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Posts tagged as “EZB”

Marktanalyse: Verlangsamter Ausstieg der EZB

An den Kapitalmärkten sticht eine Entwicklung derzeit besonders hervor: die Stärke des Euro. Notierte die Gemeinschaftswährung zu Beginn dieses Jahres noch um die 1,05 Dollar, wurde in der gerade abgelaufenen Handelswoche die Marke von 1,20 Dollar übersprungen. Mit 1,2069 Dollar wurde der höchste Stand seit Anfang 2015 erreicht. Die Aufwertung des Euro gegenüber dem Greenback erfolgte aber nicht kontinuierlich während des gesamten Jahresverlaufs 2017. Vielmehr bewegte sich der Euro bis etwa Ende April seitwärts bei 1,04 bis 1,07 Dollar. Dann setzte er zu seiner Aufwärtsbewegung an, die im Sommer an Fahrt gewann.

Geldpolitik: Wer zahlt die Zeche?

Bürger, die zufällig nicht im Besitz eines Diploms für Volkswirtschaftslehre sind, werden sich fragen, was die Aufregung soll und warum das Bundesverfassungsgericht Bauchschmerzen hat. Die Europäische Zentralbank (EZB) kauft Staatsanleihen auf, um die Zinsen niedrig und die Konjunktur hoch zu halten. Ist doch schön, oder? Aber ganz so einfach ist das nicht. Zwar brummt der Motor, vor allem in Deutschland, wobei man stets hinzufügen muss, dass das kleine deutsche Wirtschaftswunder seit Mitte der 2000er Jahre auch Schröders harter Agendapolitik und der Lohnzurückhaltung der Arbeitnehmer zu verdanken ist.

Bundesbank: Deutsche Kreditinstitute bunkern immer mehr Bargeld aus Angst vor Strafzinsen

Um den Strafzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) entgehen, bunkern die deutschen Kreditinstitute immer mehr Euro-Bargeld in ihren Tresoren. "Innerhalb der letzten zwei Jahre haben die deutschen Kreditinstitute zehn Milliarden Euro in ihren Tresoren zusätzlich gelagert, um Negativzinsen zu entgehen", sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele dem Tagesspiegel.

Scharfe Kritik aus Berlin an Rettung italienischer Banken mit Steuergeld

Führende Finanzpolitiker der großen Koalition in Berlin haben die Stützungsmaßnahmen der italienischen Regierung für angeschlagene italienische Banken scharf kritisiert und sich damit auch gegen die EU-Kommission gestellt. "Es ist wichtig, dass die europäischen Regelungen zur Bankenrettung eingehalten werden", sagte Unionsfraktionsvize Ralph Brinkhaus der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Signale, aber noch keine EZB-Strategie: Draghi in der Zwickmühle

Seit Jahren betreiben die Notenbanken dieser Welt eine Politik des billigen Geldes, allen voran die EZB. Sie kauft marode Papiere, um Banken zu retten, will das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Was die Staatshaushalte entlastet, ärgert auf der anderen Seite die Sparer: null Zinsen. Was passiert mit der Geldflut? Kommt sie bei den Unternehmen an? Oder wandert das Geld in den spekulativen Bereich? Welche geldpolitischen Maßnahmen (auf EU-Ebene) wären geeignet, um insbesondere nachhaltig tätige Unternehmen zu stärken?

Europäische Zentralbank setzt bewusst den Wohlstand der Bürger aufs Spiel

Jeder Haushalt hat seit Oktober 2010 bereits 1.300 Euro verloren - Prognose: Über 550 Milliarden Euro Verlust in den kommenden 20 Jahren - Das sind drei Jahre vergebene Sparanstrengungen. Abgeordnete der LKR haben in einer von ihnen angeregten Plenardebatte in Straßburg das Europäische Parlament dazu aufgefordert, Mandatsüberschreitungen der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht länger aus politischen Erwägungen zu dulden und zu rechtfertigen.

Londoner Euro-Clearing bedroht Banken und Unternehmen in Eurozone

Aus vielen kleinen Puzzlestücken lässt sich ein Bild formen. Im Poker um das so genannte Euro-Clearing, also um die Verrechnung von Zins- und Anleihekontrakten basierend auf Euro, lassen sich erste Konturen ablesen. So ist es naheliegend, dass die EU verhindern will, dass sich nach dem Brexit systemrelevantes Geschäft mit Zinsswaps oder Kreditausfall-Versicherungen in London aus EU-Sicht rechtlich gesehen verselbstständigt - geht es doch um große Summen.

EZB: Ruhe vor dem Sturm

Die EZB-Zinssitzung gestern hat vielleicht auch so mancher Euro-Hüter als so überflüssig wie einen Kropf betrachtet. Zwischen den beiden Runden der französischen Präsidentschaftswahl dürften einige das Gefühl gehabt haben, in der Kommunikation mit den Märkten und der Öffentlichkeit wenig richtig, aber viel falsch machen zu können.

ifo-Präsident Fuest: EZB sollte jetzt den Fuß vom Gaspedal nehmen

Die Europäische Zentralbank (EZB) schätzt die Lage der Euro-Wirtschaft zwar optimistischer ein als noch vor wenigen Wochen - zugleich aber dominieren aus ihrer Sicht weiter die Abwärtsrisiken. Der ifo-Präsident Clemens Fuest erwartet für 2017 eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent in Deutschland und im Euroraum.

Crash-Test für die Euro-Zone

Der Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz rechnet mit dem Scheitern der Eurozone. Die Euro-Zone rast mit stetig steigender Geschwindigkeit und ohne Bremsen in eine Sackgasse, an deren Ende eine Wand steht. Dieser drohende Crash sei sehr gefährlich für Bank- und Versicherungssparer.

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