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Mazyek: Position der AfD ist „grundgesetzfeindlich“ – Partei soll sich zur Demokratie bekennen

Zentralrat der Muslime: Ostdeutsche AfD-Wähler sind keine besorgten Bürger

Bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen hat ungefähr jeder vierte seine Stimme der AfD gegeben. Für die Wahlen in Thüringen Ende Oktober wird ein ähnliches Ergebnis prognostiziert. Auch wenn die AfD an keiner Regierung beteiligt ist, fragen sich viele: Wie sehen ihre konkreten politischen Pläne aus und welche Konsequenzen haben oder hätten die Forderungen der AfD für die Bürgerinnen und Bürger?¹

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland warnt davor, die AfD-Wähler in Ostdeutschland als besorgte Bürger zu bezeichnen. Gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek: „Wir müssen uns nicht weiter etwas vormachen, dass diese Wähler Protestwähler oder einfach nur naiv sind. Ich glaube, sie wissen, dass sie mit ihrer Stimme Rechtsextremisten zu Sitzen in den Parlamenten verhelfen.“

Positionen der AfD wie etwa die der Landespartei in Sachsen bezeichnete Mazyek als grundgesetzfeindlich: „Nicht die Muslime in Deutschland, sondern die AfD muss sich zur Demokratie bekennen.“ Wenn die Partei Hassfantasien habe und behaupte, der Islam sei eine Ideologie und keine Religion, widerspreche das dem Grundgesetz. „Das ist nicht nur eine religionsfeindliche, sondern eine grundgesetzfeindliche Position“, kritisierte der Zentralratsvorsitzende. Er empfinde das als Aberkennung seiner Selbstbestimmung, erklärte Mazyek.²

Das Dorffest ist wichtiger als der Landespresseball

Es ist schon erstaunlich, dass die Volksparteien weitere herbe Rückschläge brauchten, um dies zu verstehen: Sie müssen die Bürger zuhause abholen. Zuhause in der Stadt, auf dem Land, im Internet – im Herzen. Die große Mehrheit der AfD-Wähler im Osten ist nicht rechtsextremistisch. Viele Menschen haben seit Jahren nur das Gefühl, dass sich für sie keiner interessiert – außer der AfD. Das stimmt nicht. Aber CDU, SPD und auch die Linke hinterließen im Osten vielerorts den Eindruck, dass sie sich für Sterneköche halten und trotzdem nur das Nötigste auftischen und von anderen Rezepten nichts hören wollen. Nun müssen die Volksparteien darum bangen, das Volk wieder zu erreichen.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer wäre um ein Haar im nächsten Fettnäpfchen versackt, wenn sie nicht schnell klargestellt hätte, dass die CDU zwar die AfD bei der Regierungsbildung außen vor lassen könne – keinesfalls aber deren Wähler im Bemühen um mehr Bürgernähe. Es gilt wie immer und überall: Ohne reden geht es nicht. Zuhören allein reicht nicht. Vorschläge müssen aufgenommen und geprüft und – wo immer möglich – umgesetzt werden. Das trifft nun auch auf die schwierige Regierungsbildung in Sachsen und Brandenburg zu. Die Grünen werden für ein Bündnis mit CDU und SPD oder für eine Koalition mit SPD und Linken gebraucht. Ein Spagat. Die Gefahr, für beliebig erklärt zu werden, ist groß. Und die Gefahr, dass Dreierbündnisse brüchig sind, auch.

Da lohnt ein Blick nach „Kenia“ in Magdeburg und „Jamaika“ in Kiel. Dort wird geräuschlos regiert. Jeder bekommt etwas und keiner alles. Der Kompromiss, der in der Politik aus der Mode kommt, wird gepflegt. Gut so. Wie auch die Mahnung des CDU-Politikers Kokert aus Schwerin: Das Dorffest ist wichtiger als der Landespresseball. Mehr Erdung tut not.³

¹ZDF Presse und Information ²Neue Osnabrücker Zeitung ³Rheinische Post

23 Kommentare

  1. Anonymous

    Der Islam ist nur eine Religion und keine Ideologie?
    Warum äußert sich dann der Zentralratsvorsitzende einiger Moslems immer politisch?

    • Anonymous

      Weil der Islam zu 100% politisch ist!

