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Erdogan droht Merkelflüchtlinge nach Deutschland zu schicken

Gauland: 2015 darf sich nicht wiederholen

Zur wachsenden Zahl der Flüchtlinge in Griechenland und der Drohung des türkischen Präsidenten Erdogan, die Tore für syrische Flüchtlinge nach Europa zu öffnen, teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, mit:

„Die wachsende Zahl von Flüchtlingen, die über die Türkei nach Griechenland und damit in die EU kommen, zeigt, wovor wir immer gewarnt haben: die Flüchtlingskrise ist nicht zu Ende, uns droht eine Neuauflage der Flüchtlingsströme über die Balkanroute. Denn wohin die allermeisten Menschen wollen, die jetzt nach Griechenland kommen, ist klar: nach Deutschland.

Die EU muss daher endlich handeln und ihre Außengrenzen effektiv sichern, damit niemand mehr unberechtigt nach Europa gelangen kann. Solange das nicht geschieht und Flüchtlinge ungehindert weiter nach Deutschland ziehen können, müssen wir unsere Grenzen schließen und Asylbewerber aus sicheren Drittstaaten zurückweisen. 2015 darf sich nicht wiederholen.

Die neue Krise zeigt auch, dass sich die EU nicht länger auf Erdogan verlassen und sich in der Flüchtlingsfrage nicht von ihm abhängig machen lassen darf. Europa muss endlich in die Lage versetzt werden, sich aus eigener Kraft gegen eine neue Flüchtlingswelle stellen zu können.“¹

EU-Türkei-Abkommen beenden

„Die jüngsten Drohungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit einer neuen Flüchtlingswelle nach Europa zeigen vor allem das Versagen der EU bei der Bekämpfung der Fluchtursachen und beim Aufbau einer humanen europäischen Flüchtlingspolitik“, erklärt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Die Außenpolitikerin weiter:

„Die unmenschlichen Zustände der Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln, allen voran Lesbos, sind Teil des schmutzigen Deals mit Erdogan und Ausdruck der EU-Abschottungspolitik. Dieser Deal geht zu Lasten der Flüchtlinge und der griechischen Bevölkerung und hat die EU gegenüber der Türkei erpressbar gemacht. Deshalb muss dieses Abkommen endlich aufgekündigt werden. Stattdessen müssen ankommende Flüchtlinge über Relocation-Programme in den Mitgliedsstaaten der EU aufgenommen werden, auch in Deutschland.

Um die Zahl der Geflüchteten, in der Mehrzahl Kriegsflüchtlinge, aus der Türkei und anderen Staaten der Region langfristig zu verringern, müssen in erster Linie der Krieg in Syrien beendet, eine politische Lösung entwickelt und der Wiederaufbau vor Ort unterstützt werden. EU und Bundesregierung blockieren dies und verkaufen stattdessen weiterhin Waffen in die Region, auch an die kriegsführende Türkei. Diese Politik muss endlich gestoppt werden, statt die Abschottung weiter auszubauen.“²

¹AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag ²Partei Die Linke im Bundestag

2 Kommentare

  1. Jan Siemsen

    Konsequent, allemal.

  2. nymeria

    na klar, alle rein nach deutschland, syrer, sonstige kanacken, neger, am besten zu merkel, linken, seehofer, grünrotz, die sollen dieses primitive, assoziale gesindel, bestehend aus vergewaltiger, mörder, analphabeten und kriminellen aufnehmen. wenn es an den geldbeutel und noch weitere bedrohungen durch diese ungebetenen gäste(es werden zustände, welche sich der schlafmichel noch nicht vorstellen kann, es sei denn, er wird massiv mit dieser gewollten flutung konfrontiert, denkt er denn nicht an seine kinder, was denen blüht?). vielleicht schaltet er sein müdes hirn endlich mal ein. ich weis, welche partei ich wähle. vorher habe ich nicht gewählt – diesmal mache ich es-basta-

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