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Schlechte Politik wird belohnt: Politiker-Ranking: Merkel 69, Söder 55, Spahn 47, Scholz 47, Habeck 46, Laschet 45 Punkte

Gauland: Bundesregierung hat sich mit ihrer Lockdown-Politik in die Sackgasse manövriert

Zu einem möglichen erneuten Anstieg der Corona-Infektionszahlen teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, mit:

„Die Bundesregierung hat dem Land mit ihrem starren Festhalten an der unverantwortlichen Lockdown-Politik schweren Schaden zugefügt und es in eine Sackgasse manövriert: Was macht die Bundesregierung eigentlich, wenn die unter anderem vom SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach herbeigeredete ‚dritte Welle‘ tatsächlich kommt? Will sie dann mit einer erneuten Verlängerung des Lockdowns Einzelhändlern, Gastronomen und Hoteliers endgültig den wirtschaftlichen Todesstoß versetzen und Eltern und Kinder durch neuerliche Schulschließungen in die Verzweiflung treiben?

Es muss Schluss damit sein, mit dem Lockdown-Holzhammer auf das ganze Land einzuschlagen. Stattdessen müssen mit gezielten Maßnahmen besonders gefährdete Personengruppen geschützt werden. Eine weitere Verlängerung oder gar Verschärfung der grundrechtsbeschränkenden Maßnahmen darf es nicht geben, zumal auch die Akzeptanz in der Bevölkerung immer weiter sinkt und der Erfolg der Maßnahmen zweifelhaft ist.

Jetzt rächt es sich, dass die Bundesregierung den Impfstart verpatzt und viel zu spät für einen wirkungsvollen Schutz der Risikogruppen gesorgt hat. Die Bundesregierung muss ihre Fixierung auf den Lockdown bei der Corona-Bekämpfung überwinden und den Bürgern endlich einen verlässlichen Fahrplan für ein schnellstmögliches Ende der Maßnahmen präsentieren.“¹

RTL/ntv-Trendbarometer / FORSA-AKTUELL: Politiker-Ranking: Merkel und Söder vorn – Laschet gewinnt bei CDU-Anhängern 6, Merz verliert 8 Punkte – Politische Stimmung bleibt stabil

Seit über einem Jahr beherrscht die Corona-Pandemie jetzt bereits die Welt – und nach wie vor ist das Vertrauen der Deutschen zu Bundeskanzlerin Angela Merkel ungebrochen. Mit 69 Punkten, zwei Punkte weniger als im Dezember, führt Merkel auch im Februar 2021 das Vertrauens-Ranking der Politiker an. Im forsa-Politikerranking wird regelmäßig ermittelt, bei welchen Politikern die Bürger das Land „in guten Händen“ sehen. Ihre Bewertung können die Befragten auf einer Skala von 0 („ist überhaupt nicht in guten Händen“) bis 100 („ist voll und ganz in guten Händen“) abgeben. Merkel liegt 14 Punkte vor dem Zweitplatzierten Markus Söder (55 Punkte, minus 1). Auf jeweils 47 Punkte kommen Gesundheitsminister Jens Spahn und Finanzminister Olaf Scholz. Spahn hat während der letzten drei Monate vier Vertrauenspunkte verloren, Scholz hat einen Punkt weniger als im Dezember.

Gegenüber dem Dezember 2020 haben sich im Februar die Werte aller Politiker kaum oder gar nicht verändert. Nach der Wahl zum neuen CDU-Vorsitzenden hat Armin Laschet um drei auf 45 Punkte zugelegt. Damit hat er seine Konkurrenten um den CDU-Vorsitz im aktuellen Ranking deutlich hinter sich gelassen: Norbert Röttgen liegt fünf Punkte hinter Laschet, Friedrich Merz liegt 14 Punkte zurück bei 31 Punkten. Merz rangiert damit knapp vor FDP-Chef Christian Lindner (30) Punkte. Direkt dahinter folgen, mit jeweils 29 Punkten, Kevin Kühnert, Dietmar Bartsch und Norbert Walter-Borjans. Die SPD-Co-Vorsitzende Saskia Eskens wird mit 24 Punkten Drittletzte. Sie wird nur noch unterboten von den beiden Schlusslichtern im Ranking – den AfD-Führungsmännern Jörg Meuthen (8 Punkte) und Alexander Gauland (7 Punkte).

