Press "Enter" to skip to content

Scholz erwartet gutes Abschneiden der SPD bei Bundestagswahl

ARD-DeutschlandTrend: Annalena Baerbock in der Direktwahlfrage vor Armin Laschet und Olaf Scholz

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz rechnet trotz schlechter Umfragewerte damit, dass seine Partei im Herbst ein gutes Wahlergebnis erzielt.

Im Inforadio vom rbb verweist Scholz am Freitag auf die Arbeit der SPD in der Großen Koalition. Die Partei habe beispielsweise für eine Grundrente und einen besseren Mindestlohn gesorgt. Auch künftig wolle sie sich für gute Löhne einsetzen:

„Wir müssen dafür sorgen, dass wir wirtschaftlich nicht zurückfallen, dass wir gute Arbeitsplätze haben – auch in 10, 20, 30 Jahren. Dafür müssen jetzt die Weichen gestellt werden, indem wir die Infrastruktur unseres Landes massiv ausbauen.“

Ihm gehe es „natürlich auch um Zusammenhalt und Respekt“, sagte Scholz. Gerade die Coronakrise habe gezeigt, „was alles nicht richtig läuft in diesem Land und sich ändern muss“.

Der SPD-Politiker erklärte, die derzeitige „Schwäche“ der Union, sei die Voraussetzung für alles, was möglich ist in diesem Jahr. Er könne mit viel Regierungserfahrung punkten:

„Ich war schon lange jemand, der in der deutschen Bundesregierung oder als Chef eines der Länder in Deutschland, rausgekriegt hat, wie das geht, zu regieren. Wir haben auch gute Pläne entwickelt, denn wir brauchen ja auch Zuversicht, wenn wir an die Zukunft denken. Und das alles zusammen kann am Ende den Ausschlag geben, wenn die Wählerinnen und Wähler in der Wahlkabine sich überlegen, wo sie das Kreuz machen.“¹

Wenn die Deutschen direkt über die kommende Bundeskanzlerin oder den kommenden Bundeskanzler entscheiden könnten, würde sich eine relative Mehrheit von 28 Prozent für die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock entscheiden. Jeweils 21 Prozent sprechen sich für den Unions-Kandidaten Armin Laschet bzw. den SPD-Kandidaten Olaf Scholz aus. 30 Prozent antworteten mit „weiß nicht“ oder machten keine Angabe. Das hat eine repräsentative Umfrage von infratest dimap für den ARD-DeutschlandTrend von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben.

Vor allem unter den eigenen Parteianhängern genießt Annalena Baerbock einen größeren Rückhalt als ihre beiden Mitbewerber. Vier von fünf Grünen-Anhängern (82 Prozent) würden sich im Falle einer Direktwahl für Baerbock als Kanzlerin entscheiden. Olaf Scholz kommt unter den SPD-Anhängern auf 63 Prozent. Für Armin Laschet spricht sich unter den Unions-Anhängern jeder Zweite (51 Prozent) aus.

Baerbock wird von 44 Prozent aller Befragten im Vergleich der drei Kanzlerkandidaten als am sympathischsten bewertet. Olaf Scholz kommt in dieser Frage auf 18 Prozent, Armin Laschet auf 17 Prozent. Eine relative Mehrheit von 32 Prozent hält Baerbock zugleich für am glaubwürdigsten. Scholz kommt dabei auf 22 Prozent, Laschet auf 19 Prozent. Für am führungsstärksten halten die Deutschen hingegen Olaf Scholz. 31 Prozent schreiben dieses Attribut dem SPD-Kandidaten zu, 23 Prozent dem Unions-Kandidaten Laschet, 20 Prozent der Grünen-Kandidatin Baerbock.

