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Opi Biden wird Präsident – Hauptsache nicht Trump

Die US-Wahl ist entschieden: Ein Votum gegen Trump

Biden steht für Kompromiss und Regierungserfahrung. Wenn man so will, steht er für die Rückkehr zur alten Ordnung, nicht für den Aufbruch zu neuen Ufern. Warum er gewonnen hat, werden Politikwissenschaftler ergründen. Eines kann man mit Gewissheit sagen: Es war ein Referendum über Trump, keine Abstimmung über Biden.¹

Wahl des neuen US-Präsidenten Joe Biden

Nein, Joe Biden wird als US-Präsident nicht alle Erwartungen erfüllen können, die seine mehr als 74 Millionen Wähler in ihn setzen. Und nein, Joe Biden wird auch uns Europäern nicht alle Wünsche von den Lippen ablesen. Und nochmals nein, Joe Biden ist mit seinen 77 Jahren ganz sicher kein Vertreter einer neuen Politiker-Generation. Realismus ist dringend geboten mit Blick auf diesen 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika – und dennoch darf die Freude, ja die Erleichterung über dieses Ende eines wahren Wahlkrimis uneingeschränkt im Vordergrund stehen.

Denn eines ist gewiss: Die Wahl von Joe Biden und seiner Vize-Präsidentin Kamala Harris ist für die USA, dieses so tief gespaltene Land, und für die gesamte westliche Welt ein Zeichen der Hoffnung. Allein die zurückliegenden gut 100 Stunden seit der Schließung der Wahllokale haben bewiesen, dass Biden und Harris der US-Politik eine neue Ernsthaftigkeit und ein wohltuendes Maß an Menschlichkeit zurückgeben können.

Oft konnte man in den letzten Tagen lesen und hören, dass sich unter einem US-Präsidenten Biden zwar die Art des Umgangs und die Kommunikation, aber doch nichts an den Problemen und Konfliktlinien ändern würde, die es auch schon unter Noch-Amtsinhaber Donald Trump gab und gibt. Das stimmt zweifellos – und setzt doch den vollkommen falschen Akzent.

Denn in jedem politischen Staatsamt – erst recht aber in dem des US-Präsidenten – sind Fragen des Stils von überragender Bedeutung. So ist allein die Vorstellung, dass die Regierungsgeschäfte der Weltmacht USA demnächst nicht mehr über Twitter betrieben werden, eine einzige Verheißung. Joe Biden mag ein Politiker alten Stils sein und noch dazu ein Protagonist des Establishments – aber in der aktuellen Lage der Vereinigten Staaten und der transatlantischen Beziehungen ist das keine Kritik, sondern ein uneingeschränktes Lob.

„Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“, hat der deutsche Staatsrechtler und Verfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde einmal gesagt. Mit Blick auf die USA im Jahr 2020 heißt das nichts anderes als: Ein politisches System kann nicht funktionieren, wenn es von seinen höchsten Repräsentanten verachtet, missbraucht und auf übelste Art und Weise lächerlich gemacht wird.

Joe Biden und Kamala Harris stehen vor einer Herkulesaufgabe. Donald Trump hinterlässt dem neuen Führungsduo ein schweres Erbe. Seine Weigerung, die eigene Niederlage anzuerkennen, ist dabei noch das geringste Problem. Bis zur Amtsübergabe am 20. Januar 2021 werden sich Mittel finden, Trump den Weg aus dem Weißen Haus zu weisen. In das dann mit Joe Biden ein neuer Geist einzieht – und dafür wird es allerhöchste Zeit. Gratulation Amerika, zu dieser Wahl! Und: Danke!²

¹Frank Herrmann – Badische Zeitung ²Westfalen-Blatt

12 Kommentare

  1. Anonymous

    Biden ist nachgewiesenermassen ein korrupter Pädophile, ein Rassist, Sexist, u.a. Er ist eine Marionette der Eliten wie Soros, Zuckerberg, Gates, Bloomberg, und die CEOs vieler Grossunternehmen. Er und sein Sohn haben landesverräterische Geschäfte mit der Ukraine und China vollzogen und sind deshalb Multi-Millionäre geworden. Die Demokraten sind die Partei der Sklaverei, des Hasses, der Kriegstreiberei, der Lügen, des Betrugs, sie waren gegen Menschenrechte für Frauen und Schwarze und tun so o als sie sich geändert haben– das haben sie nicht-

    Sie wollen die Schwarzen in Armut halten, auf der Baumwollplantage halten, Sklaven des Staates, sie fangen Kriege an weil die Konzerne das wollen, und sie wollen Kriege in die Länge ziehen. Statt sich daraus zu halten, gehen sie gerne in den Krieg mit den Kanonenfutter der jungen Männern und Frauen in den Streitkräften. Es sieht jetzt fast so aus als ob der Teufel diese Partei übernommen hat und die USA zerstören will-

  2. Anonymous

    Ja, kann ich auch nicht erkennen!

    • Dennis

      Es gab auf youTube noch andere clips von diesem notgeilen, pädo Tattergreis, die wurden allerdings gelöscht… Dieser perverse, senile, widerwärtige, alte Sack!
      Und Trump wurde vorgeworfen, dass er Frauen anmacht! Im Gegensatz zu el Senilo, der es mit Kindern treibt, kann eine Frau sich wehren!

    • Nico aus München

      Video wurde auf youtube gelöscht, genau wie allen anderen Clips von ihm …. Zensur ist Trumpf!
      Ich würde eigenhändig den Scheiterhaufen für die Kommunisten-Hexe IM Erika anzünden!

  3. Gert Dischler

    Für Zweihundert Millionen, was Merkel für unsere Medien freigemacht hat , dürft ihr auch nur Lobeshymnen für den Verbrecher Biden schreiben. Das wir alle für euch das bezahlen müssen ist der eigentliche Skandal. Nach allem was jetzt schon bekannt würde wird wohl Trump Präsident bleiben und Merkel wird vor Gericht kommen.

    • Rabe

      Abwarten. Noch ist nicht aller Tage Abend. In der Epoch Times steht, diese Wahl ist noch nicht entschieden, es sei Manipulation am Werke und noch sind „verschollene“ Wahlzettel noch nicht restlos gezählt worden, es wäre ein Schlag für Merkel und Konsorten, bliebe Trump Präsident Amerikas, was ich mir sehr wünsche.

      • Dennis

        Ich wünsche mir das auch!

    • Anonymous

      Ihr Wunsch in Gottes Ohr!

  4. wittek

    Weil alle Medien in Deutschland Herrn Biden bereits vor Amtsantritt in den Himmel loben und Trump 4 Jahre lang fast jeden Tag mit Unrat beworfen haben, dann sieht es für mich so aus, als wäre Trump der politisch Unkorrekte gewesen, Herr Biden ein pc- stromlinienförmiger Mitschwimmer….

    • Negernazi

      Kann ich nur zustimmen!

  5. Anonymous

    Bundesdeutsche Zeitung
    Qualitätsjournalismus durch Wissensvorsprung

    Was soll das denn nun für ein Wissensvorsprung sein, liebes BZ-Team?

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