Politiker-Ranking im Februar 2021*

Angela Merkel 69 (-2)

Markus Söder 55 (-1)

Jens Spahn 47 (-4)

Olaf Scholz 47 (-1)

Robert Habeck 46 (+1)

Armin Laschet 45 (+3)

Annalena Baerbock 43 (-2)

Norbert Röttgen 40 (-1)

Friedrich Merz 31 (-2)

Christian Lindner 30 (+1)

Kevin Kühnert 29 (-2)

Dietmar Bartsch 29 (-2)

Norbert Walter-Borjans 29 (-1)

Saskia Esken 24 (-2)

Jörg Meuthen 8 (0)

Alexander Gauland 7 (0)

*In Klammern Veränderung gegenüber Dezember 2020 – Bewertung anhand einer Skala von 0 bis 100; dargestellt ist jeweils der Mittelwert

Größter Zuwachs bei eigenen Anhängern für Laschet, größter Rückgang für Merz

Angela Merkel und Markus Söder können sich auf ihre Basis verlassen: Die Kanzlerin erhält von den eigenen Anhängern 87, der bayerische Regierungschef von den CSU-Anhängern 86 Punkte. Zum Vergleich: 38 von 100 möglichen Vertrauens-Punkten vergeben die SPD-Anhänger an Saskia Esken, 44 Punkte an den Co-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans.

Den größten Vertrauens-Schub erhält Armin Laschet im eigenen Lager: Die CDU-Anhänger geben ihm sechs Vertrauens-Punkte mehr als im Dezember. Den größten Rückgang im eigenen Lager muss Friedrich Merz hinnehmen: Die CDU-Anhänger geben ihm acht Punkte weniger als im Dezember.

Politiker-Ranking bei den eigenen

Anhängern im Februar 2021*

Angela Merkel 87 (-2)

Markus Söder 86 (0)

Jens Spahn 62 (-3)

Olaf Scholz 73 (-1)

Robert Habeck 70 (-1)

Armin Laschet 59 (+6)

Annalena Baerbock 70 (0)

Norbert Röttgen 48 (-2)

Friedrich Merz 43 (-8)

Christian Lindner 68 (+3)

Kevin Kühnert 45 (+1)

Dietmar Bartsch 59 (-3)

Norbert Walter-Borjans 44 (+1)

Saskia Esken 38 (0)

Jörg Meuthen 50 (-2)

Alexander Gauland 47 (-3)

*In Klammern Veränderung gegenüber Dezember 2020 – Bewertung anhand einer Skala von 0 bis 100; dargestellt ist jeweils der Mittelwert

Ostdeutsche und AfD-Anhänger haben geringes Vertrauen zu Politikern

Ostdeutsche vertrauen den Politikern nach wie vor weniger als Westdeutsche. Bei Angela Merkel, Jens Spahn und Armin Laschet liegen die Vertrauenswerte im Osten jeweils fünf Punkte unter denen im Westen der Republik. Die Grünen-Spitze kommt sogar noch schlechter weg: Robert Habecks Wert liegt im Osten neun, Annalena Baerbocks Wert elf Punkte unter dem Wert im Westen. Lediglich vier Politiker schneiden im Osten besser ab als im Westen: der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen (plus 7 Punkte), AfD-Ehrenvorsitzender Alexander Gauland (plus 6 Punkte), Dietmar Bartsch, Co-Vorsitzender der Links-Fraktion im Bundestag (plus 5 Punkte) und der CDU-Politiker Friedrich Merz (plus 5 Punkte).

Am geringsten ist das Vertrauen zu Deutschlands Politikern bei den AfD-Anhängern. Am wenigsten vertraut die AfD-Gefolgschaft der Grünen-Co-Chefin Annalena Baerbock (6 Punkte), SPD-Co-Chefin Saskia Esken (7 Punkte), Kevin Kühnert (9 Punkte) und Grünen-Co-Chef Robert Habeck (10 Punkte). Während Angela Merkel von den Anhängern aller übrigen Parteien die mit Abstand höchste Punktzahl im Ranking erhält (75 Punkte), gibt es von den AfD-Anhängern nur 15 Punkte.

Vier Politiker werden von den AfD-Anhängern besser bewertet als von den Anhängern der übrigen Parteien: 50 Vertrauenspunkte hat AfD-Chef Meuthen bei den AfD-Anhängern (bei den Anhängern aller anderen Parteien: 5). 42 Punkte geben AfD-Anhänger FDP-Chef Lindner (die Anhänger der anderen Parteien: 30). Friedrich Merz erhält von den Anhängern der AfD dasselbe Vertrauen wie AfD-Veteran Alexander Gauland: 47 Punkte. Von den Anhängern aller anderen Parteien erhält Gauland 3, Friedrich Merz 31 Punkte.

