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Posts tagged as “Armut”

Arbeitslose immer länger in Hartz IV – Soforthilfe für Flüchtlinge freigegeben

Mehr als zwölf Millionen Menschen in Deutschland sind von Armut bedroht, mehr als vier Millionen leben von Hartz IV. Viele arbeiten hart und müssen dennoch jeden Cent zweimal umdrehen. Was der EU, dessen größter Beitragszahler Deutschland ist, aber nicht davon abhält weitere Soforthilfe zur Verbesserung der Aufnahmebedingungen auf den griechischen Inseln und in Bulgarien bereitzustellen. Nach Griechenland fließen weitere 6,48 Mio. Euro, nach Bulgarien 1,22 Mio. Euro.

Armut in Deutschland wächst – EU stellt 85 Millionen Euro für Flüchtlinge in Uganda bereit

Alle Jahre wieder entdeckt Deutschland ferne Kontinente. 1994 wurde die Lateinamerika-Initiative der deutschen Wirtschaft ins Leben gerufen. 2012 wurde eine Afrika-Initiative des damals für die Entwicklungszusammenarbeit zuständigen Ministers Dirk Niebel gefeiert. Hinzu kommt ein ganzer Reigen weiterer Aktionsgruppen, etwa die Subsahara-Afrika-Initiative von Handelskammern und Industrie.

Industrie-und Handelskammertag: Durch SPD-Steuerkonzept verlieren Betriebe an Substanz

Mit dem Steuerkonzept liefert SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz den letzten Baustein seines Wahlprogramms. Das Ergebnis ist schlüssig. Untere Einkommen würden von einer steuerfinanzierten Reduzierung der Sozialabgaben profitieren, mittlere Einkommen mit kostenfreien Kitaplätzen und einem flacheren Anstieg des Einkommensteuertarifs entlastet. Der Soli soll fallen, für untere und mittlere Einkommen von 2020 an, für höhere Einkommen immerhin noch schneller, als dies Finanzminister Schäuble plant. Zur Gegenfinanzierung soll der Spitzensteuersatz zwar später greifen, dafür aber sukzessive auf 45 Prozent steigen. Es ist klug und riskant zugleich von Schulz, auf die Vermögensteuer verzichten zu wollen. Allerdings wird sich erst noch zeigen, ob die Delegierten des SPD-Parteitags dem folgen wollen. Stuttgarter Zeitung

Fake-News: Armutsforscher Christoph Butterwegge bezeichnet den Armuts- und Reichtumsbericht als „verharmlosend“

Schreibt das sozialdemokratisch geführte Arbeitsministerium etwas besonders Kritisches in den Bericht, streicht es das Kanzleramt gern wieder raus. Trotz alledem finden sich in der endgültigen Version immer noch genügend Erkenntnisse, die aufrütteln. Besonders erschreckend ist der Befund, dass der Aufstieg aus schlechter gestellten sozialen Schichten heute vielfach schwieriger ist als in vergangenen Jahrzehnten. Es ist Teil der DNA einer sozialen Marktwirtschaft, dass die Chancengleichheit möglichst groß sein muss. Klar ist: Die nächste Bundesregierung hat viel Arbeit. Mitteldeutsche Zeitung

Armuts- und Reichtumsbericht – Nahles Interpretation der Lohnspreizung ist ärmlich

"Der Bericht der Bundesregierung zeigt, dass Armut für immer mehr Menschen zu einer bitteren persönlichen Erfahrung wird. Denn die Angst vor sozialem Abstieg reicht inzwischen bis in die Mitte der Gesellschaft. Und das ist kein Wunder, wenn selbst Erwerbstätigkeit immer weniger Schutz bietet. Das Armutsrisiko lag 2015 bei 7,8 Prozent für Menschen, die in Lohn und Brot stehen. Deshalb müssen auf den Bericht nun auch Maßnahmen folgen. Insbesondere gilt es, den sozialstaatlichen Konsens zu erneuern und die Privatisierung sozialer Risiken zu beenden", erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer.

58 Millionen Euro für Integrationsmanager aber kein Geld für Polizei

Erst gestern wurde bekannt, dass das Land 58 Millionen Euro in 1500 Integrationsmanager investieren wird. Diese sollen Flüchtlinge individuell unterstützen. Bei so viel Geld stellt sich die Frage, weshalb das Armutsrisiko auf dem Höchststand ist. Menschen in Deutschland jeden Alters werden durch Jobcenter und Sozilämter drangsaliert und malträtiert. Flüchtlinge dagegen auf höchstem Niveau versorgt.

Bundesregierung giert nach Asylbewerber aus anderen Staaten

Deutschland nimmt mehr als 12.000 Asylbewerber aus anderen Staaten zurück: Deutschland hat im vergangenen Jahr mehr als 12.000 Asylbewerber aufgrund der sogenannten Dublin-Verordnung aus anderen Staaten zurückgenommen. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf Zahlen aus dem Bundesinnenministerium. Zugleich schickte die Bundesrepublik fast 4000 Migranten in andere Länder zurück, wo nun über deren Asylantrag entschieden wird.

Oxfam irrt: Das Problem ist Armut, nicht Reichtum

Oxfam-Bericht: Soziale Ungleichheit weit dramatischer als bisher bekannt. Dagegen hält die Agenda Austria: "Ein Rezept gegen Vermögensungleichheit besteht aus mehr Handel, Bildung und leichterem Vermögensaufbau." Die Industrie will die Welt ernähren. Aber nicht die Menge an Nahrungsmitteln entscheidet, sondern der Zugang zu ihnen. Schlüsselaufgabe ist die Armutsbekämpfung.

©2021 Bundesdeutsche Zeitung