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Weidel: Böses Erwachen aus Integrationsträumerei

Flüchtlinge und Integration: Viele Aufgaben bleiben

Der Kontrollverlust des Staates, wie Merkel die Krise mit der Aufnahme fast einer Million Flüchtlinge 2015 selbst nannte, ist überwunden. Die Obergrenze, die Seehofer forderte, wurde 2018 klar unterschritten. Die Zahl der Asylanträge sank de facto auf rund 165.000. Die Entwicklung war absehbar, die Regeln wurden verschärft. Die von Seehofer im vorigen Sommer trotzdem provozierte Unions- und Regierungskrise hatte es da nicht bedurft. Jetzt muss sich der Innenminister endlich um seine anderen Themen kümmern, die Probleme bei der Integration der Ausländer etwa.

Oder um den Bereich Heimat, für den er bisher so gut wie nichts geliefert hat. Eine Heimat sollte Deutschland für alle seine Bürger sein. Und diese Handreichung sollten Zuwanderer zu schätzen wissen. Wenn nicht, müssen sie gehen. Nur muss der Staat das dann auch durchsetzen. Es geht nicht um einen Schlussstrich unter das Jahr 2015. Aber die Fehler von damals sind benannt. Und Deutschland hat in der Migrationsfrage wieder Tritt gefasst. Das ist das Verdienst vieler Bürger – und das beste Mittel gegen Rechtsradikale und Populisten.¹

162000 Asyl-Erstanträge 2018 sind weniger als das, was Seehofer einst forderte. Zumal, wenn man berücksichtigt, dass fast 20 Prozent der Anträge von Kindern stammen, die hier geboren wurden. Auch ist die Zahl der Erstanträge im Monatsvergleich im Dezember 2018 besonders deutlich auf weniger als 9000 gesunken. Vor allem der Zuzug aus dem Bürgerkriegsland Syrien, der größten Gruppe der Flüchtlinge, geht zurück. Allerdings ist Integration nicht allein eine Frage der Mathematik. Ob sie gelingt, hängt von der Einstellung der handelnden Personen ab.²

Der Präsident des Städte- und Gemeindebundes, Uwe Brandl, erklärte im Interview mit der „WELT“, ein Großteil der sei nicht integrationswillig. Dr. Alice Weidel, Mitglied im AfD-Bundesvorstand, stimmt zu und fordert Konsequenzen aus dieser Erkenntnis:

„Dass viele der seit 2015 nach Deutschland gekommenen Migranten kein Interesse an Integration in die deutsche Gesellschaft haben, wurde immer wieder hinlänglich aufgezeigt. Neu ist, dass nun auch ein Unionspolitiker wie Herr Brandl dies offen zugibt. Die Folgerung daraus kann aber nicht heißen, von deutscher Seite noch mehr Anstrengungen – heißt noch mehr Geld – für Integration aufzuwenden. Die fatalistische Erkenntnis, dass viele ja ohnehin blieben und man deshalb nichts anderes machen könne, ist eine Kapitulationserklärung. Wir dürfen keine Einwanderung in die Sozialsysteme akzeptieren. Wenn seitens der Migranten kein Wille zur Integration besteht, kann ein dauerhafter Aufenthaltstitel keine Option sein. Wer sich nicht integrieren will, muss Deutschland wieder verlassen. Die Politik hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass dies auch geschieht.“³

¹Kristina Dunz – Rheinische Post ²Badische Zeitung ³Alternative für Deutschland

4 Kommentare

  1. Silke Reichle

    Die 95 Prozent der illegalen Invasoren sollen Deutschland ganz schnell wieder verlassen. Wir wollen die Blutsauger hier nicht haben und fertig…wir wollen auch keine weiteren Moscheen und Kopftücher. Schluß damit endlich.

    • Marcus

      Merkel hat nur einen Plan : die deutsche Bevölkerung durch Muslime zu ersetzen! Die erhalten dann die 2. Staatsbürgerschaft und werden dann das fette Huhn auch wählen; dafür, dass wir für das Geschmeiss arbeiten gehen, hingegen sich die Goldstücke ersteinmal richtig ausschlafen, dann mit ihren i-phones rumdaddeln, sich bei Aldi billiges Dosenbier kaufen, – ich Dussel dachte immer, dass Alkohol im Islam strikt verboten sei,- dann mal schauen, ob eine deutsche Schlampe vorbei geht, die man vergewaltigen kann… Ja so ist es mit all diesen „fleissigen Facharbeitern“…… Bis zum Ende aller Tage werden sie auf unsere Kosten leben!
      Raus mit diesem Gesocks!!!

  2. Manfred

    Pflichte Frau Dr. Weidel zu 100% zu.

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