Aktuelle Parteipräferenzen: CDU/CSU 35, Grüne 19, SPD 16, FDP 8, Linke 7, AfD 8 Prozent

Markus Söder, der hinter der Kanzlerin und mit 8 Punkten Vorsprung vor den Nächst-Platzierten die klare Nummer 2 im Ranking bleibt, dominiert auch den Wettstreit um die Kanzler-Präferenz. Wenn die Deutschen den Nachfolger von Angela Merkel direkt wählen könnten, wäre der CSU-Chef derzeit der Favorit. Wäre Söder Kanzlerkandidat der Union, würden ihn beim Dreikampf gegen den Grünen-Chef Robert Habeck und den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz 37 Prozent der Wahlberechtigten wählen, das ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Habeck käme unverändert auf 18, Scholz unverändert auf 15 Prozent. Würde Armin Laschet Unions-Kanzlerkandidat, würden ihn 25 Prozent (minus ein Prozentpunkt), Habeck 21 Prozent (plus 1) und Olaf Scholz unverändert 18 Prozent wählen.

Auch für die Parteien belegt das aktuelle RTL/ntv-Trendbarometer eine stabile politische Stimmung in Deutschland. Geringfügige Veränderungen gibt es nur bei zwei Parteien: Die FDP gewinnt einen Prozentpunkt, die Linke verliert einen Prozentpunkt. Bei einer Bundestagswahl könnten die Parteien demzufolge mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 35 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 16 Prozent (20,5%), FDP 8 Prozent (10,7%), Grüne 19 Prozent (8,9%), Linke 7 Prozent (9,2%), AfD 8 Prozent (12,6%). 7 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen entspricht mit 23 Prozent in etwa dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8%).

Wenn jetzt gewählt würde, würden 713 Abgeordnete in den Bundestag einziehen. Die Union würde gegenüber der Bundestagswahl 25, die Grünen würden 78 Sitze hinzugewinnen. Alle übrigen Parteien würden verlieren. Das wäre die Mandatsverteilung im neuen Parlament: CDU/CSU 271, Grüne 145, SPD 122, FDP 61, Linke 53 und AfD 61 Sitze.

Die Daten zu Partei- und Kanzlerpräferenzen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL vom 16. bis 22. Februar 2021 erhoben. Datenbasis: 2.505 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-2,5 Prozentpunkte. Die Daten zum Politiker-Ranking wurden vom 17. – 19.02. 2021 im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 1.508 Befragte.²

¹AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag ²RTL/ntv-Trendbarometer – Mediengruppe RTL Deutschland

6 Kommentare

  1. Anonymous

    Ich lach mich kaputt. Mehr als 5 Pkt. hat keiner verdient.

  2. u. wittek

    Das ist ja wie in der früheren ZDF- Hitparade! Die beliebtesten politischen Popstars(Popo) werden genannt. Schade nur, dass man nach 5 Nennungen/Nominierungen nicht draußen ist…..

  3. Erika

    Taschen zu halten, aber wer hat schon so große Hände.

  4. Mo Zart

    Wer diesen Umfrageergebnissen insbesondere der Behauptung, daß das repräsentativ Gesamtbevölkerung Deutschlands wäre, Glauben schenkt, dem ist nicht zu helfen.

    • JO

      Du hast völlig Recht. Die Zahlen zu Wahlen, Corona usw. sind nicht konform mit dem Stimmungs- und Meinungsbild im Land.

    • Rabe

      Ganz genau, glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Diese Ergebnisse stimmen vorne und hinten nicht, da werden die wahren Ergebnisse vertuscht. Merkel ist die unbeliebteste Politikerin und Söder folgt ihr Quelle: Reitschuster. Wie lange soll diese Lügerei und Heuchelei, die Schikanen, der Kadavergehorsam noch gehen. Die Grippe, welche jährlich tausende Opfer fordert, wurde umettikertiert in Corona. Merkt denn keiner, dass unter dem Vorwand „Killervirus“ Gesetze gebrochen, Freiheit eingeschränkt, das GG ausgehebelt wurde, Haupttäterin eine MDj-Funktionärin ist, die mit Diktatoren aus China noch dazulernt, wie an ein Volk drangsalieren, entmündigen kann? Und die Strippenzieher kranke Psychopathen wie Klaus Schwab, Sorros, die Rothschildbande, Totspritzer, Menschenreduzierer Gates. Man kann im Internet fündig werden,man muss nur wollen und sich entsprechend informieren oder weiter schlafen und demütig alles über sich ergehen lassen, jeder ist für sich selbst verantwortlich.

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