Jeder Nafri ist ein Terrorist – Pazderski: Ethnisches Profiling ist unerlässlich

Daumen drücken reicht nicht

Die gute Nachricht zuerst: Die Silvesterfeiern auf der Kölner Domplatte verliefen weitgehend friedlich. So weit, so gut. Aus den Schlagzeilen ist die Rheinmetropole damit aber noch lange nicht. Denn der Grünen-Chefin Simone Peter bereitet Verdruss, dass junge Nordafrikaner in der Neujahrsnacht zu Hunderten wegen ihrer Herkunft kontrolliert und von der Polizei über Twitter als „Nafris“ tituliert wurden.

Veröffentlicht am Freitag, 06.01.2017, 10:48 von Magnus Hoffestett

Der Vorwurf der Diskriminierung, des Rassismus steht im Raum. Es sind Vorwürfe, die sich die Grüne besser hätte sparen sollen. Denn entweder versucht Simone Peter auf diese Weise, ein linkes, der Polizei feindlich gesonnenes Wählerklientel zu binden – oder sie ist hemmungslos naiv. Denn offenbar hat sie verdrängt, dass die Kölner Kontrollen eine traurige Vorgeschichte haben. Wenn eine Gruppe von jungen Nordafrikanern vor einem Jahr dafür sorgte, dass ein öffentlicher Platz inmitten einer großen Stadt zum rechtsfreien Raum wurde, dann wäre es mehr als fahrlässig, einer solche Gruppe von Menschen im Jahr darauf einfach dabei zuzuschauen, ob sie es diesmal friedlicher angehen lässt.

Augen zu und Daumen drücken reicht leider nicht. Stellen wir uns stattdessen vor, die Polizei hätte erneut dabei versagt, die Domplatte vor aggressiven jungen Kriminellen zu schützen. Die Folge wären berechtigte Zweifel am Funktionieren des Rechtsstaates. Offenbar ist noch immer nicht überall angekommen, dass das Sicherheitsgefühl vieler Menschen seit der Silvesternacht vor einem Jahr einen enormen Knacks bekommen hat. Zumal die Polizei es damals aus falscher Furcht vor Diskriminierung unterlassen hat, die Herkunft der Täter zu nennen. Diesmal also ging es um „Nafris“, wie auf Twitter zu lesen war. Ein „Arbeitsbegriff“ innerhalb der Polizei, der zum Teil „auch von Medien übernommen worden“ sei, wie der Kölner Polizeipräsident rechtfertigend entschuldigte. „Nicht originell“, befand der SPD-Innenpolitiker Burkhard Lischka ganz richtig – aber auch kein Potenzial „für eine tagelange Empörung“. Dem ist nichts weiter hinzuzufügen – auch seine Berufskollegen sollten sich besser dran halten. Fuldaer Zeitung

Fakten können nicht rassistisch sein

Nafri also. Nafri steht für „nordafrikanische Intensivtäter“. Wieder ein neues Wort, das man sich merken muss, so wie „postfaktisch“. Nur dass es sich diesmal um einen rassistischen Begriff handeln soll, wie einige Berufs-Empörte reflexartig zu Protokoll gaben, benutzt von angeblich nach rassistischen Kriterien agierenden Polizisten, die Personen aufgrund ihres Aussehens am Kölner Hauptbahnhof überprüften. Das muss man sich vorstellen! Aufgrund ihres Aussehens! Das gab es doch schon einmal in Deutschland!

Liebe Frau Peter, Ihres Zeichens Bundesvorsitzende der Grünen, Sie sind die derzeit wohl prominenteste Kritikerin des jüngsten Silvester-Polizeieinsatzes. Waren Sie es nicht, die sich vor einem Jahr mit vielen anderen völlig zu Recht darüber empörte, was für Demütigungen vor allem Frauen in jener Nacht erdulden mussten, als der Staat sich quasi vorübergehend verabschiedet hatte? Wäre es jetzt nicht angebracht, der Polizei ein dickes Dankeschön dafür auszusprechen, dass sie die Lage weitgehend im Griff hatte? Und dass sie jenen ein Stopp-Zeichen sendete, die meinen, sie könnten im sonst so zahnlosen und naiven Deutschland tun, was sie wollen? Tausende Beamte haben sich in Köln und anderswo in NRW die Silvesternacht um die Ohren geschlagen, um unsere Sicherheit zu gewährleisten; sie haben darauf verzichtet, zu Hause bei ihren Familien zu sein, um einen potenziellen Mob unter Kontrolle zu halten. Das verdient Anerkennung und Respekt, nicht aber Tatsachen verdrehende Vorwürfe.

