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Bundesdeutsche Zeitung

Endlich wieder gut schlafen: MEDIZIN populär über den besten Weg ins Träumeland

Wien - Die aktuelle Ausgabe von MEDIZIN populär zeigt, was es braucht, damit man endlich wieder gut schlafen kann. In Österreich wird bereits jeder Dritte regelmäßig Opfer heimtückischer Schlafräuber, die ihn um die bitter benötigte Nachtruhe bringen. Den Weg zurück ins selige Träumeland findet aber nur, wer den nächtlichen Störenfrieden auf die Schliche kommt. Und das ist oft gar nicht so einfach. MEDIZIN populär hilft bei der Detektivarbeit im Schlafzimmer.

Winterplagen: Wie Kälte dem Körper zusetzt

Nicht nur Erkältung und Grippe, auch Herzinfarkt und Schlaganfall zählen zu den Plagen, die jetzt Saison haben. Und Menschen die an Krankheiten wie Asthma, Rheuma oder Neurodermitis leiden, geht es bei Kälte oft besonders schlecht. Warum wir nicht für den Winter gebaut sind, veranschaulicht ein Experte in der Jännerausgabe.

Achtung, fertig, Sport:

NEOS zu Krankenkassen: Strukturreformen nicht länger aufschieben

Wien - Die von SV-Hauptverbandchef Peter MacDonald angekündigten roten Zahlen der Krankenkassen sieht NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker als klares Signal für die Notwendigkeit von Strukturreformen: “Trotz Rekordbeschäftigung und Rekordbeitragseinnahmen wirtschaften die Kassen bereits kurz- und mittelfristig negativ. Daher müssen wir das System anpassen.”

Noch im Oktober hatte Gesundheitsministerin Oberhauser von einer “relativ stabilen” finanziellen Lage der Krankenkassen gesprochen. Weniger als drei Monate später muss der Chef des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Peter MacDonald, vor Defiziten in den Jahren 2015 und 2016 warnen. Für NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker ist klar: “Dringende Systemreformen dürfen nicht länger aufgeschoben werden.” Von 2002 bis 2013 sind die Beitragseinnahmen um 53% gestiegen, im selben Zeitraum ist das österreichische BIP um

Neue Westfälische: CSU vor Wildbad Kreuth – Erfahren im Spagat

Bielefeld – Die CSU ist unter Druck: Als Volkspartei muss sie zusehen, sowohl christlich geprägte Gutmenschen wie auch Zeitgenossen mit dumpfer Ausländerangst als Wähler bei der Stange halten. Die Kürzel, die das Wählerpotential bedrohen, heißen “AfD” und “Pegida”. Die AfD könnte bei der nächsten Landtagswahl der CSU die Stimmen kosten, die sie braucht, um wieder die absolute Mehrheit der Sitze im bayerischen Landtag zu erringen. Natürlich denkt man über solche Szenarien nach. Ergebnisse sind unter anderem die verunglückte Forderung nach Deutschgebot in der Familie und nun auch der Ruf nach “Asylschnellverfahren”, um die diesjährige Winterklausur der CSU-Landesgruppe in Wildbad Kreuth interessant zu machen.

Die Trennung zwischen denjenigen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, und denen, die aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen, bietet die Gelegenheit für beides: Umarmung der guten und Härte gegenüber

WAZ: Merkels Politik der kalten Schulter

Essen – In Griechenland ist Angela Merkels Ruf längst ruiniert. Da konnte sie es sich leisten, die Meldung stehen zu lassen, dass sie einen Austritt aus der Euro-Zone nicht um jeden Preis verhindern würde. Die Spekulation soll den griechischen Wählern eine Fallhöhe vor Augen führen: Wenn es am 25. Januar zum Linksruck und Politikwechsel kommt, dann will die Kanzlerin der Forderung nach einem Schuldenschnitt die “kalte Schulter” zeigen. Wenn das reichste Land hart bleibt, wird niemand Athen helfen. Dann ist Griechenland pleite und hat im Euro-Raum nichts zu suchen. Wenn die Griechen nicht dazugehören, wo haben sie eine Zukunft? Die Folgen eines Euro-Austritts sind besser kalkulierbar als vor einigen Jahren. Es ist wie eine Versuchsanordnung, die Merkel klarer überblicken kann. Sie hätte heute weniger Skrupel, die Griechen fallen zu lassen. Sie ist auch weniger frei, weil ihre Partei und ihre Wähler Druck machen. Wer würde verstehen, wenn man den Griechen H

