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Kandidatur von Norbert Röttgen als CDU-Chef – Wählt mich oder lasst es bleiben

Werteunion sieht Kandidatur Röttgens kritisch

Röttgens Schritt ist mutig, weil er sich gegen drei namhafte Mitbewerber stellt. Er ist bemerkenswert, weil er den Glauben in die Demokratie stärkt. Denn hier tritt einer an, der offenbar nicht vorher die Truppen hinter sich versammelt hat. Sondern einer, der sagt: Hier bin ich, ich habe ein Angebot. Wählt mich oder lasst es bleiben.¹

Nach dem Chaos um die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen kündigte Annegret Kramp-Karrenbauer ihren Rücktritt als CDU-Parteivorsitzende an und verzichtete auf eine Kanzlerkandidatur. Wie sehr schadet dieser unerwartete Rückzug der Union? Muss jetzt auch die Bundeskanzlerin Konsequenzen für sich ziehen? Braucht die Union einen konservativeren Kurs, damit sie nicht untergeht? Wie nachhaltig hat die Thüringen-Wahl das deutsche Parteiensystem erschüttert?²

Auch Röttgen kandidiert für den CDU-Vorsitz

Der CDU-Außenexperte Norbert Röttgen (54) hat seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz angemeldet. Das meldet die Düsseldorfer „Rheinische Post“ unter Berufung auf ein Schreiben Röttgens an Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Er sei der festen Überzeugung, dass es um weit mehr gehe als den Parteivorsitz und schon gar nicht um die Interessen Einzelner, argumentiert Röttgen. „Die Lage ist so ernst, dass es um die Zukunft der CDU geht und darum, was sie für die Stabilität Deutschlands bedeutet“, erklärte Röttgen. Dies wolle er in einem offenen Prozess in die CDU einbringen. Röttgen war von 2009 bis 2012 Bundesumweltminister und setzte sich 2010 in einer Mitgliederbefragung um den NRW-Landesvorsitz gegen Armin Laschet durch. Die Landtagswahlen 2012 verlor er, woraufhin Bundeskanzlerin Angela Merkel ihn aus dem Kabinett entließ. Als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages konnte er sich danach international neu profilieren.³

Der Vorsitzende der konservativen Werteunion, Alexander Mitsch, sieht die Kandidatur des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen für den Parteivorsitz kritisch. Mitsch sagte der „Saarbrücker Zeitung“ (Mittwoch), die CDU müsse sich mit einem klaren Profil vom Kanzleramt emanzipieren und eine Politikwende auf den Weg bringen. „Die Bereitschaft dazu müsste Herr Röttgen aber erst noch beweisen.“

Darüber hinaus betonte Mitsch, Röttgen sei schon kurz nach dem Studium Berufspolitiker geworden. Ihm fehle daher „auch die wichtige Berufserfahrung außerhalb der Politik“. Für Röttgen spreche allerdings, dass er schon einmal eine Mitgliederbefragung gewonnen habe „und offensichtlich die Parteibasis mitnehmen kann“.

Röttgen siegte 2010 als Bundesumweltminister gegen den damaligen Ex-Landesminister Armin Laschet bei einer Mitgliederbefragung um den Chefposten der CDU in Nordrhein-Westfalen. Dem jetzigen NRW-Ministerpräsidenten Laschet werden ebenfalls Ambitionen auf den CDU-Vorsitz nachgesagt.

¹Straubinger Tagblatt ²ZDF Presse und Information ³Rheinische Post ⁴Saarbrücker Zeitung

4 Kommentare

  1. Anonymous

    Bundespräsident auch – er unterstützt sogar verfassungsfeindliche Musikgruppen wie feine sahne-Fischfilet oder andere linksversifften Terrorgruppen wie Antifa und hat nichts gesagt zu der Äußerung Merkels dass die Wahl in Thüringen rückgängig gemacht werden muss— er ist auch verfassungsfeindlich und demokratiefeindlich – und das als Bundespräsident — auch eine linksversiffte Person obwohl er als Bundespräsident nicht parteiisch agieren sollte und sollte versuchen die Bürger zu Demokratie anzuregen

  2. Martin

    Die ganzen alten, verkommenen CDU Mumien, Röttgen, Lascheit, Merz und Co. krabbeln wie die Kakerlaken aus ihren Verstecken, denn das große Absahnen will sich keiner von ihnen entgehen lassen… Pfui Deibel, dieses korrupte Merkel-Pack!
    Nur noch AfD für mich!

    • Anonymous

      schön gesagt— weg mit den Typen— niemals wieder CDU oder CSU, FDP, SPD wählen— Grüne-Linke sowieso nicht— die verkommensten Parteien die es überhaupt gibt—

      • Rabe

        Genau! dieses gesamte schmutzige Pöbel samt „Musterdemokratin“ weg vom Fenster.

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