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Artikel aus der Rubrik “National”

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Landesregierung fördert documenta und Museum Fridericianum mit 1,7 Millionen Euro

Förderung

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert die documenta und Museum Fridericianum Veranstaltungs-GmbH im laufenden Geschäftsjahr mit rund 1,7 Millionen Euro. Diese Gelder dienen beispielsweise zur Vorbereitung der im Jahr 2017 stattfindenden documenta 14 sowie für den Ausstellungsbetrieb im Museum Fridericianum.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Mit diesen 1,7 Millionen Euro schafft die Landesregierung verlässliche Rahmenbedingungen für die documenta 14. Wir sorgen dafür, dass die Stadt Kassel und das Land Hessen weiterhin zur ersten Adresse und Anlaufstelle für Kunstfreunde aus aller Welt zählen. Besonders freut es mich, dass wir mit unserem finanziellen Engagement dazu beitragen jungen Menschen den Zugang zu moderner Kunst ermöglichen.“

Dreh- und Angelpunkt von Kunstinteressierten

Alle fünf Jahre ist Kassel Dreh- und Angelpun

Verspätete Starts wegen starker Schneefälle

Frankfurter Flughafen

Wegen starker Schneefälle kam es am Samstag zu deutlichen Verzögerungen bei den An- und Abflügen am Frankfurter Flughafen. Die wetterbedingten Winterdienstmaßnahmen und Flugzeug-Enteisungen hatten bis in die späten Abendstunden Einfluss auf die Kapazität des Flughafens.

Insgesamt wurden für die gestrige Nacht 23 Anträge für verspätete Starts gestellt. In allen Fällen erteilte die hessische Luftaufsicht die erforderlichen Ausnahmegenehmigungen, weil der Grund der Verspätung außerhalb des Einflussbereichs der Fluggesellschaften lag.

Drei Anträge konnten nicht in Anspruch genommen, da die Starts nicht mehr vor der 0:00 Uhr Grenze durchgeführt werden konnten. Trotz Ausnahmegenehmigung konnte in diesen Fällen keine Startfreigabe erteilt werden.

Es gab zudem neun Verspätungslandungen. Der letzte Start erfolgte um 23:56 Uhr. Die letzte zuläs

Kein Spuckschutz für die Polizisten in Niedersachsen

Ministerium hat verfassungsrechtliche Bedenken gegen Hauben für Randalierer Osnabrück.- Die Polizei in Niedersachsen wird keinen Spuckschutz gegen Randalierer erhalten, wie er seit einigen Wochen im Stadtstaat Bremen jedem Streifenwagen beiliegt. Das erklärte ein Sprecher des Innenministeriums in Hannover auf Nachfrage der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag). Als Grund führte er unter…

Mitteldeutsche Zeitung: Chef der Landesstraßenbaubehörde fordert Tempolimit für Kleinlaster auf Autobahnen

Halle – Weil sich die Unfälle mit Kleintransportern auf Sachsen-Anhalts Autobahnen in letzter Zeit häuften, hat der Präsident der Landesstraßenbaubehörde, Uwe Langkammer, ein Tempolimit für diese Fahrzeugklasse vorgeschlagen. “Sie werden behandelt wie Pkw, sind aber an vielen Unfällen mit Geschwindigkeitsüberschreitung beteiligt”, sagte Langkammer der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe). Durch ein Tempolimit auf Autobahnen könne die Hemmschwelle zur Raserei für die Fahrer erhöht werden. Eine konkrete Geschwindigkeit nannte der Verkehrsexperte allerdings nicht. Der Chef der Autobahnbaustellen im Land reagiert damit auf die immer häufigeren Unfälle in dem Bereich. “Wir machen schon so gut wie alles, was man machen kann, um Unfälle zu verhindern”, sagt Langkammer. Kilometerweit vorher werde vor Baustellen gewarnt. Auf der A 14, der Dauerbaustelle des Landes, sei in vielen Bereichen Tempo 60 vorgeschrieben. “

Kirche und Gesellschaft unterschätzen das Phänomen PEGIDA

Braunschweiger Altbischof verurteilt Verwendung von Kreuzen in den deutschen Nationalfarben Der frühere Präsident des Lutherischen Weltbunds, Altbischof Christian Krause, hat die Verwendung christlicher Symbole auf Demonstrationen der „Pegida“ als „pervers“ bezeichnet. „Wenn ich sehe, dass da schwarz-rot-gold angestrichene Kreuze hochgereckt werden, gruselt es mich“, sagte der frühere Bischof der evangelischen…

Ex-EKD-Ratschef Schneider: Christen haben bei Pegida nichts zu suchen

Lob für Kölner Domkapitel

Der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, hat die Pegida-Bewegung scharf kritisiert. “Von der Zielsetzung her ist Pegida unchristlich”, sagte Schneider der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Montagausgabe). Zu den Werten des Abendlands gehörten auch die Religionsfreiheit und das Eintreten für die muslimischen Flüchtlinge: “Wir können nicht das Abendland verteidigen, indem wir den Islam als Feind ausrufen. Christinnen und Christen haben deshalb auf diesen Kundgebungen nichts zu suchen.” Man müsse zwar mit den Demonstranten reden – den Erfolg eines solchen Dialogs hält Schneider aber für zweifelhaft: “Das Problem ist, dass die meisten gar nicht diskutieren wollen – aus guten Gründen, denn sobald Argumente ausgetauscht werden, sind die ja am Ende.” Schneider warnte die Politik davor, Forderungen der Pegida-Protestler aufz

