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US-Wahlkampf: Biden und Harris allein im Keller

Kamala Harris - Eine kluge Wahl

Harris verfügt über Regierungserfahrung. Sie ist eine eloquente Rhetorikerin. Sie steht Biden mit ihrem Pragmatismus nahe. Und sie würde als erste schwarze Vizepräsidentin ein historisches Signal aussenden. Biden hat seine eigene Kandidatur als eine Brücke von den Ungeheuerlichkeiten der Trump-Zeit zurück zur Normalität bezeichnet. Seine Stellvertreterin weist weit darüber hinaus. Sie ist in vielerlei Hinsicht das direkte Gegenteil des Amtsinhabers Donald Trump. Und mit ihrem pragmatischen Kurs nimmt sie der Angstkampagne der Republikaner, die Biden als senile Marionette einer weit nach links gerückten Partei diffamieren wollen, endgültig den Wind aus den Segeln. Es wird spannend. Der Kampf um das Weiße Haus ist nun endgültig eröffnet.¹

Damit, dass er Kamala Harris den Vorzug vor anderen respektablen Kandidatinnen gegeben hat, beweist Joe Biden eine Größe, die Donald Trump fremd ist. Denn die Senatorin, die zunächst selbst ihre Präsidentschaftskandidatur angekündigt hatte, hat den früheren Vizepräsidenten unter Barack Obama scharf attackiert. Statt sie, wie Trump es getan hätte, zur Feindin auf Lebenszeit zu erklären, macht Biden sie zur „running mate“, zur Mitkandidatin. Trump wird es schwer haben, Harris als Linke und Gefahr für die Sicherheit abzustempeln. Sie war in Kalifornien Justizministerin, gehört nicht dem progressiven Flügel in der Demokratischen Partei an. Sie könnte nicht nur bei Farbigen viele Stimmen sammeln, sondern Biden auch für jüngere Amerikaner wählbar machen, von denen etliche wenig mit dem 77-Jährigen anfangen können, der am Ende seiner ersten Amtszeit 82 Jahre alt wäre.²

Mit Kamala Harris tritt eine wortgewandte, selbstbewusste und ambitionierte Frau in die erste Reihe der Demokraten. Und eine Politikerin, die deutlich jünger als das aktuelle Spitzenpersonal in Washington ist. Kamala Harris war acht Jahre alt, als Joe Biden zum ersten Mal in den Senat gewählt wurde. Sie steht auch für einen Generationenwechsel. Biden hat seine Kandidatur im Frühjahr als eine „Brücke“ weg von den Ungeheuerlichkeiten der Trump-Zeit zurück zur Normalität bezeichnet. Seine mehr als zwanzig Jahre jüngere Stellvertreterin weist weit darüber hinaus. Ursprünglich hatte sie sich selbst für die Präsidentschaft beworben. Nichts spricht dafür, dass sie das Interesse an diesem Job verloren hat. Damit weist die Personalentscheidung weit in die Zukunft. Sollte Biden am Ende der ersten Amtszeit mit dann immerhin 81 Jahren nicht noch einmal antreten, stünde seine Stellvertreterin auf dem vordersten Startplatz für die Nachfolge.³

¹Mitteldeutsche Zeitung ²Straubinger Tagblatt ³Frankfurter Rundschau

3 Kommentare

  1. Anonymous

    Die beiden Idioten haben keine Chance gegen Trump. Trump wurde auch inzwischen für den Friedensnobelpreis nominiert.

  2. Anonymous

    13,08: Kamala Harris hat im Wahlkampf für die Kandidatur gesagt Joe Biden sei in Rassist ( das ist er), er sein ein sexist ( das ist er), er sein Pädophile ( das ist er), er habe seit 40 Jahren im Amt nichts zustande gebracht ( das stimmt auch). Sie ist eine Kommunistin, unterstützt Antraf,+, die Gewaltverbrecher der Black-Lives Matter Bewegung, möchte auch noch dass Kinder kurz nach der Geburt noch getötet werden können ( ein schlimmer Schwangerschaftsabbruch Terroristin ), möchte Medicare für alle , und ein Green New Deal. Sie ist laut, respektlos, und kann nur schreien ohne Fakten. Ein typischer Kommunistin und handelt wie die Linke und Grüne hier in D.

    Das ist erfreulich, denn das ist derSargnagel für die Demokraten– sie ist von den Bürgern mehr gehasst als die Landesverräterin und Verbrecherin Hillary Clinton und verliert dann doch erfreulicherweise die Wahlstimmen der moderaten Demokraten die jetzt Trump wählen werden. Trump 2020!!! Er wird die Welt noch von diesen Verbrechern-Globalisten- EU Fanatiker und China retten.

    • Anonymous

      Korrektur: es soll Antifa heissen und nicht Antraf

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