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Genossen im Umfragetief: Bittere Zeiten für die SPD

Gewinne der Union vor allem von SPD, Grünen und FDP

Die Lage der SPD ist bitter, aber nicht neu für die Genossen. Profitierten die Sozialdemokraten schon in den vergangenen Jahren nicht von ihrer ordentlichen bis guten Arbeit in der Bundesregierung, ist dies in der Corona-Krise nicht anders. Die Beschlüsse der Koalition zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie tragen die Handschrift der SPD. Zudem besetzen ihre Minister wichtige Posten im Kabinett: Arbeitsminister Hubertus Heil verwaltet das Kurzarbeitergeld, Finanzminister Olaf Scholz ist Herr über die milliardenschweren Rettungspakete. Gedankt wird dies der SPD nicht.¹

RTL/ntv-Trendbarometer / FORSA-AKTUELL: CDU/CSU 40, FDP 5 Prozent – AfD-Anhänger rechnen im parteiinternen Machtkampf mit Sieg Meuthens über Höcke

Die politische Stimmung in Deutschland ist weiterhin stabil, die Union bleibt in der Corona-Krise mit großem Abstand die stärkste politische Kraft. Gegenüber der Vorwoche kann sich die CDU/CSU im RTL/ntv-Trendbarometer um einen Prozentpunkt verbessern und liegt wieder bei 40 Prozent. Die FDP verliert einen Prozentpunkt und liegt jetzt bei 5 Prozent. Die Union ist stärker als das gesamte „linke“ Wählerlager von Grünen, SPD und Linke (39%).

Bei einer Bundestagswahl könnten die Parteien demnach derzeit mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 40 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 15 Prozent (20,5%), FDP 5 Prozent (10,7%), Grüne 16 Prozent (8,9%), Linke 8 Prozent (9,2%), AfD 9 Prozent (12,6%). 7 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt derzeit bei 26 Prozent (23,8%).

SPD, FDP und AfD würden derzeit weniger, Grüne und Union mehr Stimmen erhalten als bei der Bundestagswahl 2017. Der Zuwachs der Union in der Corona-Krise wird vor allem durch frühere Wähler der SPD, der FDP und der Grünen gespeist. Von 100 Zuwanderern zur CDU/CSU haben 23 im September 2017 SPD, 22 FDP, 12 Grüne und 3 AfD gewählt. Von den Verlusten der AfD profitiert die Union – anders als vielfach vermutet – kaum, weil die meisten abgewanderten damaligen AfD-Wähler derzeit gar nicht wählen würden. Von dem Unions-Zuwachs in Höhe von 7,1 Prozentpunkten gehen demnach nur 0,2 Prozentpunkte auf das Konto der AfD.

Kalbitz-Rauswurf spaltet AfD-Anhänger

Im Streit um den Parteiausschluss des AfD-Vorstands Andreas Kalbitz ist die Anhängerschaft der „Alternative für Deutschland“ zerrissen. Im Auftrag der Mediengruppe RTL Deutschland hat forsa in dieser Woche AfD-Anhänger in Ost- und Westdeutschland nach ihrer Einschätzung gefragt. 51 Prozent finden den Kalbitz-Rauswurf richtig, 49 Prozent befürworten die Entscheidung nicht. 40 Prozent der Befragten halten den Rauswurf für falsch, 9 Prozent sind unschlüssig. 49 Prozent der ostdeutschen Anhänger sind gegen den Ausschluss, 56 Prozent der westdeutschen sind dafür.

Der Co-Vorsitzende Jörg Meuthen und der thüringische Landesvorsitzende Björn Höcke sind die Haupt-Widersacher in dem parteiinternen Streit. Zwei Drittel der Meuthen-Anhänger (67%) begrüßen den Parteiausschluss des Andreas Kalbitz, 80 Prozent der Höcke-Anhänger lehnen ihn ab.

Insgesamt hat der Co-Parteichef Jörg Meuthen derzeit die meisten Anhänger hinter sich. 62 Prozent des AfD-Wählerlagers sind der Auffassung, dass Meuthen am ehesten „für die Werte und Ziele der AfD steht“. Von Höcke denken das 22 Prozent. Dem entsprechend sind 57 Prozent der AfD-Anhänger überzeugt, dass Jörg Meuthen den Machtkampf am Ende gewinnen wird. Dem „Flügel“ um Björn Höcke trauen 24 Prozent der AfD-Anhänger einen Sieg zu. Der Machtkampf sollte nach Auffassung der meisten AfD-Anhänger (65%) auf einem Sonderparteitag geklärt werden.

54 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass es zwischen der ostdeutschen und der westdeutschen AfD „größere Unterschiede“ gibt. Dabei wird am häufigsten gesagt, die AfD im Osten sei „radikaler“ und „deutscher“, sie sei „aktiver“ und rede „Klartext“ und außerdem sei sie erfolgreicher als die Parteifreunde im Westen. Die AfD im Westen wird als „bürgerlicher“ und „nicht so radikal“ empfunden. Allerdings schätzen die meisten AfD-Anhänger (53%) sich selbst als politisch rechts ein. Dabei definieren sich 63 Prozent der Höcke-Gefolgsleute und 49 Prozent des Meuthen-Lagers als Rechte.²

¹Jan Dörner – Badische Zeitung ²RTL/ntv-Trendbarometer

3 Kommentare

  1. Anonymous

    03.06: jetzt bekennt sich die Vorsitzende Esken zur Antifa— wer jetzt SPD wählt macht sich schuldig— für den Antifa-Terror und Zerstörung des Vaterlandes — die Frau gehört vor Gericht wegen Verbrechen gegen das deutsche Volk– wie viele andere Politiker — und jetzt wählt CDU eine linke Antifa Frau zur Verfassungsrichterin— die CDU ist genauso schlimm wie die Linke-Grüne-SPD Einheitspartei >> also– es gibt 2 Parteien in D:
    DEP: deutsche Einheitspartei – wie die SED ind DDR– bestehend aus Linke-Grüne-SPD-CDU-CSU- FDP und dann die AFD- als einzige Opposition— DEP gegen AFD— 85% der Stimmen gegen 15 % der Stimmen— also wer wird die Kontrolle über D haben— die links-grüne versifften Ideologen die D zerstören wollen und Kommunismus einführen wollen—

  2. Anonymous

    29.95: die SPD ist m.E. zusammen mit Linke und Grüne, sowie Teile von CDU und CSU— die Nachfolgegruppe der NSDAP plus SED: NS steht für National Sozialistische- D für Deutsche und A für Arbeiter– die Nazis waren also eine linke Partei– keine rechte— die Philosophen – insbesondere Marcuse und Co wollten die Aufmerksamkeit von links nach rechts schwenken und deshalb wurdeen die Nazis ale Rechte beschimpft—

    Die Nazis sind genau das wofür die o.g Parteien stehen:
    alles stark zentralisiert ( also immer mehr politische Macht in Berlin und Brüssel)