Rheinische Post: Problem Schule bleibtKommentar

Düsseldorf – Wenn in diesen Tagen die Landespolitik allmählich wieder auf Touren kommt, wird sich zeigen, dass die Probleme im neuen Jahr die altbekannten sind. Das gilt nicht nur für die finanzielle Notlage der Kommunen, sondern vor allem auch für den Bildungsbereich. Schüler, Eltern und Lehrer erwarten, dass die Empfehlungen des Runden Tisches, die von SPD und Grünen ausdrücklich gebilligt wurden, umgesetzt werden und Druck aus dem Kessel G8-Gymnasium kommt. Die Ansätze sind alles andere als neu. Die Schulministerin muss endlich Vorgaben machen, die zwar entlasten, aber nicht zu Lasten der Bildungsqualität gehen dürfen. Auch die schulische Inklusion wird die Gemüter weiter erhitzen. Schon jetzt, ein halbes Jahr nach dem Rechtsanspruch der Eltern auf Schulwahl für ihr behindertes Kind, schlagen sämtliche Lehrerverbände Alarm. In ihren Augen führt kein Weg an einer Doppelbesetzung im Unterricht – hier die Fachkraft, dort der Sonderpädagoge – vorbei.

Rheinische Post: Die AfD im Chaos?

Düsseldorf – Die AfD taumelt in eine Schlammschlacht hinein, weil nach dem Willen von Parteichef Bernd Lucke die Posten seiner Ko-Vorsitzenden gestrichen werden sollen. Dass diese nicht kampflos aufgeben und ihre Unterstützer mobilisieren, ist leicht nachzuvollziehen. Gleichzeitig wird es für die Euro-Skeptiker offenkundig zum Problem, die Beweglichkeit nach rechts so einzugrenzen, dass das Schielen auf ein Reservoir diffuser Stimmungen nicht in ein Zusammengehen mit Rassisten ausartet. Die AfD ist jetzt dort, wo auch Grüne und Piraten einmal standen: Schafft sie es, sich so zu professionalisieren, dass der in Umfragen aufscheinende Bedarf an einer solchen Partei langfristig trägt (wie bei den Grünen)? Oder hält sie an den Prinzipien chaotischer Willensbildung mit tiefen persönlichen Verletzungen fest, so dass sich das Publikum mit Grausen abwendet (wie bei den Piraten)? Selbst wenn Lucke gewinnt, muss er danach erst noch zeigen, ob er vor allem als Ein-Mann-Schau in T

Rheinische Post: Griechenland muss in der Euro-Zone bleiben

Düsseldorf – Man kann darüber diskutieren, ob ein Austritt Griechenlands aus dem Euro für die Währungsgemeinschaft ökonomisch beherrschbar ist oder nicht. Tatsache ist: Keiner kann die Ansteckungsgefahren und die Folgen für das gemeinsame Währungsgebiet wirklich abschätzen, und das macht die Prognose extrem schwierig. Der Grexit wäre ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Das kann niemand wollen. Natürlich wissen das auch die Kanzlerin und der Finanzminister. Die Übersetzung dessen, was sie meinen, ist einfach: Liebe Griechen, wir können auch ohne euch, aber ihr mit Sicherheit nicht ohne uns, weil ihr dann ökonomisch und gesellschaftlich im Chaos versinkt. Sie haben Recht: horrende Inflation, noch höhere Arbeitslosigkeit, Bank- und Firmenpleiten – ohne Europa droht die Verelendung. Also muss Griechenland bleiben. Doch die Gemeinschaft darf sich auch nicht von Populisten wie Alexis Tsipras erpressen lassen. Berlins Wink in Richtung Athen ist die richtige pol

