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Artikel aus der Rubrik “International”

Aktuelle, unabhängige Weltnachrichten von Europas führendem Nachrichtensender, EU-News, Wirtschaft.

Wahlbündnis Syriza bringt Euro unter Druck

Wieder mal am Scheideweg Der erste Monat im Jahr 2015 birgt schon eine neue, sehr große Belastungsprobe für die Europäische Union (EU). Dabei geht es nicht nur um die Grenzen der Solidarität mit Griechenland. Es geht um die Frage, inwieweit sich die EU zu einer starken Gemeinschaft weiterentwickelt, die mehr…

Premiere: Lettland übernimmt zum ersten Mal die EU-Ratspräsidentschaft

Ab dem 1. Januar 2015 wird Lettland die Arbeit der EU-Mitgliedstaaten für sechs Monate koordinieren. Bei einem Besuch in Lettland im Dezember 2014 sagte Parlamentspräsident Martin Schulz, dass Präsidentschaften von kleinen Ländern besonders am Erfolg der EU-Reformen interessiert seien. Wir haben lettische EU-Abgeordnete gefragt, was sie von den kommenden sechs Monaten erwarten.

Der lettische EVP-Abgeordnete Krišjānis Kariņš sagt, dass Europa mehr Arbeitsplätze und Wachstum brauche. Ein Schlüssel seien Investitionen, wofür wiederum das Vertrauen der Investoren wichtig sei.

“Mit der lettischen Präsidentschaft wird die EU von einem Land geführt, was nicht nur einem schrecklichen wirtschaftlichen Einsturz Stand gehalten hat während der Krise, sondern auch notwendige Maßnahmen unternommen hat, um Vertrauen wieder aufzubauen. Das hat zu Wirtschaftswachstum geführt”, meint Kariņš.

Andrejs Mamikins (S&D) aus Lettland sa

Griechen strapazieren wieder die Geduld ihrer Gläubiger

„Bauernstaat oder Schuldenschnitt“ Abermals strapazieren die Griechen die Geduld ihrer Gläubiger. Einen Schuldenerlass fordert der linke Oppositionsführer Alexis Tsipras. Die Bundesregierung in Berlin kontert Tsipras‘ Kampfansage kühl: Sollen die Griechen den Euro doch verlassen, wenn ihnen der Sparkurs nicht passt – die Gemeinschaftswährung wird es verkraften. Die Kanzlerin hat damit…

Rheinische Post: Griechenland muss in der Euro-Zone bleiben

Düsseldorf – Man kann darüber diskutieren, ob ein Austritt Griechenlands aus dem Euro für die Währungsgemeinschaft ökonomisch beherrschbar ist oder nicht. Tatsache ist: Keiner kann die Ansteckungsgefahren und die Folgen für das gemeinsame Währungsgebiet wirklich abschätzen, und das macht die Prognose extrem schwierig. Der Grexit wäre ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Das kann niemand wollen. Natürlich wissen das auch die Kanzlerin und der Finanzminister. Die Übersetzung dessen, was sie meinen, ist einfach: Liebe Griechen, wir können auch ohne euch, aber ihr mit Sicherheit nicht ohne uns, weil ihr dann ökonomisch und gesellschaftlich im Chaos versinkt. Sie haben Recht: horrende Inflation, noch höhere Arbeitslosigkeit, Bank- und Firmenpleiten – ohne Europa droht die Verelendung. Also muss Griechenland bleiben. Doch die Gemeinschaft darf sich auch nicht von Populisten wie Alexis Tsipras erpressen lassen. Berlins Wink in Richtung Athen ist die richtige pol

neues deutschland: Hellas braucht Schuldenschnitt

Berlin – Griechenlands Rauswurf aus der Eurozone ist für Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble eine Option. Offenbar schätzt die Bundesregierung die Gefahren eines Domino-Effekts nach einem Rausfallen von Athen geringer ein als anno 2012. Was Merkel und Co. verschweigen, ist, dass Griechenlands Euro-Schulden sich real durch die Einführung einer abgewerteten »Neo Drachme« je nach Abwertungsgrad erhöhen würden. Und damit die Ausfallwahrscheinlichkeit der Kredite, für die auch der deutsche Steuerzahler milliardenschwer bürgt.

Fakt ist: Ohne einen massiven Schuldenschnitt hat Griechenland überhaupt keine Chance zu gesunden und auch keine Chance, die Schulden zurückzuzahlen. Ein solcher Schuldenschnitt wäre dabei lediglich die notwendige, keinesfalls aber hinreichende Voraussetzung für eine internationale Wettbewerbsfähigkeit, die es dem Land ermöglichte, Handelsbilanzüberschüsse in einem Ausmaß zu erzielen, die den Schuldendienst ü

Dagan: US-Beamte ausweisen die Juden bedrohten

Der stellvertretende Leiter des Samaria Regionalrates, Yossi Dagan, hat eine Anfrage an Innenminister Gilad Erdan eingereicht in der er fordert: Sofort die Mitarbeiter des US-Konsulat auszuweisen, die am Freitag in dem Dorf Adei Ad die israelischen Einwohner mit ihren Waffen bedrohten.

