Press "Enter" to skip to content

Deutschtests für Zuwanderer: Fast 80 Prozent der Wiederholer fallen durch

Zahlen des Bundesinnenministeriums: Erfolgsquote bei Deutschtests für Zuwanderer leicht gestiegen

Fast die Hälfte der Erstabsolventen von Deutschtests für Zuwanderer (DTZ) hat die Kurse im vergangenen Jahr nicht erfolgreich abgeschlossen. 2019 erreichten von 135.799 Erstteilnehmern 62.085 nicht das Sprachniveau B1, das für ein Bestehen der Integrationskurse notwendig wäre. Der Anteil lag damit bei 45,7 Prozent. Allerdings ist ein leichter Positiv-Trend zu beobachten. 2018 hatten 51,5 Prozent und damit mehr als die Hälfte der Erstteilnehmer das B1-Ziel verfehlt. Im Jahr 2017 waren es 48,3 Prozent gewesen.

Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervor, die der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) vorliegt.

Bei den Kurswiederholern ist der Anteil derjenigen, die das Niveau B1 nicht erreichen, stetig angewachsen: Im vergangenen Jahr schafften 77,6 Prozent der 82.287 Teilnehmer den Test auch in einem neuen Anlauf nicht. Im Jahr davor waren 72,7 Prozent bei der wiederholten Teilnahme durchgefallen, 2017 war es 65,7 Prozent gewesen, 2016 60,0 Prozent, wie aus der Ministeriumsantwort weiter hervorgeht.

Die Sprachkurse wurden 2005 eingeführt und umfassen 600 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten. Niveau B1 des europäischen Referenzrahmens bedeutet, dass Teilnehmer in einfachen Sätzen Erfahrungen und Ereignisse beschreiben, Meinungen wiedergeben und Briefe schreiben können. Um das „Zertifikat Integrationskurs“ zu erhalten, müssen Zuwanderer B1 nachweisen. „Sie zeigen damit, dass Sie ein wesentliches Ziel des Integrationskurses erreicht haben“, heißt es auf der Website des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf).

Wegen des hohen Anteils der Teilnehmer, die das nicht schaffen, gab es immer wieder Kritik an den Kursen. Angesichts der Zahlen für 2019 sagte der AfD-Abgeordnete René Springer der NOZ: „Es ist nicht akzeptabel, dass steuerfinanzierte Integrationsangebote in dreistelliger Millionenhöhe massenhaft ins Leere laufen.“ Nach Springers Lesart zeigt die Statistik, „dass vielen Migranten die notwendige Lernkultur oder der Integrationswille fehlt.“

Eine Sprecherin von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) verweist darauf, dass viele Zuwanderer die Deutschtests nach Alphabetisierungskursen absolviert hätten. Für sie bedeute ein Abschluss mit dem niedrigeren Niveau A2, „dass sie ihr Lernziel dennoch erreicht haben und erfolgreich waren“, sagte sie der NOZ. Und in den vergangenen Jahren sei der Anteil der Testteilnehmer aus Alphabetisierungskursen gewachsen.

Nach Angaben der Sprecherin wurden allein aus der Gruppe der Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive seit 2015 fast eine halbe Million Anträge auf Zulassung zur freiwilligen Teilnahme am Integrationskurs aus eigener Initiative gestellt. „Das zeigt aus Sicht des Bundesinnenministeriums sehr deutlich, dass seitens der Zugewanderten ein großes Interesse am Erwerb der deutschen Sprache besteht.“

Die Sprecherin verwies überdies auf zahlreiche Maßnahmen, mit denen die Tests verbessert werden sollten: eine Pflicht zur Zusatzqualifikation für alle Lehrkräfte, eine Sozialbegleitung der Teilnehmer, eine kursbegleitende Kinderbeaufsichtigung sowie eine Mindestvergütung für Kurse mit wenigen Teilnehmern in ländlichen Räumen. Zudem werde inzwischen eine „angemessene Kontrolle“ der Kursanbieter sichergestellt.¹

Integrationswille fehlt – fast die Hälfte der Migranten scheitert am Deutschkurs

Im vergangenen Jahr hat rund jeder zweite Integrationskurs-Teilnehmer den abschließenden Deutsch-Test für Zuwanderer nicht bestanden. Bei Kursteilnehmern, die den Deutsch-Test wiederholten, stieg die Durchfallquote auf fast 80 Prozent an.

