Schäuble: Muslimische Zuwanderung ist eine Chance für Deutschland

Schäuble: "Islam ist Teil Deutschlands"

Wolfgang Schäuble sieht das Zusammenleben mit Muslimen in Deutschland als Chance. Zu seiner Aussage, der Islam sei ein Teil Deutschlands, steht der Bundesfinanzminister weiterhin. Seiner Meinung nach liegt nämlich in der steigenden Zahl der Muslime in Deutschland eine Chance. Alle Menschen in der Bundesrepublik könnten von ihnen lernen, denn der Islam stehe unter anderem für Toleranz.

Veröffentlicht am Mittwoch, 31.05.2017, 9:41 von Gudrun Wittholz

„Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe. Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit und unserer Vielfalt. Das ist doch ein enormes innovatorisches Potenzial!“ Wolfgang Schäuble

„Der Islam ist Teil unseres Landes geworden“, sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) bereits 2009 in einem Interview mit dem Südwestrundfunk. Dazu müsse man sich klar bekennen, denn Muslime würden uns nicht bedrohen, so der Minister weiter. Schäuble äußerte sich anlässlich des 5. Forums zu Christentum und Islam, das heute um 17.30 Uhr an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart beginnt. Zugleich forderte der Minister aber von den Muslimen, die „Regeln der deutschen Gesellschaft zu akzeptieren“, wie etwa die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Alle Ebenen des Staates – Kommunen, Länder, Bund – hätten sich mit den verschiedenen Vertretern des vielfältigen Islam in Deutschland „über die Grundregeln zwischen Staat und Religionen“ verständigt.

Von den Muslimen erwartet der Minister die Anerkennung der „Ordnung des Grundgesetzes für das Zusammenleben“. Als weiteren Erfolg der Islamkonferenz wertet der Minister die dort erarbeiteten Grundregeln zum Islamunterricht. Allerdings fehlten noch die geeigneten Lehrer und die Curricula, so Schäuble weiter. Außerdem habe die Konferenz Grundregeln für den Bau von Moscheen in den Kommunen zusammengestellt. Weiteres Thema sei das Bild der Muslime in den Medien, das verbessert werden müsse, „um den Prozess der gegenseitigen Abgrenzung und Abschottung zu beenden“. „Es hat sich schon eine Menge bewegt“, so Schäuble.

Aber: Der Dialog sei „eine Frage, die nicht in ein paar Jahren erledigt ist, sondern auf Dauer angelegt“. Das gesamte Interview mit Wolfgang Schäuble ist am 6. März um 16.05 Uhr und um 19.35 Uhr im Informationsradio SWR cont.ra zu hören. SWR – Südwestrundfunk

Gauland: Schäuble hat den Bezug zur gesellschaftlichen Realität in Deutschland verloren

Zu den Äußerungen von Wolfgang Schäuble über den Islam und die Zuwanderung nach Deutschland erklärt der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland:

„Angesichts der Anschläge von Manchester und auf dem Breitscheidplatz in Berlin zu behaupten, die muslimische Zuwanderung sei eine Chance für Deutschland, mutet fast schon zynisch an. Wolfgang Schäuble scheint jeglichen Bezug zur gesellschaftlichen Realität verloren zu haben. Der Islam gehört mitnichten zu Deutschland. Die muslimische illegale Zuwanderung stellt ein großes Risiko für unsere Gesellschaft dar, nicht nur durch die erhöhte Terrorgefahr, die sie mit sich bringt. Die Kosten der Integrationsbemühungen gehen mittlerweile in die Milliarden Euro.

Wir wollen in Deutschland weiterhin unsere Freiheit leben: Schweineschnitzel und Wein genießen und unsere Frauen nicht durch Kopftücher oder Burkas unterdrücken, wie es die Scharia vorsieht. Bisher hat auch die muslimische Zuwanderung kaum Positives hervorgebracht. Im Gegenteil: Die Menschen, die zu uns kommen sind schlecht ausgebildet, teils Analphabeten und kaum zu integrieren. Besonders die Kosten dürften dem Finanzminister Schäuble nicht verborgen geblieben sein.

