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Zentralrat der Muslime gibt rechten Webseiten Mitschuld an Gewalt gegen Muslime

Aiman Mazyek: Neue Dimension von Islamhass und Rassismus: Der Zentralrat der Muslime (ZdM) hat vor einer neuen Dimension von anti-muslimischem Rassismus gewarnt. Rechte Webseiten seien mitverantwortlich für eine wachsende Gewalt gegen Muslime, sagte der ZdM-Vorsitzende Mazyek der „Heilbronner Stimme“. „Webseiten mit einer solchen Hasssprache sind über Jahre chronisch unterschätzt worden. So hat sich eine Art der Denke festgesetzt, die nun dafür verantwortlich ist, dass wir inzwischen eine neue Dimension des anti-muslimischen Rassismus erleben.“

„Die Hemmschwelle zur Gewalt ist massiv gesunken“, sagte Mazyek und lobte die Maßnahmen von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) gegen Hasssprache im Internet. „Die sozialen Medien dürfen nicht zu asozialen Medien werden, sonst entzündet sich die Gewalt immer schneller.“ Vor einigen Jahren habe es „lediglich“ ab und an den Wurf eines Molotowcocktails auf eine Moschee gegeben. „Heute gibt es dagegen gezielte Bombenanschläge auf Imame“, klagte Mazyek und verwies unter anderem auf den Sprengstoffanschlag in Dresden im September 2017. Die Begründung des mutmaßlichen Täters sei gewesen, er müsse doch etwas gegen Muslime unternehmen.

Dass islamfeindliche Straftaten nun als eigener Deliktbereich unter den politisch motivierten Straftaten erfasst werden, sei ein wichtiger Schritt. „Wir haben dafür Jahre hingearbeitet“, sagt Mazyek weiter. „Wir müssen Öffentlichkeit, Justiz, Polizei, aber auch unsere Moscheen selbst dafür sensibilisieren.“ Mazyek geht von einer hohen Dunkelziffer aus und verweist auf einen Fall in Halle. „In einer unserer Moscheen, auf die erst am Freitag Schüsse abgefeuert worden sind, hat der Imam erklärt, sich erst beim zweiten Vorfall an die Polizei gewendet zu haben. Ich habe ihn gefragt, warum sagt ihr das erst jetzt?“ So etwas erlebe er häufig. Bei dieser Opfergruppe gebe es eine große Hemmschwelle, sich gegenüber den Behörden zu offenbaren. Viele Opfer meldeten sich auch gar nicht. Heilbronner Stimme

„Ressentiments gegen Juden von der Pike auf gelernt“

Anlässlich des Holocaust-Gedenktags warnte Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, vor den Folgen des importierten Antisemitismus durch Flüchtlinge aus der islamischen Welt.

„Klar ist, dass Menschen nach Deutschland gekommen sind, die Ressentiments gegenüber Juden und eine Feindschaft gegenüber Israel mitbringen, weil sie das von der Pike auf gelernt haben. Man musste und muss davon ausgehen, dass sie das an der deutschen Grenze nicht einfach so ablegen“, sagte Schuster dem Bielefelder „Westfalen-Blatt“.

Schuster begrüßt, dass in den Integrationskursen mehr Gewicht auf die Vermittlung der deutschen Geschichte gelegt werden soll. „Allerdings stehen wir vor dem Problem, dass einige Teilnehmer der Kurse dann abends zuhause TV-Sender aus ihren Herkunftsländern sehen, in denen genau die Vorurteile präsentiert werden, die man ihnen hier in Deutschland zu nehmen versucht“, sagte Schuster und erklärte, dass ihm „der klassische Antisemitismus der Rechtsextremen aktuell immer noch die größten Sorgen“ mache. Westfalen-Blatt

Gewalt gegen Gläubige

Katholische wie evangelische Amtskirchen in Deutschland haben dieses heikle Thema lange gleichsam mit spitzen Fingern angefasst. Anfeindungen und Übergriffe gegen christliche Flüchtlinge in Sammelunterkünften werteten sie als Einzelfälle, nicht als ein systematisches Problem. Die neuen von der Organisation Open Doors vorgelegten Zahlen sprechen da eine andere Sprache. Sie sind als Warnung zu nehmen. Sollte ausgerechnet unsere immer säkularer ausgerichtete Gesellschaft zum Schauplatz zunehmender Gewalt durch religiöse Fanatiker werden, wäre das fatal. Gewalt, aber auch Drangsalierung oder Ausgrenzung aus religiösen Motiven muss ein Riegel vorgeschoben werden. Dazu muss das Problem zunächst einmal beim Namen genannt werden. Und dabei ist es im Übrigen völlig egal, ob sich die Gewalt gegen Christen, Juden, Muslime oder eine andere Glaubensgruppe richtet.

