Bundesdeutsche Zeitung

Ebola: Weitere Pandemie ist große Gefahr

Nach dem Wiederauftreten des Ebola-Virus und einem Hilfeersuchen aus der Republik Guinea schickt die EU über den Katastrophenschutzmechanismus mehr als 500 Ebola-Schutzkits mit Overalls, Masken und Handschuhen für medizinisches Personal nach Guinea. Die Schutzausrüstung wird von Frankreich zur Verfügung gestellt, die EU koordiniert und finanziert die Lieferung. Der für Krisenmanagement zuständige EU-Kommissar Janez Lenarčič sagte: „Die EU ist bereit, mit ihren humanitären Soforthilfeinstrumenten entsprechend dem Bedarf in Guinea und den Nachbarländern weitere Hilfe zu leisten und das Gesundheitssystem des Landes weiter zu unterstützen.

„Die EU ist entschlossen, den guineischen Behörden bei der Eindämmung dieses tödlichen Virus zu helfen und sich mit dem guineischen Volk solidarisch zu zeigen, wie sie es bereits während der Epidemie 2014-2016 in der Region und anschließend auch in der Demokratischen Republik Kongo getan hat. Ich danke Frankreich, dass es die europäische Solidarität in die Tat umsetzt“, sagte Lenarčič weiter.

Die EU steht weiterhin in engem Kontakt mit den nationalen Behörden und Akteuren vor Ort, wie Nichtregierungsorganisationen, dem Roten Kreuzes und der Weltgesundheitsorganisation, um die Situation zu überwachen und eine schnelle und angemessene Reaktion zu ermöglichen.

Guinea: EU mobilisiert weitere Unterstützung gegen Ebola-Ausbruch

Zur Unterstützung von Sofortmaßnahmen nach dem Wiederauftreten des Ebola-Virus in Guinea stellt die EU weitere 3,2 Mio. Euro bereit. Der für Krisenmanagement zuständige EU-Kommissar Janez Lenarčič sagte: „Die Unterstützung der EU konzentriert sich auf die Hilfe für Patienten, Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Gemeinden – in enger Zusammenarbeit mit Akteuren vor Ort. Unser Ziel ist es, schnelle und angemessene Hilfe zu leisten.“

Die Unterstützung der EU soll auch dazu beitragen, das Gesundheitssystem langfristig zu stärken, einschließlich der epidemiologischen Überwachung und der Fähigkeit, sich auf zukünftige Ausbrüche vorzubereiten und zu reagieren.

Ziel ist es, Patientenmanagement, Prävention, Überwachung und Nachverfolgung von Kontaktfällen sowie Kommunikations-, Sensibilisierungs- und Koordinationsunterstützungsaktivitäten zu unterstützen. Darüber hinaus hat Frankreich über das EU-Katastrophenschutzprogramm mehr als 500 Schutzpakete für das Personal nach Guinea geschickt.¹

¹Europäische Union

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