und der Polizei unternahmen. Als ihnen die jüdischen Einwohner entgegentraten, zogen sie ihre Waffen und bedrohten damit israelische Zivilisten.”

“Damit haben sie alle roten Linien überschritten”, fuhr Dagan fort.

“Dieses Verhalten hätte leicht in e

Jordanien legt 15 Billionen Gasdeal mit Israel auf Eis

Jordanien, hat die Verhandlungen mit Israel über einen 15 Billionen Importdeal von Erdgas abgebrochen.

Der Leiter des jordanischen Energieausschusses im Abgeordnetenhaus, Jamal Gamouh, sagte der israelischen Wirtschaftszeitung Globes, dass es keinen Deal mit Israel geben wird bis klar ist, wer das Leviathan-Gasfeld besitzen wird.

Das Leviathan-Gasfeld ist eines von Israels größten Gasreserven, aus dem in den nächsten 15 Jahren 45 Milliarden Kubikmeter Gas verkauft werden sollen.

Eine entsprechende Absichtserklärung zwischen Jordanien und Israel über den Deal, wurde im September 2014 unterzeichnet.

Die Suspension erfolgt nach einer Ankündigung von Israels Anti-Trust Authority im letzten Monat, wonach das Auseinanderbrechen von einem Konsortium aus zwei Energieunternehmen angekündigt wurde, die für die Entwicklung von Israels größtem Gasfeld zuständig sind.

Laut der Ankündigung, haben

Liberman: EU größtes Problem für Israel

Außenminister Avigdor Liberman sprach am Sonntag mit Israels Botschafter in Europa und stellte in einem Arutz Sheva Interview klar, dass heute die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union (EU) die größte Herausforderung für Israel ist.

“Das Oslo-Abkommen ist zusammengebrochen”, sagte Liberman und bezog sich damit auf die Serie von einseitigen Schritten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) gegen Israel.

Diese umfassen einen im April 2014 geschlossenen Pakt mit der Hamas und die Vorlage eines gescheiterten Resolutionsentwurfs für einen palästinensischen Staat bei der UN, sowie die Anträge der PA gegen Israel an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH).

“Das ist der umgekehrte Weg der Beibehaltung des Status quo um jeden Preis”, sagte Libermann der Zeitung.

“Unsere größte Herausforderungen sind nicht die Palästinensische Autonomiebehörde und die

Iran übernimmt Vorherrschaft in seiner Region

Iran: Auf dem Weg zur Regionalmacht Neue Töne aus Saudi-Arabien: Nach Meinung eines Redakteurs der Tageszeitung Asharq Al-Awsat ist der Iran gerade dabei die Vorherrschaft in der Region zu übernehmen. Er begründet es damit, dass Riad einer Vielzahl an falschen Einschätzungen unterlag: Geld kann alles und jeden in Washington kaufen.…

Rheinische Post: Kampf gegen Schleuser

Düsseldorf – Wenn Menschen in Not geraten, muss ihnen geholfen werden. Auf die Standfestigkeit dieser moralischen Säule des Abendlandes muss sich jeder verlassen dürfen, ansonsten würde Europa einen gewichtigen Teil seines Selbstverständnisses aufgeben. Aber ebenso klar muss sein, dass Menschen, die andere – auf welche Art auch immer – in Notsituationen bringen, mit keiner Nachsicht rechnen dürfen. Ihnen muss die ganze Härte des Gesetzes gelten. Was in den vergangenen Tagen im Mittelmeer abgelaufen ist, lässt einem den Atem stocken. Es ist schockierend, dass bei uns in einer vernetzten und durchdigitalisierten Welt keine Fliege von der Wand fallen kann, ohne dass nicht eine Behörde oder wer auch immer das mitbekäme. Nur wenn im Mittelmeer Seelenverkäufer in See stechen, wenn Mannschaften die Flüchtlingsschiffe unbemerkt verlassen und Rettung zum Zufallsprodukt wird, schauen wir erstaunt auf. Wie konnte das passieren? Die EU muss das Millionengeschäft d

Weser-Kurier: Zu Erdogan und dem drohenden Korruptionsprozess schreibt Susanne Güsten

Bremen – Seit mehr als einem Jahr erzählt Recep Tayyip Erdogan der türkischen und internationalen Öffentlichkeit, dass an den Korruptionsvorwürfen gegen seine Regierung nichts dran ist. Er spricht von einer Verschwörung von Regierungsgegnern – obwohl einige seiner Ex-Minister offenbar tief im Korruptionssumpf stecken. Nun muss ein Parlamentsausschuss in Ankara über eine Anklage gegen die Politiker entscheiden. Es wird spannend in der türkischen Hauptstadt. Erdogan würde das Thema gerne in der Versenkung verschwinden lassen. Die Abstimmung im Ausschuss kommt ihm ungelegen.

