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Kopftuchverbot in Österreich: Gleiche Entwicklungschancen für alle Kinder bieten

Kinder- und Frauenrechte werden gestärkt, Integrationsverweigerung gestoppt

Praktikables Gesetz: Mit dem Auftrag zur Ausarbeitung eines Kinderschutzgesetzes und einem damit verbundenen Kopftuchverbot für Mädchen in Volksschulen und Kindergärten haben Bildungsminister Heinz Faßmann sowie seine Kolleginnen Juliane Bogner-Strauß und Karin Kneissl eine schwierige Aufgabe überantwortet bekommen. So hält etwa die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ), die in den Dialog einbezogen werden soll, ein Verbot für überzogen und warnt davor, den Islam als Feindbild zu bedienen.

Lehrergewerkschafter Paul Kimberger wiederum kann dem angekündigten Kopftuchverbot im Schulalltag sehr wohl etwas abgewinnen und würde es am liebsten auch gleich auf die Lehrerinnen ausweiten.
Womit die Bandbreite der Diskussion sichtbar wird — und die Herausforderung, am Ende ein anwendbares Gesetz für die tägliche Praxis zu bekommen. Insgesamt kann eine sachorientierte Auseinandersetzung mit der Problematik dem Anliegen nur dienen — nämlich Parallelgesellschaften sozusagen schon von Kindesbeinen an den Boden zu entziehen.

Zum Problem könnte lediglich die Gesetzwerdung selbst werden. Ein Kinderschutzgesetz im Verfassungsrang braucht nun einmal eine Zwei-Drittel-Mehrheit, die es ohne Opposition nicht gibt. Da allerdings die SPÖ in dieser Frage nicht wirklich an einem Strang zieht, sind einmal mehr (?) die Neos gefordert, sich konstruktiv einzubringen. Harald Engelsberger – Neues Volksblatt

Mit Kopftuchverbot wird langjährige Forderung der Freiheitlichen Jugend endlich umgesetzt

Hoch erfreut zeigt sich der Bundesobmann der Freiheitlichen Jugend und Wiener Bildungssprecher, Stadtrat Maximilian Krauss, über die Initiative für ein Kopftuchverbot an Kindergärten und Volkschulen, mit der sich heute der Ministerrat befasst. Sollte das Gesetz wie geplant noch vor den Sommerferien beschlossen werden, würden ab dem kommenden Schuljahr Integration, Frauenrechte und Zukunftschancen an Kindergärten und Schulen spürbar besser Einzug halten, so Krauss. Denn es bestätigte erst vor wenigen Tagen eine NMS Lehrerin aus Wien Floridsdorf, dass sobald ein Mädchen ein Kopftuch aufsetzt, das alles verloren geht.

Die Freiheitliche Jugend hat diese wichtige Maßnahme bereits seit Jahren eingefordert – in Zeiten einer SPÖ-Regierungsbeteiligung allerdings leider umsonst. „Die abgewählten Sozialisten haben jahrelang blockiert, der Islamisierung Vorschub geleistet sowie im Sinne einer falsch verstandenen Toleranz Frauen- und Kinderrechte nicht ausreichend geschützt.“, zieht Krauss Bilanz. Die neue Bundesregierung hingegen arbeitet erfolgreich Schritt für Schritt daran die Fehlentwicklungen der sozialistischen Bildungs- und Integrationspolitik  zu kompensieren und Zukunftschancen für junge Menschen sicherzustellen.