Integrationskurse sollen neben der deutschen Sprache auch Kenntnisse unserer Rechtsordnung, Kultur und Geschichte vermitteln. Die Ausgaben für Integrationskurse haben sich in den letzten Jahren dabei mehr als verdreifacht. Wurden im Jahr 2015 noch rund 269 Millionen Euro dafür aufgewendet, waren es im Jahr 2018 bereits 874 Millionen Euro.

Dazu teilt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer, mit:

„Es ist nicht akzeptabel, dass steuerfinanzierte Integrationsangebote in dreistelliger Millionenhöhe massenhaft ins Leere laufen. Die hohen Durchfallquoten der vergangenen Jahre zeigen, dass vielen Migranten die notwendige Lernkultur oder der Integrationswille fehlt. Ziel muss es sein, Zuwanderung so zu steuern, dass sie einen erkennbaren Mehrwert für unsere Gesellschaft bringt.“²

¹Neue Osnabrücker Zeitung ²AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

13 Kommentare

  1. Anonymous

    24.06: um Deutscher zu werden, wenn man hier bis auf weiteres leben, arbeiten will, dann muss man die Kultur kennenlernen und sich diese Kultur aneignen. Die andere Kultur muss man nicht aufgeben aber man muss die neue Kultur kennenlernen und dazu gehören Sprache, Geschichte , Gesetze , Musik, Literatur, usw— keine Parallelkulturen, keine 2. Staatsangehörigkeit– entweder oder.

    Die ganzen Leute hier mit 2 Staatsangehörigkeiten muss man vor die Entscheidung stellen— wollen Sie z.B. die türkische Staatsangehörigkeit beibehalten, dann müssen Sie die deutsch abgeben— sonst müssen Sie die türkische abgeben— 2 Staatsangehörigkeiten ist nicht gut– das ist meine Meinung

    Insbesondere sind Afrikaner nicht gewollt, sich eine neue Kultur anzueignen und neigen eher zu gewalttätigen Auseinandersetzungen –
    — die sollen in ihren Kulturkreisen in Afrika bleiben und D verlassen und zurückgehen— zu 99% ganz ekelhafte Leute— meine Lebens – Erfahrung mit Afrikaner —

  2. Walter Gerhartz

    Das ist typisch für Deutsche Behörden.

    Die eigenen und auch geeigneten Leute werden schikaniert, aber die Musels und Afrikaner (meist Analphabeten) bläst man noch Zucker in den Hintern !!

  3. Walter Gerhartz

    Gaga-Erkenntnis des BKA: Das beste Mittel gegen Ausländerfeindlichkeit sind noch mehr Ausländer

    https://www.journalistenwatch.com/2020/06/18/gaga-erkenntnis-bka/

    Bahnbrechende Erkenntnis des Bundeskriminalamtes: Je mehr Ausländer in einem Stadtteil wohnen, umso geringer fällt dort die Fremdenfeindlichkeit aus. Botschaft zwischen den Zeilen: Je mehr Ausländer, um so besser.

    Was sich wie ein verspäteter Aprilscherz oder nach Beamtenlogik à la Schilda anhört, war allerdings bierernst gemeint – und ist typisch für das „professionelle“ Niveau beim BKA – einer Behörde, die früher einmal vor allem für Verbrechensbekämpfung bekannt war….ALLES LESEN !!

  4. Walter Gerhartz

    Machen wir uns doch nichts vor: Diese Regierung, diese Politiker reihum können und wollen schlicht keinerlei Kritik ertragen.

    Wie Gabriel in einem seine hellsichtigen Momente sagte: Man führt sich auf, als seien sie nicht die GEwählten, sondern die ERwählten.