Nein, nicht alle Nordafrikaner sind tatsächliche oder potenzielle Intensivtäter. Manche haben sich gut integriert in Deutschland; sie leiden unter den Taten ihrer Landsleute und tragen dafür keinerlei Verantwortung. Richtig ist aber auch, dass in der Silvesternacht vor einem Jahr Straftaten vor allem von Männern ausgingen, die aus den Maghrebstaaten stammen, also aus Marokko, Tunesien und Algerien. Fast jeder zweite bei der Kölner Polizei registrierte Migrant aus diesen Staaten beging schon einmal eine Straftat, meist Raub oder Diebstahl. Handelt es sich hierbei etwa um eine rassistische Statistik? Anders formuliert: Kann die Wahrheit rassistisch sein? Oder ist es nicht eher so, dass die präfaktisch denkenden, oder besser, fühlenden Multi-Kulti-Gläubigen noch immer die Augen davor verschließen? Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Ja, es gibt sie, die lange tabuisierte Aggressivität und Kriminalität unter Einwanderern, gehäuft bei Einwanderern aus bestimmten Ländern und Kulturkreisen. Die Nafris, wie sie die Polizei nennt, sind oft Trickdiebe, Antänzer zum Beispiel. Sie werden festgenommen und rasch wieder freigelassen, obwohl jeder weiß, dass es sich um Berufskriminelle handelt, um junge Männer, die keine Perspektive bei uns haben, weil ihre Asylgesuche in aller Regeln erfolglos verlaufen. Dass sie trotzdem nicht abgeschoben werden können, liegt nicht zuletzt auch an den Grünen, die die Maghreb-Staaten nicht als sichere Herkunftsländer anerkennen wollen.

Liebe Frau Peter, erlauben Sie abschließend noch eine Frage: Was, glauben Sie, hatten rund tausend Nordafrikaner wiederum am Silvesterabend in Köln zu suchen – trotz der Vorgeschichte, trotz der Polizeipräsenz? Und wie anders hätte die Polizei vorgehen sollen, als diese Menschen überwiegend nach ihrem Aussehen auszusondern und zu überprüfen? Es war das proaktive Verhalten des Staates, das Straftaten in Köln, Essen und anderswo verhindert hat – proaktives Verhalten, das auch den Gefährder Anis Amri hätte stoppen können. Alexander Marinos – Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Zur Debatte um die Kriminalitätsbekämpfung in der Asylkrise erklärt AfD-Vorstandsmitglied Georg Pazderski: „Um Straftaten rechtzeitig erkennen und verhindern zu können, ist größtmögliche Aufklärung unerlässlich. Nur wenn die Polizei genau weiß wie sich ein kriminelles Umfeld zusammensetzt und durch welche Verhaltensmuster es sich charakterisiert, kann sie effektiv dagegen vorgehen.

Gerade in Zeiten der Asylkrise, in der die Straftaten durch Migranten enorm angestiegen sind, muss das ‚Ethnische Profiling‘ unbedingt in den Polizeiwerkzeugkasten hineingehören. Hätte die Polizei in der Silvesternacht in Köln nicht auf Verdacht die tausend meist nordafrikanischen Männer gestoppt und zurückgeschickt, wäre es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erneut zu Massenvergewaltigungen gekommen.

In Berlin, wo die kriminellen Zustände besonders unerträglich sind, fordert die AfD in ihrem ‚Konzeptpapier zur Verbesserung der Inneren Sicherheit‘* genau dies als eines von vielen dringend notwendigen Maßnahmen zur Terror- und Kriminalitätsbekämpfung.

