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Trittin sieht Nato weiter in „existenzieller Krise“

Nato - Noch nicht ganz klar im Kopf

Nach Einschätzung des außenpolitischen Experten der Grünen, Jürgen Trittin, steckt die Nato auch nach ihrem jüngsten Gipfel-Treffen in London weiter in einer „existenziellen Krise“. Er sei „schon verwundert, mit welcher Inbrunst viele Europäer, auch die Deutschen, den französischen Präsidenten für seinen kritischen Befund über die Nato gescholten haben“, sagte Trittin der „Saarbrücker Zeitung“.

„Dieses Bashing stand in keinem Verhältnis zu der feigen Zögerlichkeit, die die gleichen Staaten an den Tag gelegt haben, als es darum ging, den völkerrechtwidrigen Krieg der Türkei in Syrien zu verurteilen“, meinte Trittin. „Dieser Krieg hatte ja unter anderem zur Folge, dass französische Truppen aus Syrien abgezogen werden mussten.“

Zugleich verwies der Grünen-Politiker darauf, dass Russland dreimal weniger für die Rüstung ausgebe als die Europäer. „Dass die USA die Europäer immer wieder auf die zwei Prozent festnageln wollen und damit auf eine enorme Aufrüstung , hat weniger mit verteidigungspolitischen Aspekten zu tun, sondern damit, Europa wirtschaftspolitisch in die Defensive zu drängen“, sagte Trittin.¹

Die Ratlose Nato

Der große Krach ist ausgeblieben beim Nato-Jubiläums-Gipfel. Doch die knappe Gipfelerklärung mit dem erneuten Bekenntnis zur Bündnissolidarität darf nicht missverstanden werden: Ausgeräumt ist keiner der Konflikte. Nicht der Streit um die Lastenteilung, in dem der US-Präsident wieder düstere Andeutungen über die Grenzen der Beistandsverpflichtung machte, nicht der von Paris begonnene Konflikt um fehlende Abstimmungen und die langfristige Strategie – und nicht einmal der Ärger um die riskanten Alleingänge und Drohungen des türkischen Präsidenten Erdogan. Die Nato steht nach dem Gipfel so ratlos da wie zuvor: Militärisch funktioniert das Bündnis noch hervorragend, aber der politische Kitt ist brüchig. Ob die Fortsetzung der bislang beeindruckenden Erfolgsgeschichte gelingt, ist ungewiss.²

Bei aller zur Schau getragenen Harmonie: Die Differenzen im Militärbündnis bleiben. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Nato ja vor ein paar Wochen als „hirntot“ bezeichnet. Das war in der Wortwahl hart. Aber ganz von der Hand zu weisen ist die Kritik nicht. Was soll man auch von diesem Bündnis halten, wenn ein Mitglied einfach so in Syrien einmarschieren kann und dort gegen die Verbündeten der anderen Mitglieder kämpft? Militärisch ist die Nato zweifellos stark. Aber in puncto politische Strategie gibt es ganz sicher Nachholbedarf. Vielleicht ist das westliche Militärbündnis also nicht „hirntot“. Aber ganz klar im Kopf ist es auch noch nicht.³

¹Saarbrücker Zeitung ²Christian Kerl – Berliner Morgenpost ³Straubinger Tagblatt

4 Kommentare

  1. Anonymous

    01.01 Grünepolitik:
    Ursprung vor ca. 30 Jahren mit Trittin, Fischer, Dittfurth, Cohn-Bendit, Roth und Co — Vaterlandshasser ( s. Videos in YouTube mit den genannten Personen oder deren Sprüchen in Google,) Sozialistisch-kommunistisch geprägt, unterstützen Gewalt um die eigene Politik durchzusetzen ( quasi wie Göbbelpropaganda mit Unterstützung von Schlägertrupps wie SA) distanzieren sich nicht von Pädophilie, Antifa, gewalttätige Angriffe auf Bürger und AFD , oder auf Einrichtungen wie Kraftwerke, u.a.) , zerstören die stabile Familienstrukuren, Infrastruktur und Arbeitsplätze und die Natur >>

    es können nur hirngewaschene und somit hirnlose Bekloppten die Partei wählen >>> für die o.g. stehen Trittei und seine Genossen im Bundestag und in den Landtagen— abwählen und diese zerstörerische Ideologie bekämpfen

  2. Anonymous

    Der altehrwürdiger Chef unsd seit Jahrzehnten Mitglied der Pädo-Öko-Terror-Partei soll m.E. seine Klappe halten und in die Versenkung verschwinden zusammen mit Baerbock, Habeck, Roth und Co— und die Linken-SPD Truppe, einige von CDU und CSU auch— die Zerstörer des Landes — Linke-Grüne-SPD-CDU ist eine Partei– kaum Unterschiede— wi kann man solcher Abschaum wählen??

    • Anonymous

      Die Grünen sind das letzte

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