    Seit etlichen Jahren, spätestens seit der verfehlten Russland Politik („Putinversteher“), seit dem Flüchtlingsdebakel („Rassist““) und jetzt mit dem Corona Theater („Verschwörungstheoretiker“), spätestens seit dem wird jeder, der Kritik übt, als Feind der vermeintlichen Demokratie, wie sie die Machtelite versteht, gebrandmarkt.

    In der Vor-Netzzeit musste man allenfalls mit einigen – damals noch – kritischen Journalisten fertig werden, mit einigen Leserbriefen; beides war aber bis auf geringfügige Ausnahmen noch problemlos zu ignorieren bzw. auszusitzen.

    Jetzt, bei der Kritik im Netz, ist die ganze Welt darüber informiert, man kann sie nicht mehr einfach ignorieren, ergo geht den Herrschaften so langsam der A**** auf Grundeis.

    Ich streite nicht aber, dass einige gerade im Netz über das Ziel hinausschießen, dass aus halbwegs sachlicher und konstruktiver Kritik auch einmal Hasstiraden werden.

    Nur muss 1. damit eine echte Demokratie auch damit fertig werden und 2. sollten sich die Herrschaften endlich einmal fragen, worin eigentlich liegt der Grund für die vermehrte Kritik?

    Die Kritiker vermehren sich doch nicht grundlos. Tag für Tag müssen wir erleben, dass wir von einer Bande machtgeiler, überheblicher Nichtskönner regiert werden, die nur eines wirklich können:

    Steuergelder für Unwichtiges zum Fenster rauswerfen und geizen wenn es darum geht, diese Gelder für die eigenen Bürger zu verwenden. Und schlimmer noch: Sie werden nicht dafür zur Verantwortung gezogen !!

    Diese Regierung hat mehr Glück als Verstand, dass Michel so faul und phlegmatisch ist, und seine Kritik weitgehend eben nur im Netz ablässt.

    Und gehen doch mal ein paar Leute auf die Straße, dann handelt es sich ja lediglich um den MOB, den man – bislang jedenfalls – einfach in die rechte Ecke schieben konnte oder um solche, die von Populisten verführt wurden.

    Genau genommen ist es lediglich ein Zeichen von Angst und Schwäche, dass diese Regierung nicht einmal mit fähig ist, mit dem geschriebenen Wort fertig zu werden, dass sie offenbar bereits davor zittert, wenn „ihr Volk“ – bisher jedenfalls- nur schriftlich Kritik übt.

  5. Anonymous

    Wurde der sicherlich rassistisch motivierte Polizei Schäferhund beim Einsatz gegen diese Randalierer schon entlassen und zum Einschläfern geschickt?

    Unsere Polizei und die AfD werden wegen Rassismus verfolgt, die arabischen und schwarzen Verbrecher können tun und lassen was sie wollen !

    Das ist kein normaler Staat und ganz bestimmt KEIN RECHTSSTAAT !

  6. Walter Gerhartz

    RASSISMUS – DIE NEUE WAFFE GEGEN MEINUNGSFREIHEIT & DEMOKRATIE

    Ob das Projekt hier viele Araber und Afrikaner einzuschleusen gut gemeint war glaube ich nicht, es war eher der Plan unser Volk und Wohlstand zu vernichten.

    Kanada u. Australien machen es vor, welche Menschen in den Ländern aufgenommen werden, nämlich NUR Menschen mit Ausbildungen die diese Länder benötigen.

    Bei uns wandern von der US-Armee vertriebene Fanatiker und Analphabeten ein, die niemals einen Mehrwert für unser Land erbringen werden !

    50 Milliarden im Jahr werden sinnlos an diese GOLDSTÜCKE verschleudert, während im eigenen Volk genug Armut zu bekämpfen wäre, und vieles nach Verbesserung (Renten) schreit.

    Deutschtests für Zuwanderer: Fast 80 Prozent der Wiederholer fallen durch, das ist das wahre Ergebnis.

    Die Goldstücke scharen sich in Gruppen zusammen und erfreuen sich zusammen über das Geld, das wir mit täglicher Arbeit sauer verdient haben und fleißig Steuern zahlen müssen.

    Von den vielen Verbrechen, die von unserer Kuscheljustiz hingenommen werden ganz zu schweigen.

