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SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach: Öffnung der Schulen könnte großes Problem werden

Abenteuerlich: Schulöffnung

Angesichts mehrerer Coronavirus-Ausbrüche in Schlachtbetrieben und Flüchtlingsunterkünften warnt der SPD-Gesundheitsexperte und Epidemiologe Karl Lauterbach vor einer weiteren Öffnung der Schulen. „Wir müssen gezielter dorthin schauen, wo Menschen weiterhin eng zusammenarbeiten oder leben“, sagte Lauterbach der Düsseldorfer „Rheinischen Post“.

Das geschehe in den Fleischbetrieben, aber etwa auch in Bussen und Bahnen. „Die Öffnung der Bildungseinrichtungen könnte ein großes Problem werden, denn es fehlt an geeigneten Hygienekonzepten, die guten Unterricht ermöglichen. Halber Unterricht, doppelte Hausaufgaben ist zu kurz gedacht.“ Virusausbrüche in Schulen seien nicht ausgeschlossen. Zudem betonte Lauterbach: „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir die einzelnen Ausbrüche erst mit Verzögerung bemerken. Im Hintergrund könnten bereits einige neue losgetreten worden sein, was eine zweite Infektionswelle begünstigt.“¹

Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Diese alte Fußballerweisheit wird nun auch in den Schulen zum Maß aller Dinge. Denn hier werden die von der Politik ersonnenen Schritte zur schrittweisen Öffnung der Schulen auf ihre Alltagstauglichkeit überprüft. Zunächst geht es nur um Abschluss- und Übergangsklassen. Viele Schulen stoßen jedoch damit schon an organisatorische und räumliche Grenzen.

Die Kultusministerkonferenz setzt mit ihrem Rahmenkonzept nun sogar noch eins drauf: Bis zu den Sommerferien sollen alle Schüler zumindest tageweise zum Unterricht in die Schule zurückkehren können. Ein abenteuerliches Ziel. Zweifel an dessen Erreichung sind allemal berechtigt. Die Schulen gehörten zu den ersten Einrichtungen, die wegen der Pandemie geschlossen wurden, nun sind sie ein Prüfstein zurück in das gewohnte Alltagsleben. Schüler und Lehrer als Versuchskaninchen?

Diesen Vorwurf weist die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig als Vorsitzende der Kultusministerkonferenz zurück. Dennoch sind die Schulen unbestritten in einer Vorreiterrolle. Eine Rolle, die obendrein mit Ungereimtheiten behaftet ist. Etwa die Frage nach der Anwendung der Kontaktsperre, wenn 15 Schüler und ein Lehrer in einem Raum zusammenkommen. Das Papier der Kultusminister ist deshalb vor allem eins: ein Signal an die Eltern.

Viele warteten sehnlichst darauf, weil die Betreuungsfrage ihrer Kinder mit jedem weiteren Tag, an dem die Schulen geschlossen sind, drängender wird. Die Politik hat geliefert. Wie tauglich ihr Plan ist, wird die Praxis zeigen. Die Wahrheit liegt auf dem Platz.²

¹Rheinische Post ²Thomas Ehlke – Allgemeine Zeitung Mainz

5 Kommentare

  1. Anonymous

    29.05: es kommen immer mehr Daten und Studien ans Tageslicht das Corona- insbesondere für Kinder und Jugendliche relativ ungefärhlich ist— es wäre auch m.E. nicht sinnvoll ,wenn sie Kontakt mit Viren und Bakterien haben– so erlangen sie auch eine Stimulierung des Immunsystems — das macht widerstandsfähiger — diese Typen wollen nur Angst machen damit sie die Leute kontrollieren können— Angst ist der beste Weg zur Steuerung der Bürger— keine Angst bedeutet keine Kontrolle—

  2. Anonymous

    Ein geltungssüchtiger Widerling, der ausser, eine große Kinderschar zu zeugen, nichts auf die Reihe bekommen hat!
    – Schwätzer und Klugscheisser!-

    • Anonymous

      typischer SPD Politiker: Schwätzer und Klugschiesser

  3. Anonymous

    Der Herr Lauterbach soll endlich gehen— er hat m.E. keine Ahnung was wirklich gut ist— er möchte wahrscheinlich nur seine Agenda durchziehen und Macht ausüben — Angst machen damit die Bürger alles tun was er sagt— eine schreckliche Person– Schiessbudenkopf

    • C.s.

      Genau grundweg negative Persönlichkeit

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