Vor diesem Hintergrund von Chance und angesichts der Terrorgefahr und Scharia von muslimischer Toleranz zu sprechen, ist blanker Hohn und ein Schlag ins Gesicht der Angehörigen der Opfer von Berlin und den vielen anderen Städten, in denen muslimische Zuwanderer Verbrechen begangen haben.“AfD

DasParlament

12 Meinungen bis jetzt. Fühlen Sie sich frei der Diskussion beizutreten.

  1. Anonymous Donnerstag, 8. Juni 2017, 23:51 um 23:51 - Reply

    Oh ja. Wir können Toleranz lernen. Endlich. Europäer sind ja so intolerant, und Christen ebenfalls. Das wird auch der christlichen Partei zugute kommen. Die haben da ja dann bestimmt auch Lernbedarf, was Toleranz betrifft.

  2. Anonymous Mittwoch, 7. Juni 2017, 11:31 um 11:31 - Reply

    Oh, je: Die verschiedenen Vertreter des VIELFÄLTIGEN Islam.
    Der VIELFÄLTIGE Islam.
    Was ist Schäuble?
    Wirtschaftsminister?
    VIELFÄLTIGE Islamwirtschaft?
    VIELFÄLTIG fickificki machen mit Islammänner?
    Bringt viel, viele Kinder, gut für Wirtschaft!

  3. Anonymous Mittwoch, 7. Juni 2017, 10:41 um 10:41 - Reply

    Was hat Schäuble 2009 gesagt? Vor eine halben Ewigkeit! Das wird jetzt wieder aufgewärmt und nachgewürzt?
    Deutschland und die Welt haben sich in den letzten acht Jahren verändert.
    Wann wird das gesamte Interview ausgestrahlt? Am sechsten März? In welchem Jahr?

  4. Claudia Dienstag, 6. Juni 2017, 6:46 um 6:46 - Reply

    …. was viele schon ahnten: Schäuble ist nicht Herr seiner Wahrnehmung und ist an Demenz erkrankt! Sicherlich traurig für seine Angehörigen, aber für Deutschland und all den „Deutschen-Grubenponys“, die für die muslimischen Zecken jeden Morgen aufstehen und zu Arbeit eilen und für deren arbeitsfreien Wohlstand sorgen,einfach nur, im wahrsten Sinne des Wortes: VERNICHTEND! Herr Schäuble, über 80% der muslimischen Zecken in Europa leben von der Sozialhilfe und hegen keinerlei Absicht zu arbeiten!

  5. Anonymous Samstag, 3. Juni 2017, 9:46 um 9:46 - Reply

    Die Länderregierungen sind alarmiert über die wachsende Zahl an arbeitslosen Flüchtlingen, die die Sozialsysteme belasten.

    Im Kanzleramt schlugen die Ministerpräsidenten Alarm: Die zunehmende Zahl arbeitsloser Flüchtlinge werde zur Herausforderung für die Arbeitsmarktpolitik, mehr Flexibilität und Durchlässigkeit seien notwendig, erklärte der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), nach der Beratung der Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Die sagte bei dem Treffen zu, das Thema zum Schwerpunkt der nächsten Zusammenkunft zu machen.

    Was die Politik umtreibt, ist an einer neuen Statistik der Bundesagentur für Arbeit ablesbar, die dieser Zeitung vorliegt: Die Zahl der Flüchtlinge, die ins reguläre Sozialsystem aufsteigen und Hartz IV beziehen, nimmt rapide zu. 777.000 Menschen aus „nicht europäischen Asylherkunftsländern“ erhalten jetzt die Grundsicherung für Arbeitsuchende, ein Anstieg um 431.000 oder 124 Prozent innerhalb eines Jahres. Allein eine halbe Million Hartz-IV-Empfänger kommt aus Syrien, 110.000 aus dem Irak, 65.000 aus Afghanistan.
    Jeder dritte Hartz-Empfänger ist Ausländer

    Vor allem diese Entwicklung führt nun auch zu einer massiven Veränderung im Hartz-IV-System: Inzwischen ist fast jeder dritte Hartz-IV-Empfänger (31,1 Prozent) ausländischer Nationalität – 2011 lag der Ausländeranteil erst bei 19 Prozent, 2016 war die Quote schon auf 27 Prozent gestiegen. Insgesamt haben dem Behördenbericht zufolge 1,89 Millionen Ausländer Anspruch auf Hartz IV, ein Plus von 409.000 innerhalb eines Jahres.

