Türkei gewährt IS Terroristen freie Fahrt

IS-Angriffe auf Kobane über die Türkei stoppen

Die Bundesregierung darf nicht weiter auf das AKP-Regime in der Türkei setzen, da dieses erwiesenermaßen den islamistischen Terror in der Region fördert.

Veröffentlicht am Freitag, 26.06.2015, 9:47 von Tabea Schrader

Die Angriffe auf die nordsyrischen Städte Kobane und Hassaka beweisen erneut die Perfidität der türkischen Syrienpolitik. Während die Terroristen des IS die türkisch-syrische Grenze weiterhin frei passieren dürfen, wird jedwede humanitäre Hilfe für die notleidende Bevölkerung Nordsyriens blockiert. Die Bundesregierung muss sich bei ihrem NATO-Partner Türkei endlich dafür einsetzen, dass sich das skandalöse türkische Verhalten gegenüber den syrischen Kurdengebieten ändert.

Die Bundesregierung darf nicht weiter auf das AKP-Regime in der Türkei setzen, da dieses erwiesenermaßen den islamistischen Terror in der Region fördert. Sie muss endlich ihre Unterstützung für Erdogan und den NATO-Partner Türkei durch Rüstungsexporte, die Stationierung der Bundeswehr vor Ort und die Eröffnung neuer EU-Beitrittskapitel aufgeben und sich für die Öffnung der syrisch-türkischen Grenze einsetzen. DIE LINKE

Der Vormarsch der IS-Truppen hat seit Januar 2014 im Irak und Syrien große Wellen von Flüchtlingsströmen ausgelöst. Die meisten Menschen konnten nur mit dem fliehen, was sie am Leibe trugen.

Die Veto Geißel

60 Millionen Flüchtlinge, die zurzeit auf der Suche nach Zuflucht und Schutz sind, weil in ihren Heimatländern Chaos herrscht, weit mehr als nach dem Fall von Hitler-Deutschland, sind der Beweis dafür, dass die Vereinten Nationen sich immer weiter von ihrem zentralen Versprechen entfernen. Alle nicht gering zu schätzenden Bemühungen der UN, dem globalen Flüchtlingselend mit den segensreichen Unterabteilungen ihres „Weltsozialamtes“ (von UNICEF bis WHO) beizukommen, sind am Ende nur Pflaster auf eine immer größer werdende Wunde, die nicht zu bluten aufhört.  Das Zynische an diesem Befund ist: Alle Beteiligten kennen ihn. Und alle wissen den Grund. Solange in der Schaltzentrale der UN, im Sicherheitsrat, der fortgesetzte Missbrauch des seit 1945 nur fünf Ländern zugestandenen Vetorechts nicht institutionell eingedämmt wird, so lange wird an den verheerenden Fronten dieser Erde weiter Stillstand herrschen.

In Syrien hat diese Blockadepolitik nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass mehr als 250.000 Menschen sterben mussten. Eine Schande für die UN, die sich gerne ihrer moralischen Autorität rühmt. Zum 70. Geburtstag der Vereinten Nationen müssen sich die großen „Player“ Amerika, Russland, China, Großbritannien und Frankreich den Vorwurf gefallen lassen, die Welt in Geiselhaft genommen zu haben. Nicht den Vereinten Nationen gebührt die Kritik. Sondern jenen, die der Organisation, die man erfinden müsste, würde es sie nicht geben, die Instrumente vorenthalten, um ein wirksamer globaler Ordnungsfaktor zu sein. Von Dirk Hautkapp, Washington Neue Westfälische

Jung: Müssen uns Bild von der Religionsfreiheit weltweit machen

In einem aktuellen Antrag fordert die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Bundesregierung auf, bis zum 30. Juni 2016 einen Bericht zur Religionsfreiheit in den Staaten weltweit vorzulegen. Hierzu erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Fraktion, Franz Josef Jung:

„Die Religionsfreiheit ist ein elementares Menschenrecht. In Deutschland garantiert das Grundgesetzt Glaubens- und Gewissensfreiheit. Die Freiheit zur ungestörten Ausübung der Religion ist selbstverständlich. Niemand muss wegen seines Glaubens ins Gefängnis oder um sein Leben oder das seiner Familie fürchten. In anderen Regionen der Welt sieht dies leider anders aus: In Nordkorea kann bereits der Besitz der Bibel tödlich sein. Aktuell berührt uns der menschenverachtende Terror des sogenannten Islamischen Staates im Irak und in Syrien, der sich vor allem gegen Christen und Jesiden richtet, aber auch vor Muslimen nicht Halt macht.

Die Unionsfraktion setzt sich seit langem dafür ein, dem Recht auf Religionsfreiheit weltweit zu mehr Akzeptanz und Aufmerksamkeit zu verhelfen. Für Religionsfreiheit zu kämpfen heißt auch, sich für andere Freiheitsrechte einzusetzen. Denn dort, wo die Freiheit der Religion bedroht ist, gilt dies häufig für die friedliche Entwicklung des Landes insgesamt.

Mit der Forderung nach einem Bericht zum Stand der Religionsfreiheit in den Staaten weltweit – speziell in Nordafrika sowie dem Nahen und Mittleren Osten – will die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ihrem Engagement weitere Impulse geben, ihre Bemühungen konkreter ausrichten und zu einem Bestandteil der Außenpolitik machen.“ CDU/CSU – Bundestagsfraktion

DasParlament

13 Meinungen bis jetzt. Fühlen Sie sich frei der Diskussion beizutreten.

  1. Mike Montag, 29. Juni 2015, 13:08 um 13:08 - Reply

    na dann verpisst euch doch zu Isis
    und kämpft mit denen
    fröhliches Kopfabschneiden dann
    ihr krankes Gastarbeiterpack

  2. Hans Dampf Sonntag, 28. Juni 2015, 16:24 um 16:24 - Reply

    Was für ein sinnloser & Bestandloser Beitrag, durchzogen mit heuchlerischer Doppelmoral.. Lächerlich! Die PKK und deren Schergen sind ganz klar ein Haufen Terroristen, welcher auch aufs totalste bekämpft werden sollte und wie der IS abzulehnen ist. Warum wird denn nicht mal über die nächtlichsten Schlachten und Vandalismus durch PKK Sympathisanten in der Türkei berichtet ? Sowas blenden die monotonen medien ist .. Es geht nur ums Feindbild Islam. Das selbe mit den asozialen die zu dem gezi Protesten aufs übelste randaliert haben .. Ja das ist ja alles Freiheitskampf… Dreckiges Gesocks sollten alle von der Armee erschossen werden!

  3. gegen schmutzige Politik Sonntag, 28. Juni 2015, 16:03 um 16:03 - Reply

    Der Westen sollte endlich aufhoeren den nahen Osten durch Terror zu destabilisieren.Laut Edward Snowden wird die Is durch die Cia untetstuetzt

  4. HY Sonntag, 28. Juni 2015, 14:32 um 14:32 - Reply

    Die syrische Kurden-Miliz meldet, dass der IS nicht über die Türkei, sondern vom Süden und Westen her nach Kobani eingedrungen ist. Während die europäische Öffentlichkeit trotzdem die Türkei verantwortlich machen will, hat ein Prozess in Großbritannien enthüllt, dass der britische Geheimdienst den IS in Syrien massiv unterstützt. Doch darüber schweigt Europa.

    Unter anderem, an den jenigen der hier behauptet das die Kurden, wenn sie doch Unterstützung hielten, die Türken aus Ankara schon längst vertrieben hätten: Die PKK erhält doch schon seit Jahren Unterstützung und das von der USA. Wenn die USA die PKK (die USA und Europa nebenbei als terror Organisation eingestuft hat) nicht verhement durch die Luftschläge unterstützen würde, wäre die PKK schon längst durch die IS ausgelöscht. Jetzt sollte man sich die Frage stellen warum die USA ein Pakt mit dem Teufel abschließt um ein anderen Teufel zu besiegen? Was haben die überhaupt dort zu suchen?