“Wie durch Wikileaks vor einigen Jahren offenkundig wurde, sind diese angeblichen “Beamten” in Wirklichkeit Geheimagenten und Spione”, schreibt Dagan und fügte hinzu:

“Dieses Mal sind sie zu weit gegangen auf ihrer provokativen Tour mit den Palästinensern im südlichen Samaria und Nord Binyamin, die sie ohne Koordination mit der israelischen Armee und der Polizei unternahmen. Als ihnen die jüdischen Einwohner entgegentraten, zogen sie ihre Waffen und bedrohten damit israelische Zivilisten.”

“Damit haben sie alle roten Linien überschritten”, fuhr Dagan fort.

“Dieses Verhalten hätte leicht in e

Jordanien legt 15 Billionen Gasdeal mit Israel auf Eis

Jordanien, hat die Verhandlungen mit Israel über einen 15 Billionen Importdeal von Erdgas abgebrochen.

Der Leiter des jordanischen Energieausschusses im Abgeordnetenhaus, Jamal Gamouh, sagte der israelischen Wirtschaftszeitung Globes, dass es keinen Deal mit Israel geben wird bis klar ist, wer das Leviathan-Gasfeld besitzen wird.

Das Leviathan-Gasfeld ist eines von Israels größten Gasreserven, aus dem in den nächsten 15 Jahren 45 Milliarden Kubikmeter Gas verkauft werden sollen.

Eine entsprechende Absichtserklärung zwischen Jordanien und Israel über den Deal, wurde im September 2014 unterzeichnet.

Die Suspension erfolgt nach einer Ankündigung von Israels Anti-Trust Authority im letzten Monat, wonach das Auseinanderbrechen von einem Konsortium aus zwei Energieunternehmen angekündigt wurde, die für die Entwicklung von Israels größtem Gasfeld zuständig sind.

Laut der Ankündigung, haben

Liberman: EU größtes Problem für Israel

Außenminister Avigdor Liberman sprach am Sonntag mit Israels Botschafter in Europa und stellte in einem Arutz Sheva Interview klar, dass heute die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union (EU) die größte Herausforderung für Israel ist.

“Das Oslo-Abkommen ist zusammengebrochen”, sagte Liberman und bezog sich damit auf die Serie von einseitigen Schritten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) gegen Israel.

Diese umfassen einen im April 2014 geschlossenen Pakt mit der Hamas und die Vorlage eines gescheiterten Resolutionsentwurfs für einen palästinensischen Staat bei der UN, sowie die Anträge der PA gegen Israel an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH).

“Das ist der umgekehrte Weg der Beibehaltung des Status quo um jeden Preis”, sagte Libermann der Zeitung.

“Unsere größte Herausforderungen sind nicht die Palästinensische Autonomiebehörde und die

Iran übernimmt Vorherrschaft in seiner Region

Iran: Auf dem Weg zur Regionalmacht Neue Töne aus Saudi-Arabien: Nach Meinung eines Redakteurs der Tageszeitung Asharq Al-Awsat ist der Iran gerade dabei die Vorherrschaft in der Region zu übernehmen. Er begründet es damit, dass Riad einer Vielzahl an falschen Einschätzungen unterlag: Geld kann alles und jeden in Washington kaufen.…

Rheinische Post: Kampf gegen Schleuser

Düsseldorf – Wenn Menschen in Not geraten, muss ihnen geholfen werden. Auf die Standfestigkeit dieser moralischen Säule des Abendlandes muss sich jeder verlassen dürfen, ansonsten würde Europa einen gewichtigen Teil seines Selbstverständnisses aufgeben. Aber ebenso klar muss sein, dass Menschen, die andere – auf welche Art auch immer – in Notsituationen bringen, mit keiner Nachsicht rechnen dürfen. Ihnen muss die ganze Härte des Gesetzes gelten. Was in den vergangenen Tagen im Mittelmeer abgelaufen ist, lässt einem den Atem stocken. Es ist schockierend, dass bei uns in einer vernetzten und durchdigitalisierten Welt keine Fliege von der Wand fallen kann, ohne dass nicht eine Behörde oder wer auch immer das mitbekäme. Nur wenn im Mittelmeer Seelenverkäufer in See stechen, wenn Mannschaften die Flüchtlingsschiffe unbemerkt verlassen und Rettung zum Zufallsprodukt wird, schauen wir erstaunt auf. Wie konnte das passieren? Die EU muss das Millionengeschäft d

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