  6. Anonymous Freitag, 2. Juni 2017, 17:49 um 17:49 - Reply

    Balla, balla…

  7. Anonymous Freitag, 2. Juni 2017, 12:31 um 12:31 - Reply

    Leuten, die nicht wissen, wann sie aufhören müssen,
    darf man nicht trauen, zumal in der Politik.

  8. Anonymous Mittwoch, 31. Mai 2017, 19:52 um 19:52 - Reply

    Kein Wunder, dass sich die Hinterbliebenen der Opfer von Berlin von deutschen Politikern und Behörden nur noch verhöhnt und verspottet fühlen. Herr Schäuble streut noch Salz in ihre Wunden.
    Nun wissen wir, wie Schäuble und Co. mit unseren Hinterbliebenen umgehen werden, falls wir Opfer eines islamistischen Anschlags werden sollten.
    Herr Schäuble ist zweifellos zu alt für sein Amt und zeigt deutliche Anzeichen von Demenz. Demenzkranke werden nicht zurücktreten von ihrem Amt, weil sie nicht mehr urteilsfähig sind. Er müßte zurückgetreten werden und ist ein Fall für den Amtsarzt.Hier sehe ich Handlungsbedarf für die Bundeskanzlerin. Aber die wird nicht handeln. Kein Wunder , dass sie bei ausländischen Regierungschefs nichts werden kann. Sie hat die Dinge noch nie im Griff gehabt.

  9. Schmidt Mittwoch, 31. Mai 2017, 16:50 um 16:50 - Reply

    Der Islam hat zum Generalangriff geblasen.Europa wird ausschließlich von islamisch geprägten Völkern überrannt.Ziel-Deutschland.Die Kopftuch Trägerinnen werden zusehends immer zahlreicher,die No Go Areas auch! Das GG.gilt für diese Personen nicht.Aber die soziale Hängematte ist gefragt.Wenn unsere Politiker immer noch von gelungener Intregation sprechen,dann bringt demnächst der Klapperstorch auch noch die Ostereier!

  10. Anonymous Mittwoch, 31. Mai 2017, 10:24 um 10:24 - Reply

    WELCHE TOLERANZ?
    Ungläubige sind „minderwertig“ und „unrein“

    Dieser ausschlaggebende und dogmatisch unrevidierte Kernislam, um den es bei allen sekundären Unterschieden im Wesentlichen geht, ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
    Er schließt eine Gleichberechtigung zwischen Muslimen und Nichtmuslimen grundsätzlich aus und legt stattdessen eine hierarchische Rangabstufung zwischen ihnen fest.
    Dabei wird der absolute Geltungsanspruch des Islam ebenso prägnant wie unmissverständlich in Sure 3, Vers 19 zum Ausdruck gebracht „Als (einzig wahre) Religion gilt bei Gott der Islam“.
    Sehr klar kommt der islamische Herrschafts-, Überlegenheits- und Führungsanspruch auch in Sure 3, Vers 110 des Korans zum Ausdruck: „Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen erstand. Ihr heißet, was Rechtens ist, und ihr verbietet das Unrechte und glaubet an Allah“. Folgerichtig akzeptiert das islamische Glaubensbekenntnis keine interkulturelle Gleichberechtigung, sondern enthält die Forderung nach Unterordnung/Unterwerfung der Anders- und Nichtgläubigen.
    „Ungläubige“ (Kafire) werden demgegenüber als „minderwertig“ und „unrein“ definiert und unter islamischen Vorherrschaftsverhältnissen dementsprechend behandelt. Als Feinde der islamischen Weltherrschaft und Hindernisse des umfassenden Islamisierungsstrebens sind die „Ungläubigen“ als Objekte der Bekämpfung, Tötung, Schmähung, Herabwürdigung et cetera herausragendes und übergreifendes Kernthema der islamischen Quellen. „Der Koran widmet 64 Prozent seines Texts den Ungläubigen und die Trilogie als Ganzes (Koran, Hadithsammlung und Prophetenbiographie, H.K.) beschäftigt sich mit 60 Prozent ihres Gesamttexts mit den Ungläubigen.“ (Bill Warner: Scharia für Nicht-Muslime 2013, S. 8f.).

