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US-Wahl: Buchmacher prophezeien Sieg von Biden

Wettfreunde analysiert die Quoten für die US-Präsidentschaftskandidaten - Quoten sehen Biden vorne

In weniger als einem Monat wählen die US-Bürger ihren nächsten Präsidenten. Anlässlich dazu hat die Informationsplattform Wettfreunde (www.wettfreunde.net) analysiert, welcher der beiden Kandidaten laut Buchmacher die besten Chancen auf einen Sieg hat. Dazu wurden die Quoten von sechs verschiedenen Anbietern in Deutschland ermittelt und Durchschnittswerte gebildet.

Biden oder Trump?

Laut den aktuellen Quoten liegt Joe Biden im Rennen um die Präsidentschaft vorne: Seine Quote beträgt derzeit durchschnittlich 1,45. Demnach sagen die Buchmacher einen Sieg für Biden voraus: Umgerechnet in Wahrscheinlichkeiten steht seine Chance, als US-Präsident gewählt zu werden, bei 69 Prozent. Im Fall seines Gewinns würden die Wettanbieter am wenigsten Geld auszahlen. Für den amtierenden Präsidenten Donald Trump liegt die Wettquote bei durchschnittlich 2,77. Demnach prognostizieren die Buchmacher aktuell eine Niederlage für Trump. Nur 36 Prozent beträgt demnach seine Gewinnchance.

Entwicklung in den letzten Wochen

In den vergangenen Wochen haben sich die Quoten für Trump und Biden immer weiter konkretisiert: Bereits vor der Coronavirus-Erkrankung Trumps sagten die Buchmacher eine deutliche Niederlage für ihn voraus: Seine Gewinnwahrscheinlichkeit lag bei knapp 44 Prozent (Quote 2,28), die von Biden belief sich auf durchschnittlich 62 Prozent (Quote 1,62). Während seines Krankenhausaufenthaltes stoppten die Anbieter die Wetten. Vor der ersten TV-Debatte waren sich die Buchmacher dagegen noch uneins: Für Biden prognostizierten sie eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 57 Prozent, Trumps lag mit durchschnittlich 48 Prozent nur knapp darunter.

Weitere Quoten zur Wahl

Neben den Quoten zur Präsidentschaft und zu den einzelnen Bundesstaaten veröffentlichen die Buchmacher auch kuriose Quoten zur Wahl. So konnte bei einem Wettanbieter auf Begriffe gewettet werden, die von den beiden Kandidaten im ersten TV-Duell hätten verwendet werden können, wie beispielsweise Brexit, Bernie oder Golf. Für insgesamt 33 Wörter berechnete die Seite die Wahrscheinlichkeiten. Während Trump neun der Wörter benutzte, waren es bei Biden nur fünf.¹

Ex-Verfassungsrichter di Fabio: Eine Wiederwahl Trumps wäre gefährlich für Europa

Der frühere Richter am Bundesverfassungsgericht, Udo di Fabio, sieht bei einer Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump schwerwiegende Folgen für das europäisch-amerikanische Verhältnis. „Eine Wiederwahl Trumps wäre gefährlich für die atlantischen Beziehungen, nicht zuletzt für die Nato“, sagte der Professor für Öffentliches Recht an der Universität Bonn der Düsseldorfer „Rheinischen Post“.

Europa sei zwar nicht schwach, aber „ohne das nukleare Schutzschild der USA sind wir nicht wirklich verteidigungsfähig“, sagte der Staatsrechtler weiter. Bei einer Wahl Bidens, so di Fabio, würde hingegen Europa wieder an Gewicht gewinnen. „Der Herausforderer Trumps braucht im neuen geopolitischen Umfeld die Europäer als politische und wirtschaftliche Partner – vielleicht auch um die Spaltung Amerikas zu überwinden.“

Eine Verfassungskrise in den USA bei einer Niederlage Trumps schließt di Fabio aus. „Ich glaube nicht daran, dass sich Donald Trump bei einer Niederlage im Oval Office, dem Präsidentenbüro, festkrallen und warten wird, wer ihn da mit Gewalt entfernt“, sagte der Rechtsprofessor und frühere Verfassungsrichter. „Das scheint mir Spektakel. Ich gehe davon aus, dass er sich fügen wird“, ergänzte di Fabio. Auch bei einem knappen Wahlausgang, so der Jurist, würden „am Ende die Gerichte über Einwände entscheiden“. Di Fabio: „Und darin liegt die Stärke der Gewaltenteilung – gerade auch im amerikanischen System.“²

¹Wettfreunde ²Rheinische Post

7 Kommentare

  1. Anonymous

    03.11.2020: Meldung in Breitbart.com, Trump wieder zum 5. mal nominiert für Nobelfriedenspreis, der >Mann ist einfach super– er hat so viel getan

    Hier ein Ausschnitt aus der Meldung ( in Englich):
    A coalition of 14 conservative European parliamentarians, led by the Sweden Democrats, on Monday nominated U.S President Donald Trump for the Nobel Peace Prize. ”For his courage and commitment to the cause of peace in the Middle East, the Balkans, and on the Korean Peninsula, we wish to nominate United States President Donald Trump for the Nobel Peace Prize,” the coalition said in a statement.
    ”In support of America’s global leadership for peace and prosperity under President Donald J. Trump. Our nomination is the largest nomination yet, with 14 parliamentarians from 11 different European nations nominating Donald Trump for the Nobel Peace Prize,” it said.The group cited President Trump’s Abraham Accords, which normalized relations between Israel and several Arab nations such as the United Arab Emirates, Sudan, and Bahrain. They also cited the “promising economic partnership for peace” between Kosovo and Serbia, as well as Trump’s efforts on reconciliation between North and South Korea.

    Trump ist m. E. der beste Präsident der USA seit vielen Jahrzehnten, hoffentlich wird er wieder gewählt

  2. Anonymous

    Wenn Donald Trump nicht haushoch gewinnt ist es nicht mit rechten Dingen zu gegangen.
    Die Presse hier kann versuchen ihm madig zu machen so viel sie will. Donald Trump wird von US-Amerikanern gewählt werden und er wird bejubelt und gefeiert bei seinen Wahlkampfauftritten. – Im Gegensatz zu dieser Marionette Joe Biden.

  3. wittek

    Am 3. November erfährt die Welt, ob der Präsident bestätigt wird oder der Herausforderer Biden zum neuen Präsident gewählt wurde. Dann zeigt es sich, ob die Buchmacher recht hatten oder nur im Trüben gefischt haben!

    • Anonymous

      In 2016 hatten sie alle gesagt, Hillary Clinton zu 98% wird gewinnen. Die Polls sind alle falsch, die Buchmacher und die Leitmedien ebenfalls.

  4. AnnaToller

    Da kann die internationale Lügenpresse und deren Wasserträger hetzen wie sie wollen, Amerikaner setzen immer auf Beschäftigung und Wohlstand, und da ist Trump ihr Mann, der Andere, der kriminelle Opa sollte aufpassen, dass er nicht im Knast landet.
    Die Zeit wird noch ausreichen, um Erika gehörig den Inhalt der betriebseigenen Akten um die FDJ-Ohren zu hauen.

    • Anonymous

      Na das hoffe ich doch das der kriminelle Opa, der gerne an Kindern rum fingert, und sein Sohn im Knast landen.

      • Anonymous

        Ja, wird langsam Zeit nach 47 Jahren Verbrechen .

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