  5. naja Sonntag, 28. Juni 2015, 9:36 um 9:36 - Reply

    Würde jemand die PKK unterstützen hätten sie die Türken schon längst aus Ankara vertrieben

  6. Der Dumme Michel Sonntag, 28. Juni 2015, 8:50 um 8:50 - Reply

    Klar. Wenn ein Türke seine Meinung vertritt, die dem Deutschen nicht passt, dann ist er gleich ein Troll!

    Was ist denn das für eine Logik?

    Vielmehr verbirgt sich hinter solchen Äußerungen latenter bis öffentlicher Türkenhass.

    Aber keine Sorge, die Türkei wird schon Ihren Platz unter den 10 mächtigsten Nationen der Welt einnehmen. Ob der Michel will oder auch nicht!

    BASTA!

  7. Anonymous Samstag, 27. Juni 2015, 1:42 um 1:42 - Reply

    Deutschland liefert Waffen an kurdische Terroristen. An jene Terroristen, die in den letzten 30 Jahren ca. 25.000 türkischen Zivilisten ermordet haben.

    Deutschland als Nato Mitglied unterstützt Terroristen, jene Terroristen die ihre Waffen gegen ein anderes Nato Mitglied richten.

    Die Türkei betreibt Blockadepolitik? Die Türkei hat Millionen von Flüchtlinge aufgenommen. Deutschland hingegen hat das Mittelmeer zu einem Massengrab für Flüchtlinge gemacht.

    Dieser Beitrag ist an HEUCHELEI kaum zu übertreffen.

  8. Terrorstaat Freitag, 26. Juni 2015, 17:42 um 17:42 - Reply

    Ein Staat, der die schlimmsten Terroristen (Islamofaschisten) unterstützt, sollte schnellstmöglich aus Nato entfernt und mit Sanktionen belegt werden.

  9. ichweisses Freitag, 26. Juni 2015, 16:23 um 16:23 - Reply

    Ihr seid krank!!!!und dumm….und AKP TROLLE……also total verblödet!!!!

  10. Anonymous Freitag, 26. Juni 2015, 16:22 um 16:22 - Reply

    Ihr seid krank!!!!!!!!!!!!

  11. AlmanSiken Freitag, 26. Juni 2015, 15:41 um 15:41 - Reply

    Seit 1984 tötet die PKK Menschen in der Türkei. Diese PKK Terroristen haben Zuflucht in Europa, Syrien und Irak. Die haben sogar Ausbildungs Camps.
    Wo wart Ihr Europäer als die Türkei immer wieder von der PKK angegeriffen wurde und wird???
    Sogar Griechenland….ein Mitlgied der EU und NATO hat Abdullah Öcalan den der Terroführer Zuflucht gewährt. Wo wart Ihr hier??
    Ich bin dafür das die IS aktiv unterstützt wird…solang es die PKK/PYD nicht dem Terror abschwört und die Waffen niederlegt.

  12. uzun yarak Freitag, 26. Juni 2015, 11:08 um 11:08 - Reply

    Die meisten IS freaks kommen aus deutschland ….. Die salafisten szene ist in deutschland erblüht. Pierre vogel wuppertal denis cuspert herr lau und wie sie alle heisen…….
    MADE IN GERMANY
    und dann kommen sie verlogen an und erzählen was von, das die türkei die IS unterstützt. Die türkei hat kein interesse an der IS, die türkei hat ein interesse das sich assad verpisst und wir rächen uns an über 30 jahre PKK
    Lügenpresse nimm das

  13. sogut Freitag, 26. Juni 2015, 10:17 um 10:17 - Reply

    sie sollten den namen ihres wischblatts ändern ssz wäre doch nett

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