  11. Anonymous Mittwoch, 31. Mai 2017, 10:07 um 10:07 - Reply

    Ach herrje: Der deutsche Finanzminister macht’s wie der kirchentagsglücksselige Innenminister, der doch gerade noch eine deutsche Leitkultur via BamS mit Kirchenglockengeläut abfeiern wollte. Der nun in Berlin ausgerechnet mit einem islamischen Geistlichen auftrat und dort erklärte, der Islam, wenn er denn ein aufgeklärter, europäischer und der Demokratie zugewandter Islam sei, tauge als Kitt der Gesellschaft. Ja, könnte man anfügen, wenn das Eichhörnchen eine Giraffe wäre, dann müsste es nicht die Bäume hochklettern, sondern könnte gleich anfangen zu naschen.

    Zum Finanzminister aber gleich. Bleiben wir vorerst noch bei Thomas de Maizière und der Frage, was noch alles wünschenswert wäre für dieses Deutschland und seine Deutschen: „Der Islam als Kitt der Gesellschaft.“ Wie bitte? Die Frage muss erlaubt sein: Hatte ihm ein evangelisches Blumenmädchen den orangen Schal zu eng zugezogen? Immerhin entpuppte sich der Islam gerade mal wieder als gesellschaftliche Herausforderung Nummer eins, ebenso wie islamistische Attentäter Staatsfeinde Nummer eins sind. Aber unser Innenminister versteigt sich darauf, zwischen uns und eine Millionen Einwanderer ausgerechnet den Islam als Kitt und Integrationshilfe schmieren zu wollen.

    Aber wechseln wir nun rüber zum Finanzminister – das scheint ja regelrecht eine inflationäre Umarmung des Islam zu sein, mitten hinein in so ein heißes Wochenende, mitten hinein in eine Zeit, wo die Mädchen wieder kurze Hosen und dünne Blusen tragen und sich viele Bürger im Vorbeigehen schon heimlich fragen: Na, hoffentlich geht das mal nicht schief angesichts hunderttausender notdürftig mit Aufklärungsbroschüren ausgestatteter junger muslimischer Männer ohne Kultur-, Orts- und Sprachkenntnisse. Finanzminister Schäuble spricht sich unbeirrt für mehr Zusammengehörigkeitsgefühl aus. So, als könne man Gefühle von oben herab diktieren oder sogar verordnen.

    Es sei, so Schäuble, sogar ein Missverständnis von Religion, wenn sie in Fanatismus und Gewalt abgleite. Ach so: Nizza, Würzburg, London, Berlin, Paris, Istanbul und Manchester alles nur eine Reihe von Missverständnissen. Umso weiter man sich hineindenkt in diese ministerialen Verwirrungen, desto aufgebrachter wird man ja. Dachte man doch bisher, ein Missverständnis basiere darauf, dass etwas falsch verstanden wurde. Der Attentäter hat seine Religion also nur falsch verstanden. Hat dem falschen Vorbeter zugehört oder nur die falschen Prediger auf youtube abgespielt.
    WAHNSINN!!!

  12. Anonymous Mittwoch, 31. Mai 2017, 9:58 um 9:58 - Reply

    Schäuble hat ´nen Schuß!!!
    Der Islam ist das Gegenteil, nämlich die Intoleranz schlechthin.
    80 % der europäischen Moslems beziehen Sozialhife!
    Der tiefere Sinn einer solchen Aussage kann doch nur das Ansinnen der Umvolkung sein oder Schäuble ist nicht mehr Herr seiner Sinne.
    Der Islam kennt keine Freunde!!!

Ihre Meinung ist wichtig!