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Trump plant Erstschlag gegen Iran

USA-Experte sieht Gefahr für Krieg mit Iran

Die Iraner werden sich nicht mehr wegnehmen lassen woran sie so lange gehofft und schwer gearbeitet haben. Die Atomwaffe. EU-Vertreter und allen voran die deutsche Bundesregierung ermuntern Iran immer weiter am Bestehen des Atomabkommens festzuhalten. Das ist erhöht den Druck auf den USA Präsidenten mit militärischen Mitteln gegen Iran vorzugehen. Die Gefahr die von Iran gegen Israel vorzugehen ausgeht ist zu groß um sich nur auf solche wackeligen Vereinbarungen zu verlassen die einfach unterwander werden kann.

Stephan Grigat, der wissenschaftliche Direktor von STOP THE BOMB: „Wer Rohani trifft, stärkt nicht vermeintliche ‚Moderate’ im Iran, sondern das antisemitische Terrorregime der ‚Islamischen Republik’ als Ganzes.“

Grigat weiter:„Der Auftritt Rohanis in einem Europa zeigt, dass die EU ihre unselige Tradition fortsetzen möchte, durch Geschäfte mit den Ajatollahs und Revolutionsgarden als Steigbügelhalter eines Regimes zu agieren, das Israel ganz offen mit der Vernichtung droht, islamistische Terrorgruppen wie die Hisbollah finanziert und auch unter Rohani Konferenzen und Karikaturenwettbewerbe zur Holocaustleugnung veranstaltet.“

Durch das Festhalten am Atomabkommen signalisiert die EU dem iranischen Regime, dass es Europa gleichgültig sei, wie der Iran mit Nachbarn und Israel umgeht, meint IKG-Präsident in Wien Oskar Deutsch¹

Wie bei den Handelskonflikten geht auch in diesem Fall die Aggression von der Politik des „America-First“-Präsidenten aus. Gegen den ausdrücklichen Wunsch seiner Verbündeten hatte Trump im Mai einseitig das Atomabkommen mit Iran aufgekündigt. Seitdem versucht Washington die Vertragspartner zu nötigen, die Sanktionen gegen das Regime wieder in Kraft zu setzen. Die USA zielen dabei auf die Haupteinnahmequelle Irans. Schon jetzt klettert der Ölpreis in die Höhe, weil die Opec kaum hinterherkommt, die erwarteten Ausfälle zu kompensieren. Zusammen mit den Handelskonflikten, die Trump vom Zaun gebrochen hat, könnte das nicht minder verkehrte Öl-Embargo gegen Iran die globale Konjunktur abwürgen.²

Droht die Gefahr eines Krieges zwischen den USA und dem Iran, weil Präsident Donald Trump nach Nordkorea nicht auch noch eine weitere Atommacht akzeptieren will? Josef Braml, USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, warnt im Interview mit dem WESER-KURIER: Trumps Lehre aus der Entwicklung in Nordkorea sei, dass er „beim Iran sehr viel schneller handeln“ werde. „Unter anderem deshalb wird Amerika Präventivschläge setzen, zusammen mit Israel und Saudi-Arabien“, sagte Braml.

„Auch Russland“, so der Politologe, „wird den Amerikanern da nicht in den Arm fallen“. Mit den Militärschlägen gegen Teheran rechnet Braml „noch in diesem Jahr“. Das könne Trump auch vor den Zwischenwahlen im November nützlich sein, denn „eine Militäraktion gegen den Iran würde alle patriotisch denkenden Amerikaner um die Fahne und um den Präsidenten als Oberbefehlshaber versammeln“.

Zum belasteten transatlantischen Verhältnis und zu den deutsch-amerikanischen Beziehungen sagt Braml: „Europa muss endlich aufwachen, sich emanzipieren, auch wenn das vielen schwerfällt. Nur ein souveränes Europa werde von Amerika ernst genommen. Deshalb müsse Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt handeln. „Wir haben schon sehr viel Zeit verloren, Europa besser aufzustellen.“ Nun müsse Merkel „liefern“.³

Trumps Hochschrauben der Eskalationsspirale muss ernst genommen werden

„Donald Trump verliert sich erneut im Superlativ“, erklärt Stefan Liebich, außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, angesichts drastischer Tweets des US-Präsidenten, in denen dieser Irans Präsidenten Hassan Rohani warnt, der Iran solle die USA nie wieder bedrohen. Liebich weiter:

„Einst sinnierte Trump darüber, dass man Kim Jong Un umbringen lassen könnte wie den ehemaligen libyschen Machthaber Gaddafi, und prahlte mit der Größe seines Atomknopfes – nun ist offenbar der Iran dran. So wechselhaft Trump nicht nur bei Nordkorea agiert – das Hochschrauben der Eskalationsspirale muss ernst genommen werden. Ultimative Drohungen sind keine gute Politik – im Gegenteil. Ohne Illusionen über Irans Politik zu haben, ist die Bundesregierung gefordert, auch mit dem Regime in Teheran einen Umgang weiterzuführen, der den internationalen Verträgen entspricht.“⁴

¹ BZ ² Mitteldeutsche Zeitung ³ Weser-Kurier ⁴ Partei Die Linke im Bundestag

3 Kommentare

  1. Scheiss auf Bush

    Vielleicht sollte man wieder Diktatoren wie einst Hussein oder Gadaffi in diesen Barbarenstaaten im Nahen Osten installieren. Als die noch da waren war Ruhe im Stall. Solche Kreaturen brauchen eine harte und feste Hand. Die Achse des Bösen war für uns der Garant für Frieden.

    • Anonymous

      Vollkommen richtig erkannt! Habe über viele Jahre in arabischen Ländern gearbeitet; wenn die Bevölkerung nicht unter einer eisernen Knute stand, brach das absolute Chaos aus!

  2. Anonymous

    Bombe rein – und gut ist es!

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