Press "Enter" to skip to content

Mehrheit äußert starkes Interesse an der Europawahl

ARD-DeutschlandTrend: Deutliche Mehrheit sieht positive Seiten der EU

In gut drei Wochen wird das neue Europäische Parlament gewählt – und eine Mehrheit der Deutschen äußert aktuell starkes Interesse an der Wahl. Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends im Auftrag der ARD-Tagesthemen mit 1.005 Befragten von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben. 17 Prozent der Befragten gaben an, sehr stark an der Wahl zum Europäischen Parlament interessiert zu sein, 36 Prozent sind stark interessiert, 37 Prozent weniger stark und 10 Prozent haben gar kein Interesse. Im Mai 2014 waren im Vergleichszeitraum, also 3,5 Wochen vor der Wahl, 8 Prozent sehr stark interessiert an der Wahl und 27 Prozent stark interessiert, während 48 Prozent weniger und 16 Prozent gar nicht interessiert waren.

Bei der Europawahl bewerben sich Spitzenkandidaten der europäischen Parteien auch um das Amt des Präsidenten der Europäischen Kommission.

Für die europäischen Christdemokraten tritt der Fraktionschef der Christdemokraten im Europäischen Parlament, der CSU-Politiker Manfred Weber, an. Für die europäischen Sozialdemokraten der niederländische EU-Kommissar Frans Timmermans. Aktuell würden 29 Prozent (+/- 0 im Vgl. zum Vormonat) der Befragten Weber als Kommissionspräsidenten bevorzugen und 26 Prozent Timmermanns (+2 im Vgl. zum Vormonat). 12 Prozent geben an, keinen von beiden zu bevorzugen (+3) und 26 Prozent kennen einen oder beide Kandidaten nicht (-7).

Bei der Sonntagsfrage zur Europawahl erreicht die Union 29 Prozent (-1), die SPD 19 Prozent (+2). Die Grünen sind unverändert bei 19 Punkten; die Linke ebenfalls unverändert bei 7 Prozent. Die AfD verliert einen Punkt und liegt bei 10 Prozent. Die FDP liegt unverändert bei 7 Prozent. Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends im Auftrag der ARD-Tagesthemen mit 1.505 Befragten von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben.

Die anderen Parteien erreichen 9 Prozent (+/- 0). Alle Einzelparteien bei den anderen Parteien liegen in der aktuellen Umfrage jeweils unter 3 Prozent. Wegen der bei Europawahlen fehlenden Sperrklausel haben auch Parteien mit einem Stimmanteil von 1 Prozent und weniger Chancen auf ein Mandat. 2014 erhielten die Freien Wähler, die Piraten, die Tierschutzpartei, die NPD, die Familienpartei, die ÖDP sowie DIE PARTEI jeweils einen Sitz.

Eine deutliche Mehrheit (87 Prozent) der Deutschen ist aktuell der Ansicht, die EU sollte sich insgesamt eher auf das konzentrieren, was die Gemeinschaft eint, als auf das, was sie trennt. 9 Prozent sind nicht dieser Auffassung. Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends im Auftrag der ARD-Tagesthemen mit 1.005 Befragten von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben. Zudem stimmen 80 Prozent der Aussage zu: „Die EU sollte außenpolitisch stärker in Erscheinung treten.“ 16 Prozent stimmen dieser Aussage eher nicht zu. Drei Viertel (73 Prozent) meinen, dass die Mitgliedschaft in der EU dafür sorgt, dass es uns wirtschaftlich gut geht. 22 Prozent sehen das nicht so.

71 Prozent meinen zudem, dass wir durch die EU in Europa sicherer leben; 25 Prozent der Befragten stimmen dem nicht zu. Die AfD-Anhänger stimmten mehrheitlich dieser Aussage nicht zu. Knapp die Hälfte aller Befragten (49 Prozent) gibt an nicht durchzublicken, wie die Europäische Union in Brüssel funktioniere. Die andere Hälfte (47 Prozent) stimmt dem nicht zu. Wie die Zukunft der Europäischen Union aussehen soll, ist ebenfalls Thema im aktuellen Wahlkampf. Eine Mehrheit der Deutschen (52 Prozent) ist dafür, die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Ländern zu vertiefen. Das sind fünf Prozentpunkte weniger als im Februar 2019. Jeder Vierte (27 Prozent, +2) plädiert dafür, dass die Staaten wieder stärker allein handeln. 16 Prozent der Befragten wollen nichts Wesentliches ändern (+1).

Unter den Partei-Anhängern sprechen sich die Anhänger der Grünen, der Union, der SPD und der FDP mehrheitlich für eine vertiefte Zusammenarbeit aus. Die Anhänger der Linken sind in dem Thema gespalten. Bei den AfD-Anhängern befürwortet eine Mehrheit (68 Prozent) ein eigenständigeres Handeln auf nationaler Ebene. Knapp die Hälfte der Bürger (46 Prozent, -2 Punkte im Vergleich zum April) sieht aktuell eher Vorteile in der EU-Mitgliedschaft Deutschlands; 14 Prozent (+2) machen eher Nachteile aus. Für 37 Prozent (-1) halten sich Vor- und Nachteile die Waage.

WDR Pressedesk

4 Kommentare

  1. Anonymous

    08.05: Thema Europawahl— die Schlägertrupps der SPD-Grüne und Linke schlagen jetzt zu— jetzt geht es richtig los— AFD Mitglieder erhalten Morddrohungen gegen ihre Familien und gegen Wirte die AFD Veranstaltungen bewirten.Immer weniger zimperlich wird mit politischen Gegnern der Linksideologie umgegangen. Pünktlich zur Europa-Wahl am 26. Mai rufen Kommunisten und Sozialisten der Antifa zum Kampf gegen die AfD auf. Leute da müssen wir uns irgendwie auch organisieren und gegen diese braunen Terrorantifatruppen kämpfen—

    die sind –wie die linken sind– immer sehr gut organisiert— warum schaffen wir– die Gerechten– das nicht???– die Patrioten müssen sich besser organisieren und wie ein Fels in der Brandung gegen diese miese feige Schweine der Antifa und andere linksextreme Gruppierungen kämpfen— es geht teilweise nur mit Wörter nicht— die kennen nur Gewalt— und wenn der Staat uns nicht schützt dann— wie geht es weiter????

  2. reiner

    Wer das glaubt ist auch schon verblödet. Das interessiert keine Sau. Die Meisten wissen garnicht wann die Wahlen stattfinden und was bzw. wen sie wählen.

  3. Anonymous

    Eine ARD Umfrage ist nicht glaubhaft- Lügenpresse !!

    • Anonymous

      Natürlich nicht.
      Die sagen es doch sogar selbst.
      Es wurden angeblich 1005 Personen befagt.
      Damit ist doch schon alles gesagt.
      Da braucht man doch gar nicht weiter zu lesen oder auch noch in dem Tenor darüber zu schreiben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

BZ Medienholding Ltd ©1998 - 2019