Press "Enter" to skip to content

Bundesdeutsche Zeitung

FZ: Gesamtkonzept muss her Kommentar der „Fuldaer Zeitung“ zum CSU-Vorstoß zu Schnellverfahren für Asylbewerber

Fulda – Man mag der CSU bei ihren Forderungen nach
Schnellverfahren für Asylbewerber Populismus unterstellen oder nicht:
Wenn sich die Politik nun ernsthaft Gedanken über die Behandlung von
Flüchtlingen macht, dann hat der ganze Rummel um die
Pegida-Demonstranten etwas Gutes. Denn die Asylpolitik, die die CSU
nun in Teilen ändern will, lässt sich trotz aller Korrekturen in den
vergangenen Monaten und Jahren nur mit einem Wort charakterisieren:
menschenunwürdig. Dabei sind die oft quälend langen Verfahren von
über einem Jahr, die die Christsozialen gerne verkürzen wollen, bei
weitem nicht das einzige Problem, bei dem Handlungsbedarf besteht.

Kaum denkbar, dass Migranten diese Vorstellung von der freien Welt
haben: Arbeiten dürfen Asylbewerber in Deutschland in den ersten
Monaten gar nicht, und dann auch nur, wenn kein deutscher oder
europäischer Bewerber infrage kommt. Wie kann man Menschen härter
bestrafen, als ihnen das Recht auf Selbstverwir

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu »Pegida«

Bielefeld – Die Kanzlerin zeigt Haltung. Angela Merkel hat
in ihrer Einschätzung der »Pegida«-Bewegung nichts zu relativieren.
Im Gegenteil. »Folgen Sie denen nicht.« Wenn man so will, war dieser
Satz die zentrale Botschaft der Neujahrsansprache. Und in der Tat
klingen diese Worte nicht bloß wie eine normale Aussage. »Folgen Sie
denen nicht«, das hat beinahe etwas von Bergpredigt. Bis zu 17 500
»Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes« sind
bislang montags in Dresden auf die Straße gegangen. Laut jüngsten
Umfragen halten 29 Prozent der Deutschen die Proteste für
gerechtfertigt. Wenn sich die Regierungschefin nicht bewusst wäre,
dass in Teilen der Bevölkerung etwas gärt, hätte sie das Thema nicht
erwähnt. Es ist richtig, dass die Bundeskanzlerin die
»Pegida«-Parolen rigoros ablehnt – auch wegen der internationalen
Wirkung. Damit darf sich Angela Merkel nicht die Hände schmutzig
machen. Als CDU-Parteichefin hat sie

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Freigänger Hoeneß

Bielefeld – Bevorzugung, Promi-Rabatt, Bayern-München-Bonus
– Vorwürfe dieser Art sind im Fall des Freigängers Uli Hoeneß fehl am
Platz. Der ehemalige Präsident des Fußballklubs ist nach seiner
Steuerhinterziehung in einem ordentlichen Gerichtsverfahren
verurteilt worden. So wie andere Straftäter auch. Und so wie denen
muss auch Hoeneß das Recht zugebilligt werden, in den Genuss von
Lockerungen im Strafvollzug zu kommen, die nun einmal gesetzlich
vorgesehen sind. Dazu zählt der Freigang. Tagsüber muss Deutschlands
wohl prominentester Häftling arbeiten – in der Jugendabteilung des FC
Bayern -, die Nächte jedoch hinter Gittern verbringen. Vermutlich
aber nicht mehr in Landsberg, sondern in einer Außenstelle bei
Starnberg. Auch das ist eine Erleichterung für Uli Hoeneß, der als
Ersttäter zudem darauf hoffen kann, bereits nach der Hälfte und nicht
erst nach zwei Dritteln der Haftstrafe auf Bewährung freizukommen.
Auch daran gibt es nichts