    Unsere kranken Politiker bedenken allerdings nicht, dass OHNE DEUTSCHE bald KEIN GELD mehr da ist !!

    Wer also die ALTPARTEIEN wählt, wählt den eigenen Untergang !

  7. Anonymous

    In Zukunft wird es reichen, wenn die Zuwanderer black lives matter brüllen können und dabei ein Pappschild hoch halten können auf dem es geschrieben steht.

  8. Anonymous

    Sprachniveaustufen nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen
    (A1)
    (A2)
    B1 Kann die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Kann die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Kann sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Kann über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.
    (B2)
    (C1)
    (C2)

  9. jane doe

    obwohl in Deutschland geboren, aufgewachsen und nie im Ausland gewesen, musste ich mich einbürgern lassen, da meine Mutter aus dem Ausland kam und nie eingebürgert wurde. Bei meiner Einbürgerung verlangte der Leiter des Ausländeramtes einen Sprachtest. Das war in Rheinland-Pfalz. Meine Einwände, dass ich alle Schulzeugnisse beigebracht hätte und er gut daraus sehen könne, dass ich Abitur in Deutschland gemacht hätte, erwiderte er, dass es nun einfach Vorschrift wäre, einen Sprachtest zu fordern.
    Die gütige Frau (Name mir bekannt), die die eigentliche Arbeit bei meiner Einbürgerung gemacht hatte und seine Untergebene war, einigte sich mit mir dahin gehend, dass ich fehlerfrei die ersten Strophen der „Glocke“ von Schiller aufsagen sollte. Freiwillig gab ich noch die gesamte „Bürgschaft“ (zu Dionys, dem Tyrannen schlich…) dazu. Nach zwei Strophen wollte Frau…. nicht mehr wissen, aber ich war unerbittlich. Damals lachte ich darüber, aber heute überlege ich mir, die Staatsbürgerschaft zurück zu geben.

    • Negernazi

      Ja, bitte. Staatsbürgerschaft zurückgeben und ab in die Heimat. Deutschland kann es ja wohl nicht sein, wenn jemand auf seine Staatsbürgerschaft einfach so verzichten kann. Aber das ist typisch für Migranten, immer gegen das System und alles verweigern.

      • Anonymous

        kannst du eigentlich nicht lesen? Bin in Deutschland geboren, lebe jetzt seit 70 Jahren hier und hatte nur das Pech, dass meine Mutter, bei der ich nicht aufgewachsen bin, sich der Einbürgerung widersetzte, weil ihre ganze Familie in Ungarn von den Nazis getötet wurde. Sie kam nur nach Deutschland noch im Krieg, weil sie zwangsverschleppt wurde und konnte nicht mehr zurück, weil niemand von ihrer Familie da war. Sie blieb zwar hier, weil es über ihre Kraft ging, anders wo neu anzufangen, aber sie wollte die deutsche Staatsbürgerschaft nicht. Was ich immer gut verstehen konnte. Ich habe auch lange gebraucht, sie zu beantragen und hatte damals auch schon ein schlechtes Gefühl. Aber ich hatte mir hier etwas aufgebaut, eine Firma mit einigen Angestellten und das wollte ich nicht aufgeben. Unnötig zu erwähnen, dass weder ich noch meine Mutter je öffentliche Gelder vom Staat bekommen habe und wir immer mit eigener Kraft unser Geld verdient haben. Du hast nicht verstanden, dass ich Deutsch als meine Muttersprache sehr gut beherrsche (hätte sonst das Abitur nicht geschafft) und dass ich es als unverschämt ansah, dass ich noch einen Sprachtest machen sollte. Ich spreche kein Wort Ungarisch.

    • Anonymous

      Oh jeh.

      Man hat sich also geeinigt.

      Dann können wir davon ausgehen daß es bei anderen Testpersonen auch Einigungsmöglichkeiten gibt.

    • Walter Gerhartz

      Das ist typisch für Deutsche Behörden.

      Die eigenen und auch geeigneten Leute werden schikaniert, aber die Musels und Afrikaner (meist Analphabeten) bläst man noch Zucker in den Hintern !!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

BZ Medienholding Ltd ©1998 - 2019.