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SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach gegen Sprechchöre: Demos sind „ein Sargnagel“ für die noch bestehende Corona-Regeln

Anti-Rassismus-Proteste

Rassismus ist unerträglich. Der Protest Zigtausender zeigt, dass auch in Deutschland viele bereit sind, Fehlentwicklungen beim Namen zu nennen und sich für nachhaltige Veränderungen einzusetzen. Der kommissarische Leiter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Bernhard Franke, behauptet, Diskriminierungen aufgrund der Hautfarbe seien in Deutschland Alltag – nicht selten auch vonseiten der Behörden. Hier nicht wegzusehen oder zu verharmlosen, dafür lohnt der Protest allemal. Auch wenn er in Corona-Abstandszeiten vielerorts rücksichtslos ist – in der selbstgerechten Erwartung, das Virus könne zwischen guten und bösen Aufmarschzwecken unterscheiden.¹

Angesichts der jüngsten Massendemonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt fordert der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach strengere Regeln, um eine zweite Corona-Welle zu verhindern. „Solche Demonstrationen sind ein Sargnagel für die noch bestehenden Regeln“, sagte Lauterbach dem „Tagesspiegel“ angesichts der Bilder vom Wochenende, wo rund 15.000 Menschen auf dem Alexanderplatz in Berlin demonstriert hatten. Durch die lauten Sprechchöre („Black Lives Matter“-„Schwarze Leben zählen“) seien Unmengen an Aerosolen auf engem Raum verteilt worden. „Für den Kampf gegen das Virus wäre es besser, nur mit Plakaten und Bannern zu demonstrieren“, sagte Lauterbach dem „Tagesspiegel“.

Der SPD-Politiker betonte das Demonstrationsrecht – fürchtet aber, dass durch die Wirkung der Bilder auf den Rest der Bevölkerung die Erfolge des „sehr effektiven Lockdowns“ in der Corona-Krise aufs Spiel gesetzt werden: „Viel zu viele Leute, zu wenige Masken, zu wenig Abstand – das ideale Super-Spreading-Event!“

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, kritisierte im Gespräch mit dem „Tagesspiegel“: „Mit polizeilichen Mitteln ist eine Abstandsregel bei einer Versammlung von vielen Tausend Menschen schlicht nicht durchsetzbar.“ Bei Krawallen seien die Beamten nun auch noch hohen Infektionsgefahren ausgesetzt, weil manche Menschen das Anliegen ihrer Demonstration als wichtiger einschätzen als den Infektionsschutz. „Das ist verantwortungslos, gefährlich und auch dumm“, sagte Wendt dem „Tagesspiegel“. Gerade die Polizei Berlin brauche mehr Wertschätzung durch die Politik, „dazu zählt natürlich auch Geld“. Er forderte eine dauerhafte Hauptstadt-Zulage: „Denn Berlin bleibt auch nach der Corona-Krise die begehrteste Millionenmetropole Deutschlands mit all den hauptstadtbedingten Sonderlasten, die auf den Schultern der gesamten Polizei liegen.“²

¹Stuttgarter Nachrichten ²Der Tagesspiegel

9 Kommentare

  1. Walter Gerhartz

    Also zieht Bill Gates, der diesen weltweiten gesellschaftlichen Wandel noch „erleben“ will, sein größtes Ass aus dem Ärmel und installiert jetzt angesichts der Virus-Pandemie seine „Brave New World“ – einschließlich der von ihm gewünschten „New World Order“. Seine Machtpositionen innerhalb der „Welt-Reformer“ sind mittlerweile gefestigt. „Money makes the World go RED“.

    Ihm und seiner Stiftung „unterstehen“ und „gehorchen“ mittlerweile so bedeutende, weltweit etablierte und agierende Institutionen wie die WHO, die Bill Gates mit Milliardenbeträgen sponsert.

    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-03/who-unabhaengigkeit-bill-gates-film

    Ganze Fabriken vieler Impfstoff-Hersteller gehören de facto Bill Gates. Selbst die in Tübingen ansässige Firma des SAP-Chefs Hopp wird von Bill Gates mit Milliardenbeträgen finanziert.

    https://www.bdi.de/politik-und-presse/nachrichten/ansicht/article/gates-und-hopp-investieren-millionen-in-tuebinger-impfstoff-hersteller/

    • Anonymous

      Vielen Dank für die interessante Links— Gates ist m.E. ein Verbrecher wie viele aus solchen Kreisen wie Bezos, Buffett, Winfrey, Soros, Rothschild, Rockefeller, Obama, Clinton, usw– die gehören m. E. vor Gericht wegen Verbrechen gegen die Menschheit, und in den USA wegen Landesverrat —
      Alle diese Leute die in den Treffs für die Milliardäre sind— Bilderberger, Club of Rome, usw–die wollen die ganze Welt unterjochen und alle sollen das machen was sie sagen— tun sowieso die meisten jetzt schon– WHO, UNO, EU usw– alles kontrolliert von diesen Leuten—