Verbraucherpreise steigen minimal

Die Inflation ist in Rheinland-Pfalz so gering wie seit rund fünf Jahren nicht mehr – vor allem dank gesunkener Preise für Heizöl und Sprit. Insgesamt kletterten die Verbraucherpreise im Dezember 2014 im Vergleich zum Vorjahresmonat lediglich um 0,2 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Montag in Bad Ems mitteilte. Das war der niedrigste Wert seit November 2009. Gegenüber dem Vormonat November stand sogar nur ein Preisanstieg um 0,1 Prozent zu Buche. Im gesamten Jahr 2014 legten die Preise damit im Durchschnitt um 0,9 Prozent zu, wobei die Teuerungsraten zuletzt tendenziell immer weiter zurückgingen.
Heizöl war gegenüber Dezember 2013 knapp 23 Prozent billiger, für Kraftstoffe mussten die Verbraucher 12 Prozent weniger ausgeben. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sanken um ein Prozent, allerdings zeigten sich zwischen den einzelnen Produkten deutliche Unterschiede: Butter wurde um mehr als 20 Prozent

Lausitzer Rundschau: Das Jahr 2015 wird innenpolitisch schwierig für die Große Koalition

Der Kompass hakt

Das neue Jahr ist gerade ein paar Tage alt, da zeigt vor allem eine Partei der Großen Koalition, was in den nächsten Monaten von ihr zu erwarten ist: Das ist die CSU. Vor ihrer Tagung in Wildbad Kreuth trommeln die Bajuwaren mal wieder kräftig in Sachen innerer Sicherheit. Viel mitschwimmender Populismus, wenig Programm, das war oft ein Markenzeichen der Christsozialen. Und das dürfte wohl auch im neuen Jahr so bleiben. 2015 wird nicht leicht für die Große Koalition werden. Dem Bündnis fehlt innenpolitisch die Inspiration, der Reformkompass hakt, und er wird auch nicht dadurch ausschlagen, dass wichtige Landtagswahlen die programmatischen Auseinandersetzungen in der Bundespolitik befeuern. Das wird erst 2016 wieder der Fall sein, wenn unter anderem in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gewählt wird.

Dort werden dann bereits Weichen für die Bundestagswahl im darauf folgenden Jahr gestellt werden. In der Union ist man mit dem zufrieden, wa

Weser-Kurier: Zum Büsumer Ärztehaus als Modellprojekt schreibt Martin Wein

Bremen – Kommunale Daseinsvorsorge war eine der großen Innovationen des 19. Jahrhunderts in den rasch wachsenden Städten. Im 21. Jahrhundert wird es nun zur Aufgabe der schrumpfenden Landgemeinden und kleinen Städte, ihren Bürgern ein Mindestmaß an Versorgung zu garantieren. Damit fallen ihnen teils Aufgaben zu, die bislang privatwirtschaftlich oder staatlich organisiert waren. Das Büsumer Ärztehaus ist ein Testballon für Deutschlands Randlagen. In der etablierten Ärzteschaft bestehen allerdings Bedenken, das System der freien Praxen infrage zu stellen. Wen wundert’s, ein Hausarzt verdient nur knapp 2000 Euro weniger als die Bundeskanzlerin.

Wenn andererseits jüngere Mediziner das finanzielle Risiko und die zeitliche Belastung einer eigenen Praxis scheuen, könnte das Büsumer Modell rasch Schule machen. Es ist der Not geschuldet, dass sich die Gemeinde und die Kassenärztliche Vereinigung über Besitzstandsdenken und Standesdünkel einmütig hinwegsetze

Weser-Kurier: Zu neuen Tönen aus Berlin Richtung Athen schreibt Daniel Killy

Bremen – “Pacta sunt servanda” – dass geschlossene Verträge einzuhalten sind, das hat schon der legendäre Franz-Josef Strauß der Politik ins Stammbuch geschrieben; auch wenn er die seinerzeit von der Regierung Brandt abgeschlossenen Ostverträge ablehnte. Dass nun kurz vor den Neuwahlen in Griechenland aus Regierungskreisen kolportiert wird, die Kanzlerin halte ein Ausscheiden Athens aus dem Euro für verkraftbar, ist nichts anderes als die Strauß-Doktrin in neuem Gewand. Wir lassen uns nicht erpressen, lautet die Botschaft nach Athen – und ganz speziell an den Wahlfavoriten Alexis Tsipras.

Der macht den Vertragsbruch in Sachen Kreditrückzahlung im Vorfeld der Abstimmung am 25. Januar praktisch zum Regierungsprogramm. Doch bei allem Zorn der Griechen auf die vorgebliche Einmischung der Deutschen in ihre Belange wäre ein Ausscheiden aus der Währungsunion den meisten wohl doch nicht recht. Insofern ist die inhaltlich nicht dementierte Botsch

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