      • Frank

        Richtig, man braucht nur den Koran aufzuschlagen! Friedfertig ?! Nur Aufrufe die Ungläubigen zu töten, zu köpfen etc. Wenn doch diese „Religion“, ihre Sharia, das Schächten von Schlachttieren, die Erlaubnis, Frauen und Mädchen zu schlagen etc. in unserem Land statthaft ist, last not least die Kinderehe, warum dann nicht die indische Tradition der Witwenverbrennung?!!! – Ehemann stirbt, lebende Frau wird mit verbrannt!- Warum ist das denn nicht erlaubt, Frau Merkel????- Ist doch auch eine uralte Tradition! Und: wir haben doch auch Inder in unserer Heimat! Nur mit einem großen Unterschied zu den Moslems : diese Menschen arbeiten und bewegen sich unauffällig in unserer Kultur!
        Merkel, was hast Du Stasi-Schlampe, aus unserer Heimat gemacht! Die Vernichtung der BRD war und ist Dein einziges Ziel!
        Möge Dich der Blitz treffen!!!

        • Katharina

          Also – Unsere Bundeskanzlerin ist in erster Linie für Deutschland verantwortlich! Damit Sie ist für unser Rechtssystem zuständig und wenn Sie darüber hinaus ihre Meinung zu verschiedenen Themen in anderen Ländern äußert so wie gegensteuert finde ich es großartig. Ansonsten meine ich….. ein JEDER sollte erst einmal bei sich selbst anfangen und vor seiner eigenen Haustüre kehren.
          Kazharina

          • Verus

            Katharina, Kazharina?
            Sie haben soviel Überblick wie eine Schnecke in einer Tasse!

            • Manfred

              Punktgenau getroffen! Danke !

          • Anonymous

            Frau Kazharina, vielleicht doch zuerst einmal einen deutschen Sprachkurs besuchen und dann, wenn das geklappt haben sollte,
            es vielleicht einmal mit eigenem DENKEN versuchen und nicht alles nachplappern! – Danke –

          • nymeria

            was heist eigentlich „unsere bundeskanzlerin“? meine ist es nicht und war es auch nie gewesen. diese ddr und pastorenschlampe, volks-und landesverräterin, die einfluten sämtlicher illegaler, mörder,vergewaltigter und schmarotzer aus fremden ländern zulässt, sollte man mit notgeilen niggern einsperren oder sonstigen gesockse .wie diese frau deutschland und damit meine heimat schon an die wand gefahren hat, sollte dieses monster eine ganz üble strafe erleiden.

          • nymeria

            oh, katharina, Sie schreiben einen schwachsinn, der Ihresgleichen sucht, und im unrat findet!

        • nymeria

          genau, der blitz soll diese schmutzige merkel treffen, bei einer tätigkeit in der keramik abteilung.

  2. Wahrheit

    Seine Aussage ist Demokratiefeindlich. Ein Hetzer ist er und sollte lieber unser Land verlassen.

    • Achim

      Absolut meine Meinung! Wir sollten uns einmal vorstellen, ein Deutscher würde sich in der Türkei so weit sprachlich aus dem Fenster lehnen!
      Soll er doch mit seiner Kopftuch-Gattin heim zu seinem rückständigen, faschistoiden Kalifen Erdo gehen!!!

      Zusatz : dieser fettgefressene Türken-Laberhannes hat noch NIE in Deutschland gearbeitet, macht aber hier, in unserem Land, stets die Opfer-Rolle klar!!! : Ab nach Hause und es mal mit Arbeit versuchen!

    • Anonymous

      Dass der hier Bleiberecht hat!
      Grauenhaft. Ich muss schnell
      sein Bild wegdrücken.

      • Frank

        Nicht nur das Bleiberecht, welches er sich erschlichen hat, nein, will uns auch noch in unserer Heimat belehren, was wir zu tun und lassen haben! Größtenwahnsinnig wie der ganze kranke Islam! Komm, Herr Türke, ab nach Hause!
        Nur noch die AfD kann uns vor dieser Brut retten!

        • nymeria

          und ab auf nimmerwiedersehen!!!!!!! die afd hat noch einen schweren weg gegen diese naturblöden, dumm grün-rot und sw. total verblödeten vollpfosten.

  3. Anonymous

    Das ist Hetze und sollte geahndet werden — §130 — auch alle die mit rechtsradikal und verfassungsfeindlich und solche Aussagen gegen die AFD und deren Wähler hetzen sollten verklagt werden– dafür ist das Gesetz da—

  4. Q

    Der Islam ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar; es ist nicht zweckmäßig eine Kakerlake zur Schädlingsbekämpfung zu befragen.
    Die AfD ist die einzige Partei die das Wohl der Deutschen verteidigen!

    • Anonymous

      BRAVO! Genau auf den Nagel getroffen! – Besser hätte man es nicht ausdrücken können!

  5. Hans

    Was der sagt zählt nicht!!!

    • Wilts, H.

      Habe auf 5 gedrückt.
      Aber was der sagt, zählt leider doch!
      Bedford-Strohm und andere
      Polit-Kirchler sorgen dafür.
      Es ist zum Weinen.

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