Im Prinzip gilt: Wenn wir nicht wissen, wer oder welche Gruppen für begangene Straftaten verantwortlich zeichnen, können wir sie nicht effektiv bekämpfen. Daher muss auch jede Kriminalitätsstatistik den Migrationshintergrund der Täter ausweisen können. Alles andere wäre fahrlässige Augenwischerei und eine Behinderung der Polizeiarbeit.

Das ‚Ethnische Profiling‘, also ein klares Durchleuchten der Täter, kann aber auch dabei helfen, mit Vorurteilen aufzuräumen. Es hilft, vorurteilsfrei die Fakten zur besseren Sicherheit unserer Bürger analysieren zu können. Dieses unerlässliche Werkzeug darf nicht länger aus falschem Gutmenschentum, schädlicher politischer Korrektheit oder ideologischer Verblendung verteufelt werden.“ Alternative für Deutschland

*http://afd-fraktion.berlin/wp-content/uploads/2017/01/Konzeptpapier-zur-Verbesserung-der-Sicherheitslage-und-Abwehr-von-Terror-in-Berlin-Stand-5.1.17-1.pdf

Grüner Realitätsverlust, Terror und Nafri-Debatte im Jahr der Entscheidung

13 Meinungen bis jetzt. Fühlen Sie sich frei der Diskussion beizutreten.

  1. Ragnar Röck Sonntag, 8. Januar 2017, 12:37 um 12:37 - Reply

    „…..und tragen dafür keinerlei Verantwortung.“

    Das sehe ich genauso.
    Nur uns, die wir schon länger hier leben, wird immer wieder Verantwortung eingebleut, z.B. für Dinge, die vor ca. 110Jahren passiert sind.
    Was können „wir, die schon länger hier leben“ für die Taten, die im damaligen Deutsch-Südwestafrika stattgefunden haben?

  2. Anonymous Sonntag, 8. Januar 2017, 0:47 um 0:47 - Reply

    War der tunesische Berufsverbrecher Anis Amri eigentlich auch ein traumatisierter Flüchtling, der genau deshalb ungehindert in Berlin massenmorden durfte?
    Hat man ihn ungehindert ausreisen lassen, weil er nach dem Massenmord so traumatisiert war?
    Der arme, arme Massenmörder! Ach so, ein Nafri war er ja auch!

  3. Anonymous Samstag, 7. Januar 2017, 21:19 um 21:19 - Reply

    Nafris raus; Punkt!!!!!

  4. surveyor Samstag, 7. Januar 2017, 6:31 um 6:31 - Reply

    Wir alle wissen doch ,dass der Anschlag von Berlin erst der Anfang war. Die Grünen kriminalisierten das erste Opfer und versuchten , das alles als normalen Unfall darzustellen. Hat ihr Frontmann Fischer auch versucht, als in Tunesien mit einem vollen Tanklaster 19 Deutsche und zwei Franzosen ermordet wurden. Die Täter durften ungehindert in afghanische Terrorcamps reisen. Ein mutiger französischer Staatsanwalt ließ den Täter in Paris aus dem Flugzeug holen. Seither hat sich nichts geändert. Anis Amri konnte reisen und ein mutiger italienischer Polizist erwischte ihn.
    Hoffen wir doch, dass unter den feigen Muslimen wenigstens ein mutiger Mann ist, der ein paar Grüne wegbombt.Dann werden sie schreien. Aber wir wären sie endlich los. Den mutigen Muslim gibt es leider nicht……….

  5. Anonymous Samstag, 7. Januar 2017, 6:18 um 6:18 - Reply

    Wenn Bürger in einer Umfrage den Zusammenhang zwischen Terror und Flüchtlingen nicht sehen, so muß es nicht beunruhigen. Wir sind daran gewöhnt, pausenlos ausspioniert und bespitzelt zu werden. Also stimmen wir mit den Füßen ab. Die Segregation wird zunehmen,Unerwartete Wahlergebnisse werden weiterhin zunehmen. Waffengeschäfte werden weiterhin ausverkauft sein.
    Wo es aber Bürgerwehren gibt, sinkt die Zahl der Einbrüche rasant.
    Rechtsstaatzerstörer wie die Grünen können daran nichts mehr ändern. Rassismus rettet!

