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Mitgliederzahlen bei der SPD erneut rückläufig

Schwan will der SPD Mut machen

Die Zahl der SPD-Mitglieder ist erneut zurückgegangen. Zum 30. Juni 2019 verzeichneten die Sozialdemokraten 426.352 Mitglieder, wie der Parteivorstand auf Anfrage der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ mitteilte. Zum Jahresende 2018 waren es noch 437.754 Mitglieder. Die Zahl der SPD-Mitglieder schwankte in den vergangenen Jahren. Zulauf bekamen die Sozialdemokraten rund um die Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten 2017 und zur Abstimmung über den Koalitionsvertrag im Februar 2018. Damals erreichte die SPD ein Hoch von 463.723 Mitgliedern.¹

Gesine Schwan wirft SPD „Sammelsurium von Positionen“ und Mutlosigkeit vor

Die Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan hat ihre Bereitschaft zur Kandidatur um das Amt der SPD-Vorsitzenden bekräftigt: „Ich möchte kandidieren, wenn es genügend Unterstützung gibt“, sagte sie dem „Tagesspiegel“.

Der SPD-Spitze warf Schwan vor, in der Vergangenheit zu mutlos agiert zu haben. „Die Spitze der SPD ist immer wieder davor zurückgeschreckt, heikle Themen anzusprechen“, sagte sie: „Das war ein Teil des Problems. Ich glaube, dass wir das wieder wagen müssen.“²

Falls sie neue SPD-Vorsitzende werden sollte, will die frühere Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, Gesine Schwan, ihrer Partei neues Selbstbewusstsein verleihen. Schwan sagte der „Saarbrücker Zeitung“, die SPD dürfe nicht weiter in der Depression versinken. „Das ist mein Motiv. Ich verstehe mich als Mutmacherin.“

Es gehe ihr zudem darum, die Potenziale zu stärken, „die ich in der Partei sehe. Zum Beispiel die sehr klare humanitäre Ausrichtung der SPD.“ Außerdem erlebe sie bei ihren Veranstaltungen viel Dankbarkeit, wenn sie die sozialdemokratischen Werte offen vertrete. „Die, die nicht im Rampenlicht stehen, empfinden das als Ermutigung.“

Schwan betonte weiter, es gebe „klare Überlegungen zu einem Tandem“, an denen auch Juso-Chef Kevin Kühnert beteiligt sei. Kühnert selbst stehe „nicht zur Debatte als Co-Vorsitzender an meiner Seite. Aber es gibt Alternativen“, so die 76-Jährige Politikwissenschaftlerin. Welche, ließ Schwan offen.³

¹Rheinische Post ²Der Tagesspiegel ³Saarbrücker Zeitung

5 Kommentare

  1. Arne

    SPD heisst übersetzt : Scharia Partei Deutschland

  2. Ray

    Richtig so Die ehemalige Arbeitnehmer Partei SPD hat sich zu einer Partei der das Wohl von Migranten wichtiger ist als die des deutschen Bürgers. Die AFD ist die einzige Partei die sich konsequent für das Wohl von Deutschen und somit auch deutschen Arbeitnehmern einsetzt.

  3. Anonymous

    Die SPD ist aufgegangen in die Grüne-Linke Politideologie– die haben keine Ideen ausser Steuer erhöhen und nur nachplappern was die Grüne und Linke Idioten von sich geben– eigentlich ist es nur eine Partei– SPD+Grüne+Linke– kaum Unterschiede — aber mit allen zusammen dann hätten sie schon über 40% der Wählerstimmen– unfassbar– wie können die Bürger solche Halbgescheiten wählen– insbesondere Linke oder Grüne —

    naja– die haben klare Vorstellungen und sagen ganz klar dass sie Deutschland zerstören wollen– anscheinend wollen viele Leute diesen Weg gehen– zurück zu Kommunismus -Sozialismus– machen wir aus Deutschland Venezuela oder Kuba– es geht den doch gut— alle sind gleich– gleich arm— ausser die elite Politklasse– die haben alles und die Bürger haben nichts– das wird hier passieren wenn die Grünen noch mehr Macht bekommen— wir sehen das schon in Bremen mit der rot-rot-grün Truppe– die Bürger in bremen sind verloren– aber sie wollten es ja—
    wie in Berlin ode Hamburg– inzwischen auch Shitholes geworden–

  4. Wahrheit

    Die SPD ist total kopflos und führungslos. Die Mitglieder laufen weg, kein Wunder. Warum haben die keinen Plan? Kann doch nicht so schwer sein ein Programm, was die Menschen begeistert aufzustellen. Oder sind die zu dumm und wissen nicht was die Menschen im Land wollen.

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