Allg. Zeitung Mainz: Gefährlich – Kommentar zu Griechenland

Mainz – Angela Merkel schlägt bislang ungewohnte Töne an: Eine Abkehr vom Sparkurs könne den Verlust der Mitgliedschaft Athens in der Euro-Zone bedeuten. Staunen jetzt die Fachleute und die Laien wundern sich? Weder das eine noch das andere. Erstere wissen, dass die Griechen nicht erpressbar sind. Über 250 Milliarden Euro an Verbindlichkeiten – drei Viertel dessen, was Griechenland an Schulden aufgetürmt hat – stehen in den Büchern staatlicher oder staatsnaher Gläubiger. Verlässt Griechenland die Euro-Zone, ist ein Großteil dieses Geldes verloren, und davon wären deutsche Steuerzahler am empfindlichsten betroffen. So viel also zum Berliner Drohpotenzial. Man muss kein wirtschaftswissenschaftlicher Experte sein, um zu verstehen, was hier aufgetischt wird.

Vielmehr kommen auch die viel zitierten interessierten Laien – ohne Wundern – zum richtigen Schluss: Die Kanzlerin, Klartext ansonsten vielfach schuldig bleibend, will in Richtung AfD u

Mittelbayerische Zeitung: Reinhard Zweigler zu 70 Jahre CDU

Regensburg – Die CDU wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. Keine Partei hat die Geschichte der Bundesrepublik so geprägt wie die Christdemokraten, die allein fünf von bisher acht Kanzlern stellten. Die Ostdeutsche Angela Merkel, die sich heute mit der Euro-Rettung, Griechenland oder der Ukraine-Krise herumschlagen muss, ist eine Erbin des rheinischen Kanzlers Konrad Adenauer. Der hatte maßgeblich die drei West-Zonen vereint und ihre Westbindung vorangetrieben. Zusammen mit der bayerischen Schwesterpartei CSU bildet die CDU ein seit Jahrzehnten funktionierendes Bündnis. Trotz gelegentlicher Sticheleien oder gar Raufereien zwischen den Unionsparteien scheint dies eine Grundlage des Modells Deutschland zu sein. Es hat sich nach der Herstellung der Einheit 1990 auch im Osten etabliert. Vor 70 Jahren begründeten Nazi-Gegner, Anhänger der einstigen Zen-trumspartei, Deutschnationale und Liberale eine konfessionsübergreifende politische Bewegung. Wahrscheinlich haben es sich weder

WAZ: So zerlegt sich die AfD selbst. Kommentar von Walter Bau zum Streit in der AfD

Essen – Eigentlich müsste bei der AfD Party angesagt sein. Die Wahlen in Griechenland bringen die verdrängte Euro-Krise wieder auf die Tagesordnung und die Pegida-Demos heizen die Debatte um Zuwanderung an – beides könnte den Populisten von der AfD, die diese angstbesetzten Themenfelder offensiv beackern, neuen Zulauf bringen. Doch statt Party ist Chaos angesagt. Persönliche Rivalitäten, die 2014 aus wahltaktischen Gründen mühsam unter der Decke gehalten wurden, treten nun offen zutage. Bernd Lucke, der nach der alleinigen Macht in der AfD strebt, wird von Ko-Vorsitzenden frontal angegriffen; andere aus der AfD-Spitze liefern sich eine verbale Schlammschlacht. Es zeigt sich: In der Parteispitze geht es nicht um den politischen Kurs, sondern um Eitelkeiten und Macht. Nicht ausgeschlossen, dass sich die AfD, die ja alles anders machen wollte als die etablierten Parteien, gerade selbst erledigt.

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