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Dreamteam Putin & Trump: Vertrauen zwischen den Supermächten stärken

Gipfel in Helsinki ohne nachvollziehbare Ergebnisse - EU muss geschlossen auftreten

Der von Trump seit Monaten angepriesene Gipfel hat den denkbar schlechtesten Verlauf genommen. In der Sache hat er offenbar keine Fortschritte gebracht. Tatsächlich hatten die beiden Präsidenten kaum mehr als Plattitüden zu verkünden: Man müsse das Vertrauen zwischen den Supermächten stärken, für den Frieden arbeiten und die Verbreitung von Atomwaffen begrenzen. Weder zum Bürgerkrieg in Syrien noch zur Zukunft der Ukraine gab es irgendetwas Konkretes. Das Treffen werde seine einfachste Übung sein, hatte Trump vorher herausposaunt. Offensichtlich hat er den kühlen Machtstrategen Putin sträflich unterschätzt. Kölner Stadt-Anzeiger

Treffen von Putin und Trump in Helsinki: Ein Anfang, mehr noch nicht

Nach dem Treffen von Helsinki liegt die westliche Wertegemeinschaft nicht in Trümmern – jedenfalls nicht mehr als vorher -, und auch der Atlantik zwischen Amerika und Europa ist nach Helsinki offenbar nicht breiter geworden. Mindestens das hatte befürchtet werden müssen angesichts des Alarmismus, den etwa Bundesaußenminister Maas vor der Begegnung von Putin und Trump für angebracht gehalten hatte. Weil man bei Trump-Auftritten vor rhetorischen Überrumpelungen niemals sicher sein kann? Mag sein.

Allerdings ging die deutsche Befürchtung von Maas und Co. wohl in eine andere Richtung. Früher blickte man in Berlin und anderen europäischen Metropolen bang bis hoffnungsfroh auf derlei Begegnungen in der Erwartung auf möglichst weitgehende Verständigung der Supermächtigen in ihren Streitfragen. Entspannung hieß das Zauberwort. Treffen von Breshnew mit Ford oder Gorbatschow mit Reagan brachten davon immer etwas. Auch Einvernehmlichkeiten in kleinen Fragen wurden mit Beifall bedacht von ziemlich allen Seiten, auch von der deutschen Politik.

Heute ist der Ton anders. Misstrauen scheint den Blick nach Helsinki zu prägen. Fast hat man den Eindruck, Berlin fürchte eine signifikante Verbesserung des momentan reichlich ramponierten Verhältnisses der beiden Großen. Dafür war Helsinki bestenfalls ein Anfang. Auf deutsches Zutun kommt es dabei wenig an. Momentan muss man wohl sagen: zum Glück. neues deutschland

Die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag Alice Weidel kommentiert das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin:

„Die teilweise schrillen Reaktionen auf die Zusammenkunft Donald Trumps mit seinem russischen Amtskollegen sind unverständlich und unangebracht. Dass der Präsident der Vereinigten Staaten gegen den lautstarken Widerstand des US-Establishments einen Schritt unternimmt, die Beziehungen zu Russland zu normalisieren und den unerklärten Kalten Krieg zu überwinden, ist aus deutscher und europäischer Sicht zu begrüßen.

Statt weiter reflexhaft Trump zu schmähen und Putin zu dämonisieren, wäre die deutsche Politik gut beraten, dieses Signal aufzugreifen und auf ein schnelles Ende der sinnlosen und für beide Seiten schädlichen Russland-Sanktionen hinzuwirken.

Die großen Herausforderungen unserer Zeit sind nicht Geisterdebatten über angebliche russische Wahleinmischungen, sondern die Ausbreitung des militanten Islam, die Befriedung der Konfliktherde im Nahen und Mittleren Osten und das ökonomische und politische Vormachtstreben Chinas.

Auf all diese Herausforderungen lassen sich Antworten leichter mit als gegen Russland finden. Donald Trump scheint das, anders als viele Kalte Krieger in Politik und Medien, inzwischen erkannt zu haben.“ AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

1 Kommentar

  1. Anonymous

    Wir haben gesehen dass die Sanktionen gegen Russland nichts bringen – Nordkorea ist was anders- aber Putin ist direkt neben uns– manmussvorsichtig sein- und Merkel macht uns komplett abhängig von seinen Gaslieferungen– die soll froh sein wenn Trump Putin bei Laune hält- sonst dreht Putin d. Gashahn zu– ist die doof oder was– war aber schon von Schröder initiiert– er hat den Ausverkauf Deutschlands in die Wege geleitet– typische SPD Politiker zusammen mit den Grünen–Fischer und Co– schreckliche Menschen– die denken nur an sich–

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