Das größte Vertrauen ausgewählter Bundespolitiker genießt weiterhin die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). 59 Prozent sind mit ihrer Arbeit derzeit sehr zufrieden bzw. zufrieden (+1 im Vgl. zu April). Mit der Arbeit der beiden Kanzlerkandidaten Annalena Baerbock (Grüne) und Olaf Scholz (SPD) sind jeweils 41 Prozent zufrieden. Dabei legt Scholz gegenüber April 1 Prozentpunkt zu, Baerbock sogar 12 Punkte. Für sie ist es ein persönlicher Bestwert im ARD-DeutschlandTrend. Auch mit SPD-Außenminister Heiko Maas sind derzeit 41 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden (-2). Mit der Arbeit des zweiten Grünen-Parteivorsitzenden Robert Habeck sind 38 Prozent der Wahlberechtigten sehr zufrieden bzw. zufrieden (+9 im Vgl. zu März). Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kommt auf 36 Prozent Zufriedenheit (+5). Mit der Arbeit von Christian Lindner, Partei- und Fraktionsvorsitzender der FDP, sind 32 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden (+1). Mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sind 30 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden (+3), mit CDU-Parteichef und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet 24 Prozent (-2); zwei Drittel (66 Prozent) sind mit seiner Arbeit weniger bzw. gar nicht zufrieden. Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) erreicht 20 Prozent Zufriedenheit; 53 Prozent kennen sie nicht oder können sie nicht beurteilen. Mit der Arbeit von Dietmar Bartsch, einem von zwei Spitzenkandidaten der Linken, sind 13 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden (-5 im Vgl. zu Februar); 54 Prozent kennen ihn nicht oder können ihn nicht beurteilen. Mit dem AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen sind aktuell 8 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden (-3 im Vgl. zu März).²

¹Rundfunk Berlin-Brandenburg ²WDR Kommunikation

10 Kommentare

  1. Anonymous

    12.06 Scholz ist vielleicht siegessicher weil die SPD gute Wahlhelfer hat, die die Wahlergebnisse in die richtige Richtung lenken. Ob es mit rechten Dingen zugegangen ist bei der Wahl in Sachsen-Anhalt?? Es kann nicht sein dass CDU 37% der Stimmen bekommt. Die Wahlhelfer die die Stimmen zählen sind nicht beobachtet worden- wie in den USA mit Biden– Stalin sagte, dem Sinne nach: mir ist es egal wer für wen die Stimme abgibt, wichtig ist wer die Stimmen auszählt und die Wahlergebnisse herausgibt.

    Hier ein Ausschnitt aus einem Artikel heute in pi-new.net
    “ Nach dem überraschenden Kantersieg der CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. Juni wurden Stimmen laut, die Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Wahl hegten. Es wurde gar davon gesprochen, dass Wahlbeobachter, die die Auszählung der Stimmen ab 18 Uhr kontrollieren wollten, wegen des „Infektionsschutzgesetzes“ nicht ins Wahllokal gelassen wurden. Im multikulturellen NRW geht man da von vornherein andere Wege: Dort wird jetzt, damit bei der Bundestagswahl am 26. September auch nichts schief läuft, mit einer groß angelegten Plakatkampagane (wie auf dem Foto oben in Köln) explizit um Wahlhelfer mit muslimischer Provenienz geworben. Wie objektiv, valide und reliabel die sich dann bei der konkreten Auszählung der Stimmen nach Schließung der Wahllokale verhalten, kann nur gemutmaßt werden. Dass die AfD dabei übervorteilt wird, ist jedenfalls eher nicht zu erwarten…

  2. Anonymous

    07.06: wir sehen ja was mit der SPD passiert, wie in Sahsen-anhalt- 6% bei der Bundestagswahl. Die verschwinden in die Versenkung und Kevin Kühnert kann nichts dagegen tun, auch wenn er so viel in den Talk Shows eingeladen ist. Der Typ ist ekelhaft. Passt zu den beiden Parteivositzenden.

  3. Wahrheit

    Die SPD sieht keinen Lichtblick bei der Wahl. Wer soll diesen Haufen wählen? Konzeptlos, Arschkriecher, Planlos, Volksfremd.

  4. u. wittek

    Die Bürger dieser Partei erwarteten in den letzten (mind.) 2 Jahrzehnten, das die SPD sich für jene einsetzten, und gaben ihnen bei jeder Wahl immer den von Politikern „verordneten“ Vertrauensvorschuss! Sie wurden immer enttäuscht!