Für den Präsidenten steht viel auf dem Spiel, unter anderem die eigene Glaubwürdigkeit. Selbst in seiner Regierungspartei AKP glauben viele, dass die Ex-Minister vor Gericht gestellt werden sollten, doch Erdogan will das unter allen Umständen vermeiden. Denn dann müsste Erdogan sich fragen lassen, warum er alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um die juristischen Ermittlungen gegen die

Aus einem Land mit Perspektiven will keiner fliehen

Wann ist das Boot voll? Angesichts der Dramen im Mittelmeer mit den überfüllten und gekenterten Seelenverkäufern erscheint diese Frage zynisch. Aber sie schwebt nun einmal über der politischen Diskussion. Natürlich kostet es Geld, Flüchtlinge aufzunehmen. Der Präsident des Ifo-Instituts, Professor Hans-Werner Sinn, kommt in einer neuen Berechnung jedenfalls zu diesem…

Weser-Kurier: Zum Euro-Beitritt Litauens schreibt Mirjam Moll

Bremen – Mit dem Beitritt Litauens ist die Eurofamilie wieder um ein Mitglied reicher geworden. Doch während die Währungsunion wächst, bleibt die Wirtschaftsunion immer noch lückenhaft. Diese gilt es zu schließen, will die Union ihre Gemeinschaft stärken. Das Aufweichen bestehender EU-Gesetze oder Zugeständnisse gegenüber einzelnen Staaten in Form von Sonderregelungen bewirken das Gegenteil. So ließ sich die EU von Dänemark und Großbritannien unter Druck setzen: Sie müssen den Euro niemals einführen. Den Platz des Vereinigten Königreichs hat diese Ausnahmeregelung indes nicht gefestigt: Dass der mittlerweile auch ohne den Euro drohen könnte, zeichnet sich am Erfolg der europa-skeptischen UKIP-Partei ab. Schon in drei Jahren könnten die Briten über ihren Verbleib in der Union abstimmen.

Griechenland hat sich hingegen durch falsche Zahlen in die Eurogruppe gemogelt. Trotzdem gewinnt der linkspopulistische Alexis Tsipras nun mit seiner Propaganda für eine

Neue Westfälische: Palästina und der Internationale Strafgerichtshof

Verkehrte Welt

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag ist zuständig für die schlimmsten Verbrechen, die sich Menschen gegenseitig zufügen: Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen. 122 Staaten weltweit bekennen sich im “Rom-Statut” zu seinen Grundsätzen, darunter sämtliche der EU. Jede neue Unterschrift unter das Statut müsste eigentlich gefeiert werden als Schritt in Richtung auf eine friedlichere Welt: wieder eine Region, in der Verbrechen gegen die Menschlichkeit geächtet werden, in der Täter nicht ungeschoren davonkommen sollen. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Die Unterschrift von Palästinenserpräsident Mahmut Abbas unter das Statut wird als Kriegserklärung gegen Israel gewertet. Müssten nicht eigentlich beide Seiten die Welt einladen: Überprüft uns ruhig, wir haben keine Verbrechen zu verbergen? Stattdessen wird das Bekenntnis zu Humanität zur Waffe im Machtpoker zwischen Abbas und Benjamin Netanjahu. Verk

Neue Westfälische: Flüchtlingsdrama im Mittelmeer

Die Hand ausstrecken

Das neue Jahr ist nur wenige Stunden alt, da hätte die EU fast schon wieder wegen einer neuen Flüchtlingskatastrophe zum Krisengipfel bitten müssen. Nur das beherzte Eingreifen der italienischen Küstenwache konnte in letzter Minute verhindern, dass ein mit Menschen überfüllter Frachter an Klippen zerschellte. So beginnt das neue Jahr, wie das alte endete. Flüchtlingsboote mit Verzweifelten stranden täglich an Europas versiegelten Küsten. Wieder einmal zeigt sich, dass skrupellosen Schleusern und Menschenhändlern dabei nur ein Menschenleben etwas wert ist – ihr eigenes. Dass sie in der grauen See der ungeklärten Zuständigkeiten weiter schalten und walten können, ist eine Schande.

Besserung und ein neues Flüchtlingskonzept hatte die EU nach den schockierenden Bildern von Lampedusa vor etwas mehr als einem Jahr versprochen, doch noch immer sterben jedes Jahr Tausende bei der gefährlichen Fahrt übers Mittelmeer. Für die Flücht

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