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Gröhe verharmlost Terror gegen Christen normal

CDU-Religionsbeauftragter Gröhe: "Dürfen uns vom Religionshass in Sri Lanka nicht vergiften lassen"

Der religionspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hermann Gröhe (CDU), hat die Anschläge in Sri Lanka scharf verurteilt. „Ich bin entsetzt über die Hinterhältigkeit und Brutalität, mit der sich hier der Hass gegen gottesdienstfeiernde Christen und generell gegen Reisende aus anderen Kulturen Bahn gebrochen hat“, sagte Gröhe der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Religiöse Intoleranz richtet sich heute in besonderer Weise gegen Christen, die an der Freiheit der Religionsausübung gehindert werden sollen“, sagte der Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der Unionsfraktion.

„Wir haben in Christchurch aber auch miterleben müssen, dass Muslime in ihren Gotteshäusern Opfer eines Rechtsterroristen geworden sind“, fügte Gröhe hinzu. „Es darf aber auch nicht vergessen werden, in wie vielen Teilen der Welt sich Menschen aller Religionen aufgrund ihres Glaubens für andere einsetzen. Das ist die richtige Antwort auf die Anschläge in Sri Lanka: Wir dürfen uns von diesem Hass nicht vergiften lassen“, mahnte Gröhe.¹

Der Inselstaat Sri Lanka ist von den schlimmsten Anschlägen seit zehn Jahren heimgesucht worden. Die Täter wussten genau, was sie taten. Sie ermordeten gezielt Christen und Touristen, teils durch Selbstmordanschläge. Es sollte (auch) der Westen mit einer möglichst Aufsehen erregenden Aktion getroffen werden. Am Ostersonntag, einem Tag, an dem die Menschen weltweit Frieden und Hoffnung suchen. Das deutet auf einen islamistischen Hintergrund hin. Die Struktur erinnert an die Terroranschläge im indischen Mumbai im Jahr 2008. Womöglich soll der Dschihad nun auch auf die Insel im Indischen Ozean exportiert werden. Hat der sogenannte Islamische Staat (IS) über einen Ableger seine Finger im Spiel? Doch hat der IS überhaupt noch die Ressourcen für eine solche Aktion?

Angesichts der vielfältigen Konflikte auf Sri Lanka, das in den vergangenen Jahren mal von hinduistischen Tamilen-Gruppen, mal von buddhistischen Extremisten heimgesucht wurde, sollte man vorsichtig mit vorschnellen Deutungen sein. Sri Lanka hat eine lange terroristische Tradition und viele ungelöste, ethnisch-religiöse Konflikte. So richtete sich die Gewalt in der Vergangenheit nicht ausschließlich gegen Christen, sondern auch gegen Muslime. Leider wird es nicht der letzte Anschlag auf der zerrissenen Insel gewesen sein. Was vor allem betroffen macht, ist die Gleichgültigkeit, mit der hierzulande mittlerweile solche Blutbäder hingenommen werden. Wenn ein Feuer in Notre Dame mehr Betroffenheit auslöst als 300 ausgelöschte Seelen in Südostasien, dann scheint irgendwas nicht mehr zu stimmen.²

Nach dem Schock über die Anschläge mit den vielen Toten und Verletzten kommen die Fragen. Warum jetzt Sri Lanka? Haben Dschihadisten von der Insel mit oder ohne ausländische Unterstützung diese blutigen Attentate geplant und durchgeführt? Solange die Drahtzieher sich nicht bekennen und ihre Motive offenbaren, solange wird spekuliert. Auch das hat Methode. Unsicherheit schürt Ängste und provoziert Racheakte, beides destabilisiert. Im Südosten Asiens gibt es vergleichbare Fälle. Lokale Kräfte haben meist nicht genügend Ressourcen, um derart komplexe Operationen durchzuführen. Meist besorgen Helfer im Hintergrund die fehlenden Mittel. Dabei geraten diese Drahtzieher häufig in den Vordergrund. Das führt oft zu Fehlurteilen. Die Ursachen für den Unmut sind meist soziale oder politische Gründe vor Ort. Über diese wird dann meist nicht diskutiert, sie werden schon gar nicht angegangen.³

¹Rheinische Post ²Markus Lachmann – Allgemeine Zeitung Mainz ³Frankfurter Rundschau

4 Kommentare

  1. Anonymous

    Ich kann dieses Genöhle von diesen Leuten nicht mehr hören! Kann nur noch kotzen! Die armen, lieben Muslime. Friedliebend, fleissig und stets verkannt! Dieses Pack gehört aus Europa raus gejagt! Polen, Ungarn, ja, diese Völker machen es richtig: lassen diese Terror-Brut erst garnicht ins Land!

  2. Anonymous

    Wenn ich das schon höre : Religionspolitischer Sprecher.
    Religionspolitik. Was ist denn die Aufgabe der Religionspolitischen Sprecher?

    • Jan

      Die Aufgabe von diesem Wichser ist folgende : jeden Monat, – steuerfrei,- mehrere tausend Euro als „Gehalt“ einzusacken! Mehr macht dieses vollgefressene Schwein nicht!
      So werden immer wieder Pöstchen erfunden, um sich zeckenartig an den Wirt, in diesem Fall der arbeitende deutsche Steuerzahler, zu heften!
      Unsere Heimat wurde und wird von den regierenden Schweinen zum Abgrund geführt!
      – NUR NOCH DIE AFD KANN UNS RETTEN!-

    • Anonymous

      Widerwärtig, diese Aussage von Gröhe.

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