Ein besonderer Dank gilt Vizekanzler Heinz-Christian Strache, der das Kopftuchverbot  an Kindergärten und Schulen im Wahlkampf versprochen und nun auch den Weg zur realen Umsetzung geebnet hat.  FPÖ Wien

Entstehung von Parallelgesellschaften verhindern – Entwicklung der Kinder steht im Mittelpunkt – Antrag für Beratungsstelle für Frauen, die Kopftuch ablegen wollen

„Das heute von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Kopftuchverbot für Kinder ist absolut notwendig und ein wichtiger Schritt, um die Entstehung von Parallelgesellschaften zu verhindern. Das Kopftuch ist ein politisches Zeichen, das in Kindergärten und Volksschulen nichts zu suchen hat. Unser Ziel muss es sein, allen Kindern von Beginn an die gleichen Entwicklungschancen zu bieten“, so ÖVP Wien Frauen- und Bildungssprecherin Sabine Schwarz und Integrationssprecherin Caroline Hungerländer.

„Gerade in Wien haben wir konkrete Herausforderungen im Bildungs- und Integrationsbereich. Ob Islam-Kindergärten, mangelnde Deutschkenntnisse oder Gewalt an der Schule – das Wohl und die Entwicklung der Kinder müssen im Mittelpunkt stehen. Rot-Grün hat hier bisher untätig zugesehen“, so Schwarz und weiter: „Es kann nicht sein, dass geduldet wird, das Mädchen gezwungen werden Kopftücher zu tragen. Daher ist die Initiative der Bundesregierung ein wichtiger und richtiger Schritt, um die bestmögliche Entwicklung zu einem selbstbestimmten Leben zu ermöglichen.“

„Auch bei jugendlichen und erwachsenen Frauen ist das selbstbestimmte Ablegen ihres Kopftuchs ein brisantes Thema. Frauen haben oft Angst vor Repressionen ihrer Familien oder der Community“, so Caroline Hungerländer und weiter: „In einer Stadt, die sich Frauen- und Menschenrechten verpflichtet, darf es keine einzige Frau geben, die ihr Kopftuch aus Angst trägt. Hier ist die Stadt gefordert, mit einer eigenen Beratungsstelle den Frauen zur Seite zu stehen. Wir bringen im kommenden Gemeinderat einen Antrag dazu ein. Denn es geht nicht um Religion, sondern um die Frage der weiblichen Selbstbestimmung.“ ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

6 Kommentare

  1. Der Herr

    Jesus Christus. Erbarme dich unser.

  2. Anonymous

    Ich bin dafür den Kärntner Anzug auf öffentlichen Veranstaltungen zu verbieten, denn er steht für eine Einstellung die mir auch nicht gefällt. Ähnlich wie das bei Kopftuchträgerinnen mutet werden kann.
    Schon interessant wie sich die Freiheitlichen plötzlich für die Frauenrechte einsetzen…..

    • Klaus-Jürgen

      Ich denke, offenkundig Sehen Sie den Unterschied nicht: ein Trachtenanzug zeigt lediglich Tradition und Heimatverbundenheit an; während hingegen das „Kopftuch“, Nikab, Burka ein religiöses und vor allem ein politisches Statement sind! ( Es gibt keinen unpolitischen Islam!)
      Das „Kopftuch“ mit einer Krachledernen gleich zu setzen ist absoluter Unsinn!

    • Anonymous

      Total bescheuert, der Mann.

    • Manfred

      Einen Trachtenanzug mit einem Kopftuch zu vergleichen ist absolut absurd! – Haben Sie denn schon einmal von Selbstmorattentäter im Kärntner Trachtenanzug gehört?!- Das Kopftuch der islamischen Frauen soll zeigen : ich bin anders als Du, ich bin gläubig und Du bist ungläubig! Ich möchte mich kurz fassen: diese Lebenseinstellung, diese Ausgrenzung anderer Menschen, dieser ganze mittelalterliche Islam gehört ganz einfach nicht zu Deutschland. Die Muslime werden einen Staat in unserem Staat errichten, das ist ihre Bestrebung!
      Und einen Trachtler mit diesen Fanatikern auf eine Stufe stellen zu wollen: da haben Sie wohl den Knall nicht gehört!

  3. Anonymous

    Ein generelles Kopftuchverbot wäre hier geboten!

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