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Bundesdeutsche Zeitung

WAZ: Putins Rache trifft deutsche Firmen

Essen – Moskau ist weit entfernt. Doch die geografische Distanz täuscht. Die Eskapaden des Kreml-Herrschers Putin haben konkrete Auswirkungen: In Norddeutschland bleiben die Bauern wegen des Russland-Embargos auf ihren Kohlköpfen sitzen. In Mülheim stehen 700 Arbeitsplätze im Großrohr-Werk Europipe auf dem Spiel. Der Vertrag ist glasklar: 450000 Tonnen Rohre sollen die Mülheimer für die South-Stream-Pipeline fertigen, die Gas von Russland nach Südeuropa leitet. Der plötzliche Ausstieg Putins aus dem Projekt wirft alle Planungen über den Haufen. Es wird lange dauern, bis Gerichte diesen einmaligen Vorgang bewertet haben. So lange hat Europipe aber nicht Zeit, um das Auftragsloch zu stopfen. Das Problem wird nur politisch zu lösen sein. Putin will sich wegen der Wirtschaftssanktionen gegen sein Land an Europa rächen. Auf dem Rücken Hunderter deutscher Arbeitnehmer. – . Kommentar von Frank Meßing zum Pipeline-Streit

Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zent

Minister Remmel: Flüsse und Seen sind die Lebensadern Nordrhein-Westfalens

Ministerium startet Öffentlichkeitsbeteiligung – Rund 12.000 Programm-Maßnahmen bis 2021 geplant

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Die Landesregierung will mehr lebendige Gewässer in NRW. Daher soll die Qualität der heimischen Flüsse, Bäche und Seen bis 2021 durch einen umfassenden Maßnahmenkatalog deutlich verbessert werden. „Die Gewässer sind die Lebensadern in NRW, Garanten für unsere Artenvielfalt und als Trinkwasserressource unverzichtbar“, sagte Umweltminister Johannes Remmel zur Vorstellung des Entwurfs des zweiten Bewirtschaftungsplans zur EG-Wasserrahmenrichtlinie und dessen Maßnahmenkatalogs. „Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, bewahrt und entsprechend behandelt werden muss“, betonte der Minister. Mit dem neuen Maßna

UK Millybridal Seeking 5 Amateur Design Volunteers

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Rheinische Post: Merkels Jahr der Sozialdemokratie

Düsseldorf – Das neue Jahr wird sozialdemokratisch. Das glaubt auch die Kanzlerin – zumindest lässt ihre Neujahrsansprache diese Deutung zu. So viel Wir-Gefühl hat vormals nur Johannes Rau verbreiten können. So wird mit Merkels Hilfe die SPD – unabhängig von schlechten Umfragewerten und Wahlergebnissen – zur prägenden Kraft deutscher Politik. Sigmar Gabriel regiert nicht nur mit. Er bestimmt. Die Rente mit 63, der Mindestlohn, die eine Wohltat hier, die andere Großzügigkeit dort – SPD-Vorstellungen sind in dieser Regierung Gesetz. Und für 2015 gilt, was die Kanzlerin sagt: Weiter so! Wir können stolz sein! Schließlich schafft Deutschland die schwarze Null (dank niedriger Zinsen), sind wir Weltmeister (zumindest im Fußball), ist die integrative Kraft (trotz “Pegida”) enorm und die Hilfsbereitschaft (nicht nur für Flüchtlinge) beispielgebend. Gestört wird die Eintracht nur von der CSU – mit Mütterrente, Maut und konservat

Rheinische Post: Bildung gegen Räuber

Düsseldorf – Nachrichten von Raubüberfällen auf unseren Straßen sind zur erschütternden Gewohnheit geworden. Fast 8000 zählte die Polizei in einem Jahr. Das sind durchschnittlich 22 pro Tag. Seit 1994 sind die Delikte um 56 Prozent gestiegen. Der Ruf nach mehr Polizeipräsenz – wie er angesichts dieser Entwicklung schnell laut wird – ist jedoch ebenso populistisch wie falsch. Es fehlt nicht an Polizisten auf unseren Straßen; mehr könnten höchsten punktuell für ein höheres Sicherheitsgefühl sorgen. Die Raubüberfälle würden dann aber woanders begangen. Denn egal wie viele Polizisten auch eingesetzt werden, sie könnten niemals überall sein. Nein, es fehlt vielmehr an einer langfristigen Strategie, um die Gewalt einzudämmen, die ja vor allem von Jugendlichen aus sozial schlechter gestellten Schichten begangen wird. Und da ist die gesamte Gesellschaft gefragt: die Kindergärten, die Schulen, die Politik und natürlich die Eltern. Denn letztlich hilft n

