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Messerverbot: Längst fällig

Strafen sind nötig

Ein Gesetz, das Städten und Gemeinden erlaubt, das Mitführen von Messern an öffentlichen Plätzen zu verbieten, ist längst fällig. Wer das politisch verhindern will oder für überzogen hält, sollte sich einmal fragen, wen er mit seiner Haltung eigentlich schützen will. Mit Freiheit hat die Freiheit, ein Messer als Waffe mit sich zu führen, jedenfalls nichts zu tun. Vielmehr mit Bedrohung, Einschüchterung und Gewalt, also dem Gegenteil. Was läuft in einer Gesellschaft eigentlich schief, in der sich Menschen bewaffnen, wenn sie sich im öffentlichen Raum aufhalten? Feiges Wegsehen oder Verharmlosen hat jedenfalls nichts mit Toleranz zu tun, sondern mit Ignoranz und Verantwortungslosigkeit.¹

Das ist ein sinnvoller Vorstoß. Als normaler Mensch fragt man sich sowieso, warum man in der Öffentlichkeit ein Messer bei sich tragen muss. Höchstens zum Schälen eines Apfels. Alle Statistiken belegen jedoch, dass Messerattacken massiv zunehmen. Selbst viele Schüler haben wie selbstverständlich ein Messer bei sich. Die Zahl der Angriffe mit diesen Stichwaffen auf Polizisten steigt deutlich. Auch in OWL, wie Bielefelds Polizeipräsidentin Katharina Giere erst kürzlich gegenüber dieser Zeitung erklärt hat. Beamte müssen im Einsatz jederzeit damit rechnen, mit einem Messer angegriffen zu werden. Die hinterlassen üble Verletzungen. Deshalb ist es richtig, dass der Gesetzgeber handelt. Er sollte das Messerverbot aber mit drastischen Straf-geldern unterfüttern.

Denn die Klientel, die mit gefährlichen Stichwaffen unterwegs ist, ist hartgesotten und lacht über die Beschlagnahme eines Messers, wenn diese nicht mit weiteren Konsequenzen verbunden ist. Wie wäre es zum Beispiel, im Wiederholungsfall – bei aller juristischen Problematik – den Führerschein zu entziehen? Schwierig könnte es jedoch werden, das Gesetz umzusetzen. Denn es bringt die Polizei unter Handlungszwang. Sie müsste das Verbot durchsetzen. Das ginge vermutlich nur, wenn die Waffe tatsächlich gezückt wurde.²

Messer-Verbote allein verhindern keine Messerstechereien. Sie sind, konsequent umgesetzt, dennoch das richtige Signal an diejenigen, die meinen, sich mit einem Messer stark und sicher zu fühlen. Und die damit das Sicherheitsgefühl der anderen gewaltig stören. Das Signal heißt: Schluss mit der Nachsicht gegenüber jungen Männern mit und ohne Migrationshintergrund, für die es dazugehört, sich zu bewaffnen. Weil sie glauben, dass ihnen das zusteht. Nein, es steht ihnen eben nicht zu. Mit freundlichen Appellen ist diesen potenziellen Messerstechern nicht beizukommen, sie müssen den Druck in Form von Kontrollen in ihrem Revier, auf der Straße, selbst erleben.

Dafür muss ausreichend Personal bereitgestellt werden, das ist zentral. Das Signal solcher Verbote heißt zudem: Schluss mit der weiteren Aufrüstung in der Gesellschaft. Deshalb sind Kontrollen nur ein Baustein, nötig ist noch mehr Aufklärung an Schulen. Am besten möglichst plastisch, indem die Folgen von Messerattacken verdeutlicht werden. Es ist übrigens ein Irrglaube, dass die Gewalt erst mit der hohen Zahl an Flüchtlingen 2015 ins Land gekommen sei. Schon 2007 und 2009 haben Hamburg und Bremen Waffenverbotszonen eingerichtet, die Städte sind bundesweit Vorreiter. Auch in Wiesbaden, wo es seit Jahresbeginn die erste derartige Zone in der Region gibt, ist man bislang zufrieden damit.

Das oft genannte Gegenargument, damit würden auch unbescholtene Bürger unter Generalverdacht gestellt, muss sorgsam abgewogen werden gegen den Nutzen der Maßnahme. Die Abwägung fällt in diesem Fall jedoch eindeutig aus: Mehr Angriffe mit Messern erfordern mehr Waffenkontrollen.³

¹Karl-Heinz Fesenmeier – Badische Zeitung ²Carsten Heil – Neue Westfälische ³Christian Matz – Allgemeine Zeitung Mainz

8 Kommentare

  1. Erich

    Diese „Klientel“ , sog. „Flüchtlinge“ schlachtet uns Deutsche eiskalt ab!
    Ich empfehle hierzu den Text von Akif Pirincci „das Schlachten hat begonnen“

    Danke an den Poster für den Hinweis auf
    refcrime.info

    Noch dazu: Ab und zu verirrt sich die Wahrheit auch in die Lückenpresse – Lügenpresse

    www.welt.de/politik/deutschland/article181506934/BKA-Zahlen-Asylzuwanderer-bei-Toetungsdelikten-ueberrepraesentiert.html

    Und an die Redaktion:

    Bitte denkt über ein eventuelles Listing Eurer sehr guten bd-z homepage auf

    https://okzident.news

    nach… Wegen der push – Nachrichten sehr zu empfehlen.

  2. Anonymous

    Ich bin dafür, dass jeder Deutsche, – ohne Migrationshintergrund,- frei wie in Amerika,- sich eine Schusswaffe kaufen kann! So wären auch Frauen wieder sicher, wenn sie in der Nacht allein auf dem Weg nach Hause sind! Nur so bekommt man diesen Moslem-Pöbel in den Griff! Die einzige Sprache die sie verstehen und respektieren! Auf unsere Gesetze in Deutschland scheissen sie nämlich….

  3. Negernazi

    Diese armen Menschen. Schrecklich was unsere Gesellschaft denen angetan hat. Die Kollonialisierung hat das alles verursacht. Wir beuten diese Menschen aus, nur damit wir ein besseres Leben führen können. Wir sollten uns schämen. Wir haben die Verpflichtung diese Menschen bei uns aufzunehmen. Und darüber hinaus, was können die Frauen und Kinder der Mörder beim Islamischen Staat dafür. Die müssen wir auch aufnehmen. Deutschland ist für alle da. Jeder kann kommen. Wir haben genug für alle.

    • Anonymous

      Inzwischen schwer erkrankt, Nazi? Oder nutzt jemand Deinen Namen?

      • Ray

        Ich denke das ist Ironie!

  4. Anonymous

    Scahut mal Website
    — refcrime.info — an
    dann wirst du staunen wie viele Verbrechen gar nicht in den Leitmedien gemeldet werden weil sie von den Invasoren begangen werden– wir müssen die herrschende Politmafia aus Grüne-Linke-SPD-. CDU-CSU FDP abwählen– sonst geht es so weiter

    • Anonymous

      ja – das ist unglaublich— die Website ist gut— diese Verbrechen werden gar nicht richtig statistisch erfasst und dann will Seehofer uns sagen dass Deutschland so sicher ist— Lügner—

  5. reiner

    Das wird höchste Zeit. Traurig aber wahr. Merkels Gäste können sich leider nicht benehmen. Das ganze Land ist schon bewaffnet, um im Ernstfall nicht schutzlos ausgeliefert zu sein. Das wird sich auch nicht ändern, egal was für ein Gesetz, Verbot erlassen wird.

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