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Barley bringt sich in Sicherheit: Bundesjustizministerin verlässt das sinkende Schiff SPD

EVP-Chef Weber zu Barley: "Ich freue mich auf den Wettbewerb"

Der Fraktionschef der Europäischen Volksparteien im Europaparlament und voraussichtliche EVP-Spitzenkandidat für die Europawahl 2019 hat die Nominierung von Katarina Barley als Spitzenkandidatin für die SPD zur Europawahl begrüßt. „Ich bin froh, dass die SPD die Europawahl ernst nimmt, und ich freue mich auch auf den Wettbewerb – auch wenn Frau Barley bisher noch nicht als Europapolitikerin in Erscheinung getreten ist“, sagte Weber der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Die Schlüsselfrage wird sein: Setzt die SPD im Wahlkampf weiter auf ein linkes Europa?“, betonte Weber. Sozialdemokraten verlören europaweit an Boden und lieferten sich eher einen Wettbewerb mit Linkspopulisten. „Seit dem Rücktritt von Martin Schulz ist die SPD als Europapartei leider nicht mehr in Erscheinung getreten“, sagte Weber.

Schäfer begrüßt Barley als Spitzenkandidatin für Europawahl

Der SPD-Europaexperte Axel Schäfer hat die Spitzenkandidatur von Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) bei der Europawahl bestätigt und begrüßt. „Ich freue mich, dass die SPD-Führung mit Katarina Barley eine hervorragende Wunschkandidatin gefunden hat“, sagte Schäfer. Die Europawahl sei die nächste wichtige Entscheidung, bei der bundesweit abgestimmt wird. „Die SPD muss mit einem klaren Profil und einer guten Spitzenkandidatin ins Rennen gehen“, sagte Schäfer.

Kein Zweifel, Katarina Barley kann sympathisch rüberkommen, sie verkörpert die europäische Identität. Die Halbbritin wohnt in Trier, von dort ist es ein Katzensprung in gleich drei Nachbarländer der Bundesrepublik. Das allein macht natürlich noch keine Qualifikation für eine Tätigkeit in Brüssel aus. Doch die Juristin beherrscht vier Fremdsprachen, studierte in Paris und verfasste ihre Doktorarbeit zum Europarecht. Kurzum, Barley passt glaubwürdig in die Rolle der SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl.

Und sie hat durchaus Chancen, den Sozialdemokraten wieder Hoffnung zu geben. Allerdings muss Barley jetzt erst einmal unter Beweis stellen, dass sie wirklich für den Job in Brüssel brennt. Bisher war das nicht der Fall, am liebsten wäre sie Justizministerin geblieben. Zudem fehlt der Frau mit der Blitzkarriere in der SPD der Nachweis, dass sie geeignet wäre, bis ins Mark zerstrittene Europäer zusammenzubringen und zu Kompromissen zu bewegen. Barley mag menschlich überzeugen, ihre Liste von Erfolgen nach harten politischen Auseinandersetzungen ist jedoch noch überschaubar.¹

¹Rheinische Post

2 Kommentare

  1. Anonymous

    Wieder eine Nichtskönnerin die den Weg zum reichlich gefüllten Trog in Brüssel sucht …. Unfassbar was hier in Europa inzwischen alles möglich ist!

    • Anonymous

      Genau— diese Schweine sind überall und für Nichtstun sacken die Kohle ein!! Typisch linksextreme weibliche SPD-Linke-Grüne inkompetente Gestalt— Teil der Politmafia– Deep State in Europa ist m.E. schlimmer als in USA— hier gibt es kein Gegner der abräumen will- und wenn man etwas dagegen tun will dann werden sie als Nazis beschimpft usw— genauso schlimm wie in Nordkorea oder Türkei— egal wen man wählt– kommen immer die gleichen Typen dran die nichts tun– oder den Zustand noch verschlimmern—

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