  6. Anonymous Freitag, 6. Januar 2017, 17:21 um 17:21 - Reply

    Nicht das Wort Nafri ist das Problem, die Nafris sind es!
    Raus damit!

  7. Hells Angies Freitag, 6. Januar 2017, 13:29 um 13:29 - Reply

    Wenn die Grünen schon was von sich geben… Pffft.
    Einfach ignorieren, kommt sowieso nichts Gutes bei heraus. Genau, wie bei den meisten anderen Parteien auch…Hauptsache erst einmal alles hier reinlassen (auch ohne gültige Dokumente, egal) und sich dann blöd wundern, dass dann so etwas dabei herauskommt. (Aber, ohne Papiere kommt hier so leicht keiner mehr weg, komische Logik. werde ich wohl niemals verstehen.) Unsere Parteien verarschen uns doch sowieso nach Strich und Faden. Wie kann man nur so mit seinen Bürgern umgehen. Mit Demokratie hat das mal nichts mehr zu tun.

  8. Anonymous Freitag, 6. Januar 2017, 13:10 um 13:10 - Reply

    Was für Rassen gibt es denn jetzt eigentlich nach AdamRiese und LinksGrün?

  9. Anonymous Freitag, 6. Januar 2017, 13:07 um 13:07 - Reply

    Anis Amri – in den Nachrichten wurde gesagt er hätte (?) 24 verschiedene Identitäten gehabt. War er dann vieleicht auch so ein „Taschengeldbetrüger“, wie sie neulich in Braunschweig bemerkt wurden, wo schon wieder nicht mehr davon geredet wird ?

  10. Anonymous Freitag, 6. Januar 2017, 13:01 um 13:01 - Reply

    Diese dumme Nuss.
    Es gibt so viele Polizeifans.
    Die ganzen Krimileser sind im Grunde weniger an den Verbrechen interessiert, als an der Ermittlungsarbeit und an der Aufklärung der Verbrechen. Ob einfach oder anspruchsvoll, die Helden der Krimifans sind die Ermittler, die Polizisten, die Helfer.

  11. Anonymous Freitag, 6. Januar 2017, 12:50 um 12:50 - Reply

    Was wollen junge Menschen wohl, wenn sie zu Silvester aus gehen?
    Da braucht man keine Wissenschaftler. Die wollen feiern, sich amüsieren, ausgelassen kommunizieren.
    Sie schmeißen sich in Schale, was man ja auch traditionell so macht zu festlichen Anlässen, und ziehen los, dorthin wo erwartungsgemäs was los sein wird.
    – Wir wissen ja, was Silvester/Neujahr 15/16 in Köln los war.
    Und zum äußeren Aussehen: Die jungen Männer sind nicht nur durch dunkle Haut und dunkles Haar erkennbar. Sie folgen auch einem bestimmten Modetrend uns staffieren sich so einheitlich aus dass man den Eindruck von Uniformierung bekommen könnte.Wenn die sich so anziehen und frisieren, dass sie aussehen als ob sie zu einer Gang gehören, ist der Polizei ja wohl kein Vorwurf zu machen, wenn sie das bemerkt.

  12. Angela Freitag, 6. Januar 2017, 11:58 um 11:58 - Reply

    …. sagt das Foto von dem islamischen „Ehepaar“ nicht schon ALLES!!!!! Diese Menschen werden sich niemals in unsere Gesellschaft einbringen, das Gegenteil wird es sein!!! Es kann man kaum noch ALLES aushalten……

    • Anonymous Samstag, 7. Januar 2017, 6:42 um 6:42 - Reply

      In den vier Ecken eines Zimmers stehen der Weihnachtsmann, der Osterhase, ein integrationswilliger Muslim und ein Muslimverweigerer. In der Zimmermitte liegt ein 100-Euro-Schein auf dem Boden. Jemand schaltet das Licht aus. Als das Licht wieder angeht, ist der Geldschein natürlich weg.
      Wer hat das Geld genommen?
      Auflösung: Der Verweigerer war’s! Die anderen drei gibt es nämlich gar nicht oder nur in grünen Utopien……

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