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WDR-Recherche: Flüchtlinge residieren in teuersten Hotels auf Steuerzahlerkosten, Einheimische auf der Straße

WDR-Recherche: Teure Unterbringung von Geflüchteten in Hotels / Köln schneidet NRW-weit am schlechtesten ab

Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W) hat am 14. Nov. 2017 ihre aktuelle Schätzung zur Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland vorgelegt: In 2016 waren demnach ca. 860.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung – seit 2014 ist dies ein Anstieg um ca. 150 %.

Die BAG W prognostiziert von 2017 bis 2018 einen weiteren Zuwachs um ca. 350.000 auf dann ca. 1,2 Millionen wohnungslose Menschen. Das wäre eine weitere Steigerung um ca. 40%.

Köln schneidet NRW-weit am schlechtesten ab

Die teure Unterbringung von Geflüchteten in Hotels hat der Stadt Köln viel Kritik eingebracht. Der WDR wollte daraufhin von den 30 größten Städten und Gemeinden wissen: Wo werden Geflüchtete ebenfalls so untergebracht? Und zu welchen Bedingungen? Das Ergebnis: Neben Köln sind darunter fünf weitere Städte und Gemeinden, die auf Hotels zurückgreifen. Allerdings zu extrem unterschiedlichen Kosten.

Demnach haben die Städte Dortmund, Hamm, Moers und Bergisch-Gladbach jeweils ein Hotel, und die Stadt Mönchengladbach zwei Hotels angemietet. Große Ausnahme ist die Stadt Köln. Hier sind derzeit noch mehr als 2.200 Geflüchtete in insgesamt 40 ehemaligen Hotels untergebracht.

Auch bei den Preisen fällt Köln deutlich aus dem Rahmen. Dortmund zahlt gut acht Euro pro Nacht und Person. Macht rund 240 Euro Monatsmiete pro Person. Wichtig dabei: Die Hotelzimmer sind in fast allen Fällen mit mehreren Personen belegt. So kostet ein Zimmer, in dem zwei Personen untergebracht sind, in Dortmund schon 480 Euro im Monat. Werden vier Personen in dem Zimmer untergebracht, schnellt die Monatsmiete für dieses eine Zimmer auf 960 Euro hoch.

Die Stadt Köln zahlt den Hotelbesitzern sogar im Schnitt 31 Euro pro Person und Nacht, gut 900 Euro im Monat. Bei einer Belegung mit mehreren Personen – was auch hier die Regel ist – kommen so schnell 4.500 Euro Monatsmiete zusammen – für ein einzelnes Hotelzimmer mit Bad.

Für die Betreiber ein lukratives Geschäft. Vor allem, weil sich einige Kommunen auf lange Vertragslaufzeiten eingelassen haben und eine Mindestbelegung zahlen, egal wie viele Menschen tatsächlich gerade untergebracht sind.

Die Stadt Köln verteidigt die Hotel-Anmietungen. Die Stadt befinde sich nach wie vor in einem „Not-Zustand“, erklärt Sozialdezernent Harald Rau dem WDR. Die Alternative wäre, die Flüchtlinge zurück in die Turnhallen zu schicken, was man nicht wolle.

In Düsseldorf sieht es anders aus. Durch kurze Vertragslaufzeiten mit den Hotelbetreibern und den Kauf von Immobilien und Modulbauten habe man erreicht, dass in der Landeshauptstadt keine Geflüchteten mehr in Hotels untergebracht sind, so Miriam Koch, Leiterin des Amtes für Migration.

Nach WDR-Recherchen befinden sich viele der Kölner Flüchtlingshotels in einem schlechten oder extrem schlechten Zustand. Zudem sind die Zimmer oft mit vier oder gar acht Personen belegt. Der Kölner Flüchtlingsrat kritisiert diese Lösung nicht nur wegen der hohen Kosten. Sie sei auch für die Flüchtlinge mit vielen Nachteilen verbunden. WDR Pressedesk

Housekeeping

Der Housekeeping sorgt für die perfekte Sauberkeit in den Hotelzimmern und Suiten. Jedes Zimmer muss gesaugt und gründlich gelüftet werden. Alle Flächen werden abgestaubt, Fenster bei Bedarf gereinigt. Benutzte Textilien wie Handtücher und Bettwäsche werden in die Wäscherei gegeben. Neue Bettwäsche und Handtücher werden bereitgestellt. Um strahlende Sauberkeit an Bad, Toilette und Armaturen zu gewährleisten, werden die Sanitärräume gründlichst gereinigt. In größeren Abständen ist die obligatorische intensive Grundreinigung erforderlich. Neben der täglichen Hotelzimmerreinigung gehört auch ein umfassender Room-Service.

Hilfe für polnische Obdachlose in Berlin

Polen wird polnischstämmigen Obdachlosen in Berlin helfen. Ab Juli sollen sich Sozialarbeiter der polnischen Stiftung „Barka“ in der deutschen Hauptstadt um Obdachlose kümmern und sie möglichst zur Rückkehr nach Polen bewegen.

