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Kritik an FDP-Chef Lindner

FDP-Bundesparteitag - Feuerwerk der hohlen Phrasen

Die FDP hat ein Feuerwerk der hohlen Phrasen abgebrannt. Alles schon 1000-mal gehört. Dabei hätten die Liberalen Konzepte und Persönlichkeiten, die diese engagiert vortragen könnten. Zum Thema Generationengerechtigkeit beispielsweise. Sie könnten die mahnende Stimme für Augenmaß in der Corona-Debatte sein. Stattdessen geißeln sie die angebliche Verschwendung der Bundesregierung, die viel Geld in die Hand genommen hat, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie zu begrenzen und möglichst viele Jobs zu retten. Mit ihrer Kritik daran kann die FDP keinen Blumentopf gewinnen.¹

Dass erotische Anspielungen in politischen Reden unpassend sind, sollte Lindner wissen. Ihm Sexismus vorzuwerfen, ist dagegen ziemlich albern. Sexismus impliziert ein Verhältnis von Macht und Opfer. Das liegt hier nicht vor. Der Witz von den gemeinsamen Starts in den Tag hätte auch umgekehrt funktioniert, wenn Teuteberg ihn über Lindner gemacht hätte – und auch unabhängig vom konkreten Anlass der Ablösung Teutebergs. Der Witz war nicht sexistisch, aber unpassend, altbacken und ganz einfach doof. Dass sich die digitale Empörungsindustrie gleich mit Lust darauf gestürzt hat, liegt wohl auch daran, dass man der Herrenpartei FDP öligen Sexismus offenbar zutraut.²

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, lautet ein Sprichwort. Aber trifft es auch auf FDP-Chef Christian Lindner zu? Beim Bundesparteitag überraschte der Vorsitzende jedenfalls mit dem späten Eingeständnis, dass er 2017 mit seinem abrupt verfügten Ende der Jamaika-Verhandlungen wohl doch nicht alles richtig gemacht habe.

Lindner aber wäre nicht Lindner, hielte er sich lange mit Selbstzweifeln auf. Prompt ließ er einen ziemlich peinlichen Spruch auf Kosten der nun ehemaligen Generalsekretärin Linda Teuteberg folgen. Und dann überraschte Lindner mit der vollmundigen Ansage, seine Zukunft als Parteichef vom Erfolg bei der nächsten Bundestagswahl und einer Regierungsbeteiligung der FDP abhängig zu machen.

Das ist mutig angesichts der derzeitigen Umfragen, die die FDP rund um die Fünf-Prozent-Hürde sehen und Union und Grünen zusammen eine komfortable Mehrheit in Aussicht stellen. Und noch viel größere Sorgen muss es dem liberalen Lautsprecher Lindner machen, dass seine FDP im aktuellen Diskurs kaum eine Rolle spielt. Dabei müssten die Zeiten für die Liberalen angesichts massiver Einschränkung von Bürgerrechten und einem beängstigend hohen Maß an staatlichen Interventionen in die Wirtschaft doch eigentlich golden sein.³

Die FDP kommt der Fünf-Prozent-Hürde zurzeit bedrohlich nahe. Teuteberg mag als Generalsekretärin nicht angriffslustig genug gewesen sein. Doch für die Probleme der FDP ist zuallererst Lindner selbst verantwortlich.
Es war Lindner, der nach der Bundestagswahl 2017 die Jamaika-Verhandlungen abbrach – und dafür sorgte, dass die FDP gerade furchtbar perspektivarm in der Opposition sitzt. Und: Er reagierte zu spät, als Thomas Kemmerich sich mit Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten von Thüringen wählen ließ. Dieser Schaden wirkt bis heute nach.⁴

¹Straubinger Tagblatt ²Stuttgarter Nachrichten ³Westfalen-Blatt ⁴Mitteldeutsche Zeitung

3 Kommentare

  1. Walter Gerhartz

    PCR nach Drosten-Standards überholt? US-Experten: 90 Prozent der positiv Getesteten nicht ansteckend

    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/pcr-nach-drosten-standards-ueberholt-us-experten-klagen-90-prozent-der-positiv-getesteten-nicht-ansteckend-a3338923.html?utm_source=Meistgelesen&utm_medium=InternalLink&utm_campaign=ETD

    Drosten-Test zu Beginn der Pandemie sinnvoll, mittlerweile Nutzen umstritten

    Bis zu 90 Prozent der positiv Getesteten nicht ansteckend

    Wie der „Focus“ berichtet, kommt jenes Testsystem, das auf einem CT-Wert von 40 beruht, auch in Deutschland zur Anwendung. Dies hat unter dem Eindruck der Erkenntnisse aus den USA nun auch in unseren Breiten zu Kritik und der Forderung nach einer veränderten Herangehensweise geführt. …ALLES LESEN !!

    Galster kommentiert

    An dieser Stelle kann man nur auf dern WIRKLICHEN VIROLOGEN Prof. Dr. Sucharid Bhakdi aus Mainz hinweisen, der all das bereit vor vielen Monaten gesagt hat und auch den Lockdown als völlig überzogen eingestuft hatte.

    UNBEDINGT ANHÖREN: Stoppt den Wahnsinn! – Interview Sucharit Bhakdi mit Dave Brych => https://www.youtube.com/watch?v=ySynKcwiIHM

    Merkel & CO wollen die Deutschen unterdrücken, quasi den Maulkorb ablegen !!

    DIE MASKE IST NICHT NUR GESUNDHEITSSCHÄDLICH, SONDERN SCHADET AUCH DER PSYCHE !!

    IMPFUNG IST VÖLLIG UNNÖTIG UND DER NEUE IMPFSTOFF IST GEFÄHRLICH !!

    MERKEL SOLL SICH DOCH ALS FREIWILLIGE FÜR DIE IMPFUNG STELLEN !!

    MASKENPFLICHT VERSTÖSST GEGEN DIE MENSCHENRECHTE !!

    • Simon C.

      Guten Tag, nein, der Test war zu keinem Zeitpunkt aussagekräftig. Das Einzige, was dieser Test nachweisen kann, sind Moleküle. Die entstehen aber auch bei einer Augenentzündung, Bronchitis etc. Einfach nur ein Abfallprodukt. Das Virus lässt sich nur durch eine Sezierung feststellen.
      Die wurde, soweit ich weiss und laut Dr. Püsch, kaum vorgenommen.

  2. Anonymous

    Alles nur hohles Gesappel und dafür bekommen sie noch einen häufen Geld. Sie machen nichts, sie bewegen nichts, sie tun nichts für unser Land. Brauchen wir nicht!

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