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Scheiss Juden: BRD nennt Demo gegen Juden jetzt „Pro Palästina“

Aufgeheizte Atmosphäre, Stimmengewirr, und auf einmal ruft jemand: «Scheiss-Jude!» Die Menge stimmt ein und skandiert immer wieder: «Scheiss-Jude, Scheiss-Jude!» Männer schwenken die türkische und die palästinensische Fahne, Frauen mit Kopftuch recken die Arme in die Höhe. Bei der rund 50-köpfigen Gruppe handelt es sich offensichtlich um junge Menschen mit Migrationshintergrund.¹

Fast scheint es so, als ob die Warner bis hin zum Bundespräsidenten unschlüssig ignorieren, wer mit den antiisraelischen Brandsätzen ebenfalls seinen antisemitischen und antizionistischen Schmutz vor deutsche Synagoge trägt.

Klar gesagt: Die Proteste gegen Israel werden von vielen Menschen in Deutschland mitgetragen, deren türkische Regierung seit langem gegen Israel mithetzt. Sie stützen sich auf propalästinensische Agitatoren, die Deutschland als Rückzugsraum für ihren Terror zu nutzen wissen. Nicht zuletzt finden sie Sympathie in linksorientierten Kreisen, die Opfer als Täter anprangern. Wer Gewalt gegen Juden in Deutschland bekämpfen will, muss daher gezielter handeln und genauer hinsehen. Nicht nur in die braune Ecke.²

Beatrix von Storch: „Twitter stellt sich auf die Seite der Israel-Hasser und Antisemiten“

Am 13. Mai habe ich von meinem Twitter Account @Beatrix_vStorch einen Tweet vom Zentralrat der Juden, der den Judenhass in Gelsenkirchen kritisiert hat, mit diesem Kommentar versehen: „Wer wagt es jetzt noch zu bestreiten, dass wir über die Migration Judenhass nach Deutschland importiert haben? #Gelsenkirchen #Antisemitismus“. Dieser Tweet wurde nach wenigen Stunden gelöscht. Ein Versehen war das nicht: Später löschte Twitter diesen von mir nochmals eingestellten Beitrag ein zweites Mal.

Beatrix von Storch, stellvertretende Bundessprecherin der Alternative für Deutschland, erklärt zu Twitters Zensur der Kritik am importierten Antisemitismus:

„Twitter zensiert die Feststellung der Tatsache, dass sich in Gelsenkirchen vor der Synagoge der Judenhass austobt und dass Juden auf offener Straße beschimpft werden – und zwar von Antisemiten mit erkennbarem Migrationshintergrund. Mit dieser Unterdrückung von Tatsachen stellt sich Twitter auf die Seite der Judenhasser. Twitters Zensur ist eine aktive Maßnahme zugunsten des antijüdischen Mobs in Deutschland. Ich werfe dem US-Unternehmen Twitter nicht nur Zensur und mangelndes politisches Feingefühl beim Thema Antisemitismus und Israel-Hass vor.

Um es deutlich zu sagen: Angesichts der deutschen Geschichte sind solche Aktionen, wie sie sich in der Twitter-Zensur zugunsten der importierten Antisemiten und Israel-Hasser ausdrücken, eine Schande. Und es ist faktisch eine Aufforderung an den Islamisten-Mob, weiter Israel-Fahnen zu verbrennen, Hassparolen zu skandieren und Synagogen anzugreifen, da dieses Verhalten auf Twitter offenbar nicht mal thematisiert werden kann.“³

¹Neue Zürcher Zeitung ²Stuttgarter Nachrichten ³Alternative für Deutschland

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