Hand aufs Herz: Hätten Sie’s gewusst? Am 2. Februar wurden früher in den Kirchen und in vielen Privathäusern Krippen und Christbäume abgebaut – die Weihnachtszeit war beendet. Heute ist Mariä Lichtmess aus dem Alltag der Menschen fast komplett verschwunden, selbst in manchen Kirchen wird das Fest, das an die „Darstellung des Herrn“ im Tempel erinnert, nicht mehr gefeiert. Der vergessene Feiertag steht exemplarisch für das Verschwinden des christlichen Glaubens aus dem Alltag. Jeder Zweite weiß nicht mehr, was an Pfingsten gefeiert wird. In einer Stadt wie Berlin sind noch gerade einmal 25 Prozent der Menschen Kirchenmitglied. Weihnachtszeit ist vor allem Shoppingzeit. Kirche – war da was? Angesichts dieser sich seit Jahrzehnten abzeichnenden Entwicklung klingt es beinahe seltsam, wenn von einer steigenden Zahl von Fällen religiös motivierter Gewalt gegen Christen in Deutschland zu berichten ist. Rund hundert Straftaten im vergangenen Jahr, darunter ein Mord und mehrere Körperverletzungen, listet die Statistik des Bundeskriminalamts auf. Folgt der Gleichgültigkeit gegenüber dem Glauben nun die Ausgrenzung von Gläubigen?

Auch wenn jeder einzelne Fall von religiös motivierter Gewalt ein Fall zu viel ist – die Zahlen aus Deutschland sind verschwindend gering verglichen mit den Zahlen in anderen Ländern. Die Hilfsorganisation Open Doors listete kürzlich rund 50 Staaten auf, in denen insgesamt etwa 200 Millionen Christen weltweit in hohem Maße verfolgt werden. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Katholische Bischofskonferenz (DBK) warnten im vorigen Dezember in einem gemeinsamen „Ökumenischen Bericht“ zur Religionsfreiheit vor „christenfreien Zonen“ selbst in so urchristlichen Ländern wie Israel und Palästina. In dem Papier heißt es zudem mahnend, dass gerade auch Konvertiten dem Risiko ausgesetzt sind, Opfer religiös motivierter Gewalt zu werden. Vielerorts werde deshalb gerade der Glaubenswechsel zur „Nagelprobe der Religionsfreiheit“. Und dieses Problem, so scheint es, rückt auch in Deutschland immer mehr in den Fokus. Hunderte zugewanderte muslimische Flüchtlinge sind in den vergangenen Jahren zum christlichen Glauben übergetreten – sei es aus Überzeugung, sei es, weil sie sich so bessere Chancen auf einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland ausrechnen. Weil aber in manchen islamisch geprägten Ländern jeglicher Glaubenswechsel streng verboten ist, ziehen sich die Konvertiten schnell den Zorn muslimischer Fundamentalisten zu. Das kann lebensgefährlich werden. Katholische wie evangelische Amtskirche in Deutschland haben dieses heikle Thema lange gleichsam mit spitzen Fingern angefasst.

Anfeindungen und Übergriffe gegen christliche Flüchtlinge in Sammelunterkünften werteten sie als Einzelfälle, nicht als ein systematisches Problem. Die neuen von der Organisation Open Doors vorgelegten Zahlen sprechen da eine andere Sprache. Sie sind als Warnung zu nehmen. Sollte ausgerechnet unsere immer säkularer ausgerichtete Gesellschaft zum Schauplatz zunehmender Gewalt durch religiöse Fanatiker werden, wäre das fatal. Gewalt, aber auch Drangsalierung oder Ausgrenzung aus religiösen Motiven muss ein Riegel vorgeschoben werden. Dazu muss das Problem zunächst einmal beim Namen genannt werden. Und dabei ist es im Übrigen völlig egal, ob sich die Gewalt gegen Christen, Juden, Muslime oder eine andere Glaubensgruppe richtet. Walter Bau – Berliner Morgenpost

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8 Kommentare

  1. Klaus-Jürgen

    Der Typ sieht ja echt widerlich aus!

  2. Anonymous

    Wenn ich hoere oder lese, Muslime seien irgendwo und irgendwie beleidigt oder beleidigt worden, dann weiss ich -automatisch-, dass an irgendeiner Stelle von irgendjemanden, irgendwie alles und voellig richtig gemacht wurde und das Leben irgendwo doch noch sehr schoen und lebenswert sein kann!

  3. Anonymous

    dreckiges scheiss moslempack

  4. Anonymous

    …. ach, die armen, friedfertigen Muslime! : von keiner anderen „Religionsgemeinschaft“ geht soviel Gewalt und Menschenverachtung aus! Intoleranz und vorsinnflutliches Gedankengut ist ihr Markenzeichen! Sind die Größten wenn es ums „aufjaulen“ geht! Wenn es hier doch in Deutschland so unerträglich ist, warum gehen sie dann nicht heim! Haben doch ALLE eine Heimat! Na klar, da gibt es dann kein Geld für Faulheit, Arbeitsunwilligkeit etc Ja, das gibt es nur im Land der selbstherrlichen SED Königin Merkel! – Einmalig auf der Welt!-

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