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Posts tagged as “Mario Draghi”

Signale, aber noch keine EZB-Strategie: Draghi in der Zwickmühle

Seit Jahren betreiben die Notenbanken dieser Welt eine Politik des billigen Geldes, allen voran die EZB. Sie kauft marode Papiere, um Banken zu retten, will das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Was die Staatshaushalte entlastet, ärgert auf der anderen Seite die Sparer: null Zinsen. Was passiert mit der Geldflut? Kommt sie bei den Unternehmen an? Oder wandert das Geld in den spekulativen Bereich? Welche geldpolitischen Maßnahmen (auf EU-Ebene) wären geeignet, um insbesondere nachhaltig tätige Unternehmen zu stärken?

EZB: Ruhe vor dem Sturm

Die EZB-Zinssitzung gestern hat vielleicht auch so mancher Euro-Hüter als so überflüssig wie einen Kropf betrachtet. Zwischen den beiden Runden der französischen Präsidentschaftswahl dürften einige das Gefühl gehabt haben, in der Kommunikation mit den Märkten und der Öffentlichkeit wenig richtig, aber viel falsch machen zu können.

ifo-Präsident Fuest: EZB sollte jetzt den Fuß vom Gaspedal nehmen

Die Europäische Zentralbank (EZB) schätzt die Lage der Euro-Wirtschaft zwar optimistischer ein als noch vor wenigen Wochen - zugleich aber dominieren aus ihrer Sicht weiter die Abwärtsrisiken. Der ifo-Präsident Clemens Fuest erwartet für 2017 eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent in Deutschland und im Euroraum.

Bernd Lucke: „Nullzinspolitik der EZB schädigt die Sparer und belohnt die Schuldner“

Die Nullzinspolitik Mario Draghis schädigt die Sparer und belohnt die Schuldner. Außerdem verzögert sie letztlich die notwendigen Strukturanpassungen in der Eurozone. Nullzinspolitik und Anleihekäufe signalisieren den Mitgliedstaaten: ‚Solange ihr in der Währungsunion bleiben wollt, kauft die EZB eure Staatsanleihen auf.

Zinspolitik der Europäischen Zentralbank: Donald Trump drückt den Euro

Die erste US-Zinserhöhung hat den Euro schon einmal um rund zehn Prozent gedrückt. Wenngleich ein gegenüber dem Dollar abgewerteter Euro die Ausfuhren der Euro-Länder begünstigt: Einen massiven Verlust der Währung kann keine Notenbank schon aus Vertrauensgründen zulassen. Es sieht also so aus, als habe Europa über kurz oder lang die Wahl zwischen Pest und Cholera: entweder den Euro in den Keller fallen zu lassen mit allen negativen Folgen oder aber durch Zinserhöhung eine Krise heraufzubeschwören. Einen dritten Weg gibt es leider nicht. Straubinger Tagblatt

Der EZB gehen die Argumente aus

Je länger diese Geldpolitik fortdauert, desto größer die Risiken - zumal die Notenbank mit dem Umfang ihrer Anleihekäufe (jetzt schwer vorstellbare 2,28 Billionen Euro) inzwischen an selbst gesetzte Grenzen stößt. Daher ist es richtig, dass die EZB den Umfang der monatlichen Anleihekäufe bald von 80 auf 60 Milliarden Euro senkt und so zumindest eine Perspektive bietet für einen möglichen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik. Das Medikament wird nicht abgesetzt, aber die Dosis etwas reduziert. Die Abhängigkeit indes bleibt. Und Draghi hat keinen Zweifel daran gelassen, dass die Geldflut noch lange anhalten wird. Einmal mehr zeigt sich, wie schwer es für die EZB ist, die Abkehr vom billigen Geld ohne böse Verwerfungen hinzubekommen. Weser-Kurier

EZB am Zug – Droht die nächste Eurokrise?

Die Euro-Sorgenkinder Griechenland und Italien rücken wieder in den Fokus. Die Reform- und Zahlungsfähigkeit dieser Staaten werden erneut in Frage gestellt. An diesem Donnerstag will EZB-Chef Mario Draghi erklären, wie es mit der Euro-Rettungspolitik weitergeht. Wirtschaftsexperten streiten darüber, ob der Kauf von Anleihen fortgesetzt oder gestoppt werden soll.

Nach EZB-Entscheid: Mario Draghi bleibt Häuslebauers Liebling

Vorerst keine Trendwende bei Zinsen für Baukredite zu erkennen / Bestzinsen für zehnjährige Baudarlehen liegen bei unter einem Prozent: Draghi selbst hat gestern gesagt, QE sowie Null- und Negativzinsen könnten nicht für immer bleiben. Wie Recht er hat! Dann sollte die EZB die Marktteilnehmer aber auch nicht mit immer neuen Geldschwemmen einlullen.

Lindner: Die Zaubertricks der EZB sind gescheitert

Am Mittwoch, 28. September 2016 besucht der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, den Bundestag. Zunächst wird der EZB-Präsident von Bundestagspräsident Lammert zu einem Gespräch empfangen. Darüber hinaus ist ein Gedankenaustausch des EZB-Präsidenten mit Mitgliedern des Europa-, Haushalts- und Finanzausschusses geplant.

Beatrix von Storch: „Draghi macht die Reichen reicher und die Armen ärmer“

Auf ihrer Ratssitzung hat die EZB den Stand ihrer ultra-expansiven Geldpolitik nicht verändert. Sie hielt vor allem an ihrem Vorhaben fest, bis März 2017 monatlich Wertpapiere in Höhe von 80 Mrd. € zu kaufen. Ihr Statement enthält aber weiter den Hinweis, dass dies, wenn nötig, auch länger erfolgen kann.

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