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EU hält Zusagen ein: 6 Milliarden Euro für Flüchtlinge in der Türkei sind bis ins Jahr 2025 verplant

Deutschland: Tafeln verzeichnen immer mehr Kunden - Besonders Zahl der Rentner steigt

Die Europäische Kommission hat insgesamt 6 Mrd. Euro für humanitäre Hilfe im Rahmen der EU-Fazilität für Flüchtlinge in der Türkei bereitgestellt. Bisher sind 2,7 Mrd. Euro ausgezahlt worden, die weiteren 4,3 Milliarden Euro sind nun restlos vertraglich gebunden. Dank der Unterstützung der EU können die Grundbedürfnisse wie Miete und Medikamente von mehr als 1,7 Millionen Bedürftigen gedeckt werden. Mehr als eine halbe Million Flüchtlingskinder können eine Schule besuchen.

Oliver Várhelyi, Kommissar für Nachbarschaft und Erweiterung, erklärte dazu: „Die vollständige Inanspruchnahme der 6 Mrd. Euro der Flüchtlingsfazilität in der Türkei bestätigt das Engagement der Europäischen Union, ihre Zusagen einzuhalten. Wir werden die Flüchtlinge und Aufnahmegemeinden in der Türkei in verschiedenen Bereichen, die für ihre Lebensqualität, die Zukunft ihrer Kinder und ihre Integration insgesamt von entscheidender Bedeutung sind, weiterhin unterstützen.“

Die Ankündigung erfolgte im Anschluss an die dreizehnte Sitzung des Lenkungsausschusses der EU-Flüchtlingsfazilität in der Türkei, die am 9. Dezember in Brüssel stattfand. Unter dem Vorsitz der Kommission versammelt der Ausschuss Vertreter der EU-Mitgliedstaaten, des Europäischen Parlaments und der Türkei.

Stand der Umsetzung

Die Gesamtausgaben werden bis Ende 2019 3 Mrd. Euro erreichen, wobei bis Ende 2020 eine weitere Erhöhung auf 4 Mrd. Euro geplant ist. Dank dieser Unterstützung laufen derzeit 95 Projekte in der gesamten Türkei, von denen mehr als 1,7 Millionen Flüchtlinge profitieren, darunter 500.000 Flüchtlingskinder, die Zugang zu Bildung haben.

Es wird erwartet, dass in den kommenden Monaten weitere 25 Verträge unterzeichnet werden. Neue Projekte unter der Fazilität werden weiterhin umgesetzt, wobei die erste Generation der Projekte 2021 und die zweite spätestens 2025 abgeschlossen wird.¹

Vorsitzender des Bundesverbandes Brühl: Grundrente wird Altersarmut nicht beenden – Halbe Million Kinder als Kunden

Osnabrück. Die Zahl der Menschen in Deutschland, die sich bei Tafeln mit Lebensmitteln versorgen, steigt immer weiter an. Bundesverbands-Vorsitzender Jochen Brühl sagte im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ), die etwa 940 Tafeln in Deutschland verzeichneten zuletzt 1,65 Millionen Kunden. „Das sind zehn Prozent mehr als im vergangenen Jahr.“ Besonders groß sei die Nachfrage von älteren Menschen, so Brühl. „Die Zahl der Rentner unter den Tafelkunden ist innerhalb eines Jahres um 20 Prozent auf 430.000 gestiegen.“

Es koste viel Energie, Armut zu verstecken, sagte Brühl. Diese Kraft hätten ältere Menschen oftmals nicht mehr „und kommen dann zu uns“. Viele Tafeln hätten zudem spezielle Angebote für ältere Menschen gestartet, etwa Senioren-Nachmittage. „Das senkt vielleicht die Hemmschwelle“ und sei auch ein Beitrag gegen Alters-Einsamkeit. Brühl geht nicht davon aus, dass die derzeit in der Bundespolitik diskutierte Grundrente Probleme grundsätzlich lösen wird. „Grundrente klingt so, als werde damit die Altersarmut in Deutschland abgeschafft. Das ist natürlich Quatsch.“ Eine effektive Bekämpfung der Altersarmut beginne im Erwerbsleben oder noch früher. „Unter unseren Kunden sind auch 500.000 Kinder und Jugendliche. Deren Zahl übersteigt also noch die der Rentner, die unsere Angebote nutzen.“

Brühl beklagte, die Gesellschaft verdränge, unter welchen Bedingungen viele Menschen lebten. „Ich glaube zwar nicht, dass Menschen hierzulande hungern. Aber gerade ältere Menschen berichten uns, dass sie die Heizung im Winter nicht anstellen, weil sie Sorge haben, die Heizkostenabrechnung im Frühjahr nicht mehr bezahlen zu können.“ Solche Geschichten würden die 60.000 ehrenamtlichen Tafel-Helfer erzählen können. „Nur frage sie kein Politiker.“²

¹Europäische Union ²Neue Osnabrücker Zeitung

3 Kommentare

  1. Rabe

    Dieser Kardinal Marx spendet 50.000 Euro aus dem Kirchensteuersäckel für dieses Schlepperhelferschiff, dass der Sea Watch zur Verfügung gestellt werden soll. Weitere Spenden der Scheinheiligen Kutten……. sind beachtlich: 15.000 die ev. Kirche, 20.000 die oldenb. Kirche, 100.000 die ev. Kirche im Rheinland, um weiterhin vor der libyschen Küste, zwecks Bereicherung Europas Schmarotzer, Vergewaltiger und Mörder aufzusammeln, abzuladen und weiterhin dort hinzubringen, wo dieser Müll auf Lebenszeit gepampert wird – hauptsächlich von Dumm-Deutschland, wo die Mutti Afrikas auf diese mit offenen Armen wartet, nur zahlen und unter den Problemen mit diesen Primitivlingen muss das Volk leiden. Diese Pastorentochter und deren Kirchenzombies sollen mitsamt ihrer Scheinheiligkeit in der Hölle brennen.

    • Köhler

      Unsere Justiz und Politiker sind gottverdammte Versager

  2. Anonymous

    Bringt nichts– die Masseneinwanderung geht weiter .. und Erdogan lacht sich ins Fäustchen—

    und jetzt startet die Evang. Kirche eine eigene Schiffsflotte für die Invasoren— unterstützt von anderen NGOs — die Kirchen müssen zerschmettert werden— beide Kirchen—– austreten–austreten— nicht ein Cent Kirchensteuer mehr— ihr kommt bestimmt nicht deswegen in die Hölle —

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