Rheinische Post: Grexit ist kein Ausweg

Düsseldorf – Die Euro-Krise war nie überwunden. Doch nun kehrt sie auch für das breite Publikum sichtbar zurück. Die Griechen stürmen ihre Banken, die Rufe nach einem Austritt aus der Euro-Zone werden lauter. Ach, ein Grexit wäre schön bequem: Die Griechen müssten sich selbst helfen, der deutsche Steuerzahler bräuchte keine Garantien und Gelder mehr geben. Die Grundsatz-Debatte, ob Deutschland den Euro braucht, wäre die Union auch los und hätte eine offene Flanke weniger gegenüber der AfD. In der Tat: Man hätte Hellas nie in den Euro aufnehmen dürfen. Und die Währungsunion könnte dank ihrer Rettungsschirme und der EZB heute einen Grexit besser verkraften als vor drei Jahren. Dennoch sollte die Politik das Experiment nicht wagen. Griechenland würde ein Grexit heute wie damals in Chaos stürzen (was auch der Linkspopulist Tsipras eingesehen hat). Dass Anleger Spanien oder Italien das Geld abdrehen, ist trotz der Rettungsschirme nicht ausgeschlossen. Das würde d

Westfalenpost: Martin Korte zur Kritik Merkels an Pegida

Hagen – Ist das nicht ein Armutszeugnis? Kanzlerin Merkel hat für 2015 das Projekt “Wir sprechen mit den Bürgern über ihre Sorgen” gestartet. Dass die Regierung mit dem Volk permanent im Dialog steht, sollte selbstverständlich sein – in Deutschland muss es angeordnet werden. “Ihr da oben, wir hier unten” – dieses Gefühl der Machtlosigkeit, des Nicht-ernst-genommen-werdens hat bei den Menschen sicher nicht abgenommen, seitdem die Große Koalition das Land führt. Radikale, Pegida und AfD nutzen diese Stimmung, um diffuse Ängste zu schüren – vor der Islamisierung des Abendlandes, vor der Überfremdung der Heimat, vor der Gefährdung unseres Wohlstands. Selbstverständlich sind nicht alle Teilnehmer der Pegida-Demos “Nazis in Nadelstreifen”. Aber alle, die sich diesen Protesten anschließen, müssen wissen, dass sie von Rechtsradikalen und Fremdenfeinden instrumentalisiert werden.

Es ist die Pflicht der Politik,

Weser-Kurier: Zum Euro-Beitritt Litauens schreibt Mirjam Moll

Bremen – Mit dem Beitritt Litauens ist die Eurofamilie wieder um ein Mitglied reicher geworden. Doch während die Währungsunion wächst, bleibt die Wirtschaftsunion immer noch lückenhaft. Diese gilt es zu schließen, will die Union ihre Gemeinschaft stärken. Das Aufweichen bestehender EU-Gesetze oder Zugeständnisse gegenüber einzelnen Staaten in Form von Sonderregelungen bewirken das Gegenteil. So ließ sich die EU von Dänemark und Großbritannien unter Druck setzen: Sie müssen den Euro niemals einführen. Den Platz des Vereinigten Königreichs hat diese Ausnahmeregelung indes nicht gefestigt: Dass der mittlerweile auch ohne den Euro drohen könnte, zeichnet sich am Erfolg der europa-skeptischen UKIP-Partei ab. Schon in drei Jahren könnten die Briten über ihren Verbleib in der Union abstimmen.

Griechenland hat sich hingegen durch falsche Zahlen in die Eurogruppe gemogelt. Trotzdem gewinnt der linkspopulistische Alexis Tsipras nun mit seiner Propaganda für eine

Einfacher, sicherer und vielseitiger

Einfacher, sicherer und vielseitigerQNAP HD Station 2.0: Neue Benutzeroberfläche und höhere Sicherheit (Bildquelle: QNAP Systems, Inc.)

Taipeh, München, 02. Januar 2015 – QNAP Systems, Inc., bietet ab sofort ein Upgrade für die Anwendung HybridDesk Station (HD Station). Die Benutzeroberfläche von HD Station 2.0 hat der NAS-Experte analog zu der eines Tablet-PCs designt. Zudem hat QNAP die Sicherheit der Anwendung deutlich erhöht und durch neue Apps wie DeaDBeeF und Firefox ergänzt. Dank QNAPs exklusiver QvPC Technologie können Anwender ihr Turbo NAS nach dem Anschließen von HDMI-Bildschirm, Tastatur und Maus als PC nutzen und mehrere Anwendungen in der HD Station ausführen.

Bei der neuen Benutzeroberfläche der App HD Station nutzt QNAP die intuitive Bedienung

Förderungen für NÖ Kinderbetreuung neu aufgesetzt

St. Pölten (OTS/NLK) - Nachdem vor einem Jahr die umfangreiche Neuregelung der Elternförderung im Kinderbetreuungsbereich und der NÖ Tagesmütter/-väter-Förderung in Kraft getreten sind, gelten in Niederösterreich seit Jahresbeginn 2015 deutlich verbesserte Förderrichtlinien für Tagesbetreuungseinrichtungen und Horte sowie für Eltern-Kind-Zentren.

“Mit diesen Verbesserungen der neuen Elternförderung, der Förderung für Tageseltern-Träger und nun der neuen Richtlinien für institutionelle Kinderbetreuungseinrichtungen haben wir in Niederösterreich eine umfassende Reform der Kinderbetreuungs-Förderung abgeschlossen. Gemeinsam mit den Mitteln der 15a-Vereinbarung können nun je nach Bedarf und Vorstellungen der Familien bestehende Einrichtungen gesichert und qualitativ verbessert sowie neue und nachhaltige Einrichtungen geschaffen werden”, freut sich Familien-L

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