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Rente mit 70

Bielefeld – Der Vorschlag für eine flexible Rente mit 70 von
BA-Chef Frank-Jürgen Weise ist durchsichtig, kurios und sinnvoll
zugleich. Wenn mehr ältere Kollegen länger arbeiten, entlastet das
die unter der demografischen Entwicklung leidende Rentenkasse.
Deshalb ist der Vorschlag durchsichtig. Kurios ist er deswegen, weil
lange Jahre in den Unternehmen der Jugendwahn grassierte. Die
Mitarbeiter hatten gefälligst belastbar, flexibel und nicht zu alt zu
sein. Ältere Kollegen galten als hoher Kostenfaktor, Firmen nutzten
die Vorruhestandsregeln konsequent aus. Und wer mit Mitte 50
entlassen wurde, hatte kaum noch Chancen, eine neue Stelle zu finden.
Jetzt plötzlich, wo der Fachkräftemangel mit Händen zu greifen ist,
umgarnen Firmen diese Gruppe wieder. Erfahrung und Routine werden nun
geschätzt. Trotz alledem ist der Vorschlag auch sinnvoll: Es gibt
genügend Kollegen, die selbst entscheiden möchten, wann sie aus dem
Berufsleben ausscheiden. Arbeit ist für

Lausitzer Rundschau: Um des Getöses willen CSU schlägt beschleunigte Asylverfahren vor

Cottbus – Man tut bei der CSU gut daran, stets die Substanz
hinter manchem Getöse zu prüfen. So auch bei den Vorschlägen zur
Asylpolitik, die jetzt rechtzeitig zur Januarklausur in Wildbad
Kreuth Schlagzeilen machen. Nichts davon ist neu. Das Bundeskabinett
hat erst Anfang Dezember unter Mitwirkung der CSU-Minister eine
Beschleunigung der Anerkennungsverfahren beschlossen. Und drei
Balkanstaaten, aus denen bisher viele Asylbewerber kamen, wurden zu
sicheren Herkunftsländern erklärt. Die Bayern versuchen den falschen
Eindruck zu erwecken, sie steckten hinter diesen Beschlüssen. Sie
seien die wahren Vorreiter im Kampf gegen den Asylmissbrauch. Viel
mehr Beschränkung geht nach dem Grundgesetz gar nicht. Jeder
Asylbewerber hat Anspruch auf eine ordentliche Prüfung. Die
Ausnahmen, die man jetzt für Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak
macht, haben übrigens genau den gegenteiligen Sinn: Sie sollen diesen
Menschen schneller den Flüchtlingsstatus verschaffen,

Badische Neueste Nachrichten: zu Rente mit 70 Kommentar von Rudi Wais

Karlsruhe – Warum sollen Mitarbeiter, die sich noch fit
fühlen und entsprechend motiviert sind, nicht über das gesetzliche
Rentenalter von bald 67 Jahren hinaus arbeiten, sei es in Vollzeit,
sei es in Teilzeit? Theoretisch ist das auch jetzt schon kein
Problem. Viele Beschäftigte allerdings wissen entweder gar nicht,
welche Möglichkeiten sie haben – oder die Spielregeln dafür sind so
kompliziert und streng, dass für ihre Arbeitgeber Kosten und Nutzen
in keinem Verhältnis mehr zueinanderstehen. Dies zu ändern, wird der
nächste sozialpolitische Kraftakt der Koalition. Schwieriger als die
Rente mit 63. Aber ungleich wichtiger.

Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
+49 (0721) 789-0
redaktion.leitung@bnn.de – presseportal.de

ZDF-Programmhinweis / Montag, 5. Januar 2015

Mainz –
Montag, 5. Januar 2015, 5.30 Uhr

ZDF-Morgenmagazin

Pegida und die Montagsdemos – Ein Stimmungsbild
Trickserei beim Mindestlohn – Die Lücken im neuen Gesetz
Anschlag auf Marathon – Der Prozess gegen den Boston-Bomber
150 Jahre Wintertourismus – Die Geschichte des Skifahrens
Alte Handys – Die besten Verkaufsmöglichkeiten

Im Sport:
Vierschanzentournee – Deutsche im Aufwind?
Rallye Dakar – Der 9000 Kilometer lange Härtetest startet in Buenos
Aires

Gespräche:
Simone Peter, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, zur
Klausurtagung des Parteivorstandes (ca. 7.10 Uhr)
Stefan Körzell, DGB-Vorstandsmitglied, zum Mindestlohn (ca. 7.30 Uhr)
Markus Ulbig, sächsischer Innenminister, CDU, zu Pediga (ca. 8.05
Uhr)
Maria Dragus, Schauspieler, über den ZDF-Film “Tannbach” (ca. 8.35
Uhr)
Jonah, Singer-Songwriter aus Berlin (ca. 8.50 Uhr)