    Die Zahl der Obdachlosen hat sich drastisch erhöht, (eine Schande!), die Menschen, die ihren Dienst für die Gesellschaft leisten, im Niedriglohnsektor tätig sind, ebenfalls! (Zurzeit über 25%!!!) Ebenfalls hat sich in den letzten 2 Dekaden die Zahl der Rentner/Flaschensammler vervielfacht! Dafür wurden Großkonzeren steuerlich entlastet, Spitzenverdiener durch die Beitragbemessungsgrenze (KK) finanziell geschont.
    Millionen Kulturfremde wurden ins Land gelassen, die keinen Nutzen für die Gesellschaft leisten, sondern hauptsächlich eine Last ( Bildung, Beruf, Kriminalität) sind und finanziell (KK, Sozialsystem) nur Kosten verursachen! Erschwert kommt hinzu, dass sie ihre religiösen Gesetze aus dem 7. Jahrhundert mitbringen, islamische Scharia, die sie immer lautstärker einfordern und uns vorwärts in die Vergangenheit bringen wollen! (Nein, der Islam gehörte nie zu Deutschland und wird auch morgen nicht zu Deutschland gehören!)
    Großes Mitverschulden dieser schrecklichen Zustände hatte hier die einstige Arbeiterpartei SPD! Nichts, rein gar nichts hat die regierende Partei, die lt. Amtseid Schaden vom Volk abwenden und deren Nutzen mehren soll, getan. Es geschah immer das Gegenteil: Schaden am Volk und das Ausnutzen des Volkes!

    Und heute erwartet Herr Scholz ein gutes Abschneiden bei der Bundestagswahl. Mehr Chuzpe geht nicht! Schämt euch!
    Mit Verlaub: es ist einerlei, ob der Kanzlerkandidat O. Scholz, A. Nahles, 100% Blender M. Schulz oder wie sie auch immer heißen- dadurch ändert sich gar nichts. Die SPD hat das stetige Abwärts des Landes mit zu verantworten!

    PS: Was sie, Herr Scholz, erwarten können, ist ein erdrutschartiger Stimmenverlust, der ihrem Mundwinkel merkelhafte Züge vorbringen wird!

    • Anonymous

      Super Kommentar, Danke.

  5. Jo

    Wir sind nicht bei Wünsch Dir was?
    Realitätsverlust!

  6. Anonymous

    Scholz samt SPD im Bundestag, in allen Landtagen und in der Kommunalpolitik gehören in der Mülltonne, symbolisch gesprochen. Die machen seit Jahrzehnten nur schlechte Politik, belasten die Bürger immer mehr, alles was sie können ist Steuer erhöhen, mehr unnötige Beamten einstellen (ihre Polititfreunde) , unsinnige Projeke ins Leben rufen, Terrororganisationen unterstützen ( Antifa ), usw, usw, usw. Welche Idioten wählen noch SPD oder Grüne oder Linke oder CDU-CSU oder FDP????

    • Rabe

      Dieser gesamte Altparteienbrei und die Verbots- und Pädopartei mit ihrem niederen IQ und Ideologien- Wahnsinn gehören an den Pranger. Merkel aufs Scha…..!!!!

  7. Giftzwerg

    Diese Hoffnung wäre begründet gewesen, wenn man bei der Wahl 2017 nicht in die GroKo eingestiegen wäre und Frau Merkel in einer Minderheitsregierung das Wursteln überlassen hätte

  8. Erika

    Noch blinder kann man doch nicht sein, Herr Scholz.
    Sozis, das zeigen die letzten Jahrzehnte, sind überflüssig, überflüssiger geht es nicht.
    Einst für Kriegskredite stimmen, dann die SED mitbegründen, das sind Leistungen, auf die man verzichten kann.
    Diese Truppe gehört nicht in ein Parlament, die gehören vor ein Gericht des Volkes.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

©2021 Bundesdeutsche Zeitung