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Posts tagged as “Martin Schulz”

Merkel ist eine Politikerin des Status quo

Kurz vor der Bundestagswahl am Sonntag büßt die Union aus CDU und CSU im stern-RTL-Wahltrend einen weiteren Prozentpunkt ein und kommt nun auf 36 Prozent - ihr niedrigster Wert seit April. Die SPD bleibt im Vergleich zur Vorwoche unverändert auf 23 Prozent und liegt damit immer noch 13 Punkte hinter der Union.

Niemand will mehr SPD – AfD drittstärkste Kraft

Wenn die Demoskopen mit ihrem jüngsten Deutschlandtrend recht behielten, würde Martin Schulz mit seiner SPD einem Debakel entgegentaumeln. Es rächt sich in der Schlussphase des Wahlkampfes, dass er mit dem Flüchtlingsthema die AfD stark machte, ohne damit gewinnen zu können, und dass er beharrlich von sich als Bundeskanzler sprach, ohne auf ein Bündnis zu setzen, das eine Mehrheit jenseits von Merkels Union auch greifbar werden ließ. Schulz bleibt die Hoffnung, dass ganz zum Schluss noch deutliche Veränderungen drin sind. So war es bei den letzten drei Landtagswahlen.

Merkel bleibt Kanzlerin – Lieber keine neue GroKo

Berliner Statistiker sagen mit Predictive Analytics voraus, welche Koalition uns regiert und wer Kanzler wird : Gut vier Wochen vor der Bundestagswahl hat sich fast die Hälfte der Deutschen noch nicht auf eine Partei festgelegt. In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage sagen 47 Prozent der Befragten, sie würden erst kurz vor der Wahl entscheiden, bei welcher Partei sie ihr Kreuz setzen werden. 31 Prozent der Deutschen geben an, sie würden als Stammwähler auch diesmal "ihrer" Partei ihre Stimme geben. Weitere 8 Prozent bezeichnen sich als Wechselwähler, die sich aber für diese Wahl schon festgelegt hätten. Als "Wunschkoalition" nennen 19 Prozent der Befragten ein Bündnis der Union mit der FDP. 15 Prozent der Deutschen präferieren eine Neuauflage der Großen Koalition, 14 Prozent bevorzugen Rot-Rot-Grün. Rot-Grün wünschen sich 12 Prozent der Wähler. Eine Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Bündnis 90/Die Grünen favorisieren nur 7 Prozent der Befragten. Quelle N24 / Emnid.

Merkel ohne Glanz: Die ewige Kanzlerin

Ihre traditionelle Sommer-Pressekonferenz hat Merkel ohne Glanz und ohne Wahlkampfgedonner absolviert. Wer etwas anderes erwartet hatte, kennt die Bundeskanzlerin schlecht. Sie ließ aber auch Kampfgeist vermissen, von dem sie vor zwei Jahren auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise noch so viel hatte. Selbst für eine beliebte Bundeskanzlerin mit sehr guten Umfragewerten war das gut drei Wochen vor einer Bundestagswahl ein erstaunlicher Auftritt.

Traumtänzer: SPD-Generalsekretär Heil will bei Bundestagswahl „30 Prozent plus x“ erreichen

SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat das Wahlziel seiner Partei bei der kommenden Bundestagswahl präzisiert. "Wir haben das Ziel, stärkste Partei zu werden. Das heißt 30 Prozent plus x. Das ist realistisch", sagte der SPD-Politiker der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Trotz schlechter Umfrageergebnisse ist Heil weiter optimistisch. "Wir wissen, dass ein großer Teil der Bürgerinnen und Bürger noch nicht festgelegt ist", ergänzte der Sozialdemokrat. Rheinische Post

SPD am Abgrund – Verdienter Absturz

Die Brexit-Abstimmung, die Wahl des US-Präsidenten und die jüngsten Landtagswahlen in Deutschland haben gezeigt, dass Wahlprognosen nur noch bedingt aussagekräftig sind. Zu schnell ändern sich Wählermeinungen, zu groß ist die Zahl der Unentschlossenen. Entsprechend bleibt die Bundestagswahl bis zum letzten Augenblick spannend: Wie schneiden die beiden Volksparteien ab? Welche kleinen Parteien schaffen es in den Bundestag? Welche Koalitionen sind realistisch?

Alle dürfen ins Schlaraffenland: Grüne wollen Flüchtlingen Weg nach Europa ebnen

Wahlkampf um das Mittelmeer: Die Frage, ob man die Mittelmeerflüchtlinge zum Thema im Wahlkampf machen darf, ist etwas schräg. Sie unterstellt, irgendwer könne kontrollieren, mit welchen Themen sich die Wähler beschäftigen. Doch die Themen bahnen sich von selbst ihren Weg. Das Flüchtlingsproblem freilich tut das derzeit noch nicht.

Deutschland erwartet den 100.000. Flüchtling des Jahres

Schulz geht es offenbar nicht vorrangig um die laut Pro-Asyl-Angaben knapp 110 000 Flüchtlinge, die seit Jahresanfang in Griechenland, Zypern und Spanien, vor allem aber in Italien angekommen sind, weniger um die mehr als 2300 Ertrunkenen. Es stimmt: Mit Italien wird erneut ein überfordertes Aufnahmeland von der EU im Stich gelassen. Doch statt Ungarn und andere beim Namen zu nennen, sucht der Schulz-Finger Merkel, deren Grundsatzentscheidung seine Ministergenossen und er mitgetragen haben. Deshalb sind es Absicht und Unterton, die verstimmen - nicht die berechtigte Klage, dass Europa noch immer nichts aus der Flüchtlingskrise lernt. Auch das zeigt: Schulz braucht im Endspurt endlich eine Idee, die zündet. Keine, die zündelt. Stuttgarter Nachrichten

Gefährliches Wahlkampfmanöver des Martin Schulz (SPD)

Nun also die Flüchtlinge. Kanzlerkandidat Martin Schulz lässt nichts unversucht, um die Wähler doch noch von seinen Qualitäten zu überzeugen. Nachdem das Wahlprogramm und sein Zukunftskonzept weitgehend verpufft sind, präsentiert sich der SPD-Vorsitzende nun als Krisenmanager, reist am Donnerstag sogar nach Italien und trifft Premier Paolo Gentiloni. Das Manöver des Sozialdemokraten ist allerdings riskant. Denn es ist allzu durchsichtig. Er wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel Untätigkeit vor, die SPD regiert jedoch seit Jahren mit. Schulz' Genosse Sigmar Gabriel ist Außenminister und somit eigentlich derjenige, der mit den Italienern und den anderen EU-Partnern verhandeln sollte. Straubinger Tagblatt

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