Es moderieren:
Anja Heyde und Wolf-Christian

Mit dem Urknall ins Sitcom-Universum: Die Nerds von „The Big Bang Theory“ gehen am 5. Januar in die achte Staffel auf ProSieben

Unterföhring –

2. Januar 2015. Bei diesem Sitcom-Urknall wurde nichts dem Zufall
überlassen: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sheldons (Jim
Parsons) Mitbewohner Leonard (Johnny Galecki) bei seiner
bevorstehenden OP von einem Asteroiden getroffen wird? Und wie hoch
wäre seine Überlebenschance bei einem Eingriff in Nicaragua zur
Monsunzeit? Die Nerds von “The Big Bang Theory” wissen auf all das
eine Antwort. Das einzige, was sie vielleicht nicht beantworten
können: Wird das On-Off-Pärchen Leonard und Penny (Kaley Cuoco)
endlich heiraten? Zum Start der achten Staffel am 5. Januar auf
ProSieben (21:15 Uhr) präsentieren wir die Erfolgsformel des
Sitcom-Urknalls in acht nerdigen Fakten:

1. Physical correctness: Wer glaubt, die Nerds der Serie reden nur
wirres Zeug, täuscht sich. David Saltzberg, Professor für Physik und
Astronomie an der University of California, berät die Drehbuchautoren
in allen wissenschaftlichen Bereich

Früher Kampf ins Leben / Dokumentation im Rahmen von „Wissenschaft am Donnerstag“ über medizinische und ethische Fragen bei Frühgeburten / Anschließend Gesprächssendung „scobel – Baby nach Plan“

Mainz –
Donnerstag, 8. Januar 2015, 20.15 Uhr und 21.00 Uhr, 3sat
Erstausstrahlungen

Die 3sat-Wissenschaftsdokumentation “Früher Kampf ins Leben” von
Antje Christ begleitet extreme Frühgeburten in Deutschland,
Österreich und Japan und benennt die medizinischen und ethischen
Gründe für die unterschiedlichen Herangehensweisen in den
unterschiedlichen Ländern.

In Deutschland sind sieben von 100 Neugeborenen Frühgeburten. Und
es werden mehr, denn die Risikofaktoren nehmen zu: Immer mehr Frauen
entscheiden sich erst spät für Kinder, und die Zahl der künstlichen
Befruchtungen steigt. Dabei kommt es nicht nur häufiger zu
Mehrlingsgeburten – eine künstliche Befruchtung verdoppelt auch das
Risiko auf eine Fehl- und Frühgeburt. Besonders schwer ist der Start
ins Leben für die “extremen Frühchen”: Kinder, die nicht älter als 26
Wochen sind.

Forschung und klinische Medizin tasten sich näher an den Men

Tuttlingen: Landkreis Rottweil: Schramberg-Sulgen: Schäfer verstößt gegen das Tierschutzgesetz

Landkreis Rottweil – Schramberg-Sulgen: Am Mittwoch leiteten
die Polizeibeamten des Polizeireviers Schramberg ein
Ermittlungsverfahren gegen einen Schäfer ein, der in der Nacht zum
Mittwoch seine fast 200-köpfige Herde im Gewann Heuwies, zwischen der
Erddeponie und dem Biotop, grasen ließ. Nach derzeitigen Ermittlungen
stellte der Schäfer den teils trächtigen und neugeborenen Tieren
keine Möglichkeit zum Schutz vor der Witterung zur Verfügung. In der
Nacht zum Mittwoch starben zwei neugeborene Sauglämmer, drei weitere
Jungtiere überlebten bei Minustemperatur und schneebedeckter Wiese.
Auf Anordnung eines hinzugezogenen Amtstierarztes versorgte der
Schäfer am Morgen seine Tiere, denen nach den tierschutzrechtlichen
Bestimmungen bis zur vierten Lebenswoche ein geeigneter
Witterungsschutz zur Verfügung gestellt werden muss.

Rückfragen bitte an:

Bärbel Schatz
Polizeipräsidium Tuttlingen
Pressestelle
07461 941-113
E-Mail: tuttlingen.pp.stab.oe

BZ Medienholding Ltd ©1998 - 2019.