  2. Walter Gerhartz

    Mindestens seit 2010, und besonders noch einmal im europäischen Schicksalsjahr 2015, wies Bill Gates darauf hin, daß die neuen modernen Kriege in Form von Virus-Epidemien ablaufen werden und daß die Menschheit, um sich davor zu schützen, dann bereit sein würde, erhebliche Veränderungen der politischen Systeme einschließlich des Verzichts auf Freiheit und Wohlstand und einschließlich der Umformung unserer Wirtschaftssysteme hinzunehmen, zu tolerieren, um des „höheren Gutes willen“, dem Erhalt und der Sicherung des eigenen Lebens.

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502949/Bill-Gates-warnt-seit-2010-vor-einer-globalen-Pandemie-und-bereitet-sich-seit-Langem-geschaeftlich-darauf-vor

  3. Horst

    Ich frag mich für warum diese Leute demonstrieren. Coronaregelungen werden immer weiter geöffnet, Normalität zieht ein.
    Black Lives Matter“-„Schwarze Leben zählen“- Demos um das Risiko eines Corona Rückfalls- lohnt nicht. Falsch was dort passiert ist, aber sonst gehen die Leute auch nicht auf die Strasse, Massenmigration, soziale Ungerechtigkeit, Staatsverschwendungen, Kinderarmut in der Welt, Unterdrückung in China. Das interessiert keinen. Aber ein Schulmädchen streikt wegen der Umwelt und alle flippen aus. Haben wir hier nur noch Idioten?

  4. Dennis

    Diese „Regierung“ : angeklagt gehört dieses kriminelle Pack! Klar, Demos sind erlaubt, wenn sie dem Staat und der Verblödung der Bevölkerung dienen! Floyd war ein hochgradig kriminelles Subjekt, jetzt fallen einige Menschen auf die die Knie und bitten ihn um Vergebung! – Ich kotze im Strahl!-
    Deutschland ist ein Irrenhaus geworden, angeführt von einem schwerkranken Zitteraal!

    Corona: ich lach mich weg!

  5. Anonymous

    Wenn ich sowas schon lese.
    Strengere Regeln.
    Was nützten Regeln denn bitteschön, wenn sie nicht eingehalten werden?
    Es gab Regeln. Die wurden nicht eingehalten von Seiten der Veranstalter!
    Oder sind Großveranstaltungen mit mehreren Tausend Teilnehmern ohne Mindestabstände von 1,5 Metern neuerdings erlaubt?
    Wenn eine Demonstration mit 300 Teilnehmern angemeldet ist und dann 3000 kommen, dann hat man sich nicht an die Regeln gehalten.
    Wen Großveranstaltungen mit einer maximalen Teilnehmerzahl zugelassen sind und nichts unternommen wird, wenn die Teilnehmerzahl überschritten wird, dann wurde sich nicht an die Regeln gehalten.
    Wenn die Ordnungsämter nicht tätig werden, wenn Regeln nicht eingehalten werden, dann halten sich die Ordnungsämter nicht an die Regeln !

    Und nicht zu vergessen, im Bundestag schweben die Aerosole ja nicht durch die Luft, da braucht man gar keine „Alltagsmaske“ zu tragen. Höchstens mal für die Kamera.

    Aber alte Leute die keine Symptome haben pauschal im Pflegeheim isolieren. Und pauschal durchtesten, damit man Daten für Studien hat. Und in der „zweiten Phase der Pandemie“ dann wieder Pauschal durchtesten, damit man Daten für Studien hat. Kinder mit Maske vorm Gesicht in die Schule schicken wollen. Und dann zweimal die Woche durchtesten, damit man Daten für Studien hat. Gebärenden während der Geburt eine Atemschutzmaske aufzwingen. Neugeborene von der Mutter isolieren.
    Bußgelder, Zwangstestungen. Aber bloß nicht bei zehntausenden mutmaßlichen Antirassismusdemonstranten, denn Rassismus ist ja schrecklich und unerträglich und es ist ja so wichtig dafür auf die Straße zu gehen. Da drückt man dann beide Augen zu und labert anschließend was von strengeren Regeln.

    • Anonymous

      Dieser Staat ist zum kotzen.

      • Rabe

        Dem kann ich nur zustimmen, jeden Tag eine neue Teufelei, dass ja Deutschland kuntinurierlich bis zur BW zugrunde gerichtet wird.

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