Der polnische Senat hat die Gelder für die Betreuung polnischer Obdachloser in Berlin freigegeben, bestätigte Botschaftssprecher Dariusz Pawlos dem Inforadio des rbb. Ab Juli dieses Jahres werden die ersten polnischen Sozialarbeiter der Stiftung „Barka“ auf den Berliner Straßen unterwegs sein und den Kontakt zu polnischstämmigen Obdachlosen suchen. Die Sozialarbeiter sollen mit den Obdachlosen reden und ihnen Hilfe bei der Heimfahrt vermitteln, sagte Pawlos. Dabei soll „Barka“ mit Vereinen wie „Gangway“ oder „Klik“ kooperierern, die sich in Berlin bereits um obdachlosen Menschen kümmern.

Nach Schätzungen der Regierung in Warschau leben etwa 2.000 polnische Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in der deutschen Hauptstadt. Der polnische Botschafter hatte sich persönlich für das neue Hilfsangebot stark gemacht. Derzeit läuft die Abstimmung mit dem Berliner Senat, wie und wo die Hilfe am besten eingesetzt werden kann. Rundfunk Berlin-Brandenburg

4 Kommentare

  1. Ria L.

    Mehr als die Hälfte der chinesischen Bevölkerung lebt in Armut. Eine Tatsache, die das chinesische Regime unter Verschluss halten will.
    Schaut das in Deutschland anders aus oder will das der Merkel-Clan auch unter Verschluss halten?
    Wenn ich so durch die Strassen von Hamburg gehe, dann sehe ich sehr viele in den Papierkörben und in Behältern wühlen, dass einem Angst und Bange wird.
    Wo ist unser Land angekommen und wohin wird sich die dramatische Lage entwickeln.
    Der aus Presse, Funk und Fernsehen bekannte, viele kennen ihn wirklich, und sympathische Philosoph Richard David Prechtl sagte jetzt, dass die AfD einen gigantischen Auftrieb kriegen wird.
    Sein Wort in Gotte Ohr und eine baldige AfD Bundesregierung mit einem/er AfD Kanzler/in an der Spitze, sonst reisst uns dieser Merkel-Clan in den Abgrund.

  2. Anonymous

    Am 17.06 gibt es in vielen Städten , mehrere Grossdemos gegen die aktuelle Politik– siehe YouTube Videos– die Dtädte sind genannt und sind überall verteilt. bitte geht demonstrieren– zeigt der Regierung daß ihr die Schnauze voll habt mit der Linke-Grünen- Groko Politik– nur dann können wir eine Möglichkeit haben, gehört zu werden und etwa zu ändern.

  3. Anonymous

    Die Leitpolitik der GroKo, unterstützt von Linken und Grünen ( die sind alle dabei )- wird immer die „Flüchtlinge“ ( sind keine) bevorzugt behandeln weil diese Peronen vorgesehen / auserwählt sind für die Umsiedelungspolituik der EU, der UN und insbesondere Merkel und ihre untertützende Kohrten in der Regierung. Die Zerstörung der Deutschen Kultur ist schon lange deren Zielsetzung, und die tun es sehr langsam. Salamitaktik- scheibchenweise geht immer mehr Kultur verloren— scheint aber den meisten Bürgern egal zu sein—- warum? —

    M. E. Weil vom Kind auf , haben die Medien seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten diese politische Zielsetzung verfolgt ( die sind ja von zentralen Stellen kontrolliert) und die entsprechenden Textpassagen in Sendungen immer wiederholt und die Menschen langsam gefügig gemacht. Sogar in Sendungen wie die Heute Show—Freitagabend– wird- unter dem Deckmäntelchen von Satire– die deutsche Fahne lächerlich gemacht und Bürger ,die sich um die deutsche Kultur kümmern , werden als Lachnummer abgetan— und das Publikum tobt und klatscht usw— eine Schande ist das — es gibt sogar Sendungen wo die sagen , wir sollten Arabisch lernen und die Scharia lesen und alle so was. Gibts auch in den USA– dort ist auch die Hölle los was das angeht– es gibt Stadteile z.B. in Dearborn Michigan wo die Scharia mehr gewicht hat als die gesetze und die Christen werden angegriffen.

    Solange diese Politik weiter verfolgt wird, werden die sog. “ Flüchtlinge kommen und sich ausbreiten- und in den Stadtteilen wo sie in der Mehrzahl sind- dann Gnade dir Gott— dann bist du dran — das ist jetzt schon so in gewissen Städten

  4. Andre Frost

    Es gäbe auch ne andere Alternative, die man hier aber bewusst nicht anspricht. Schickt die zurück die kein Recht darauf haben hier in Deutschland zu sein…und voilla…70-80% der benötigten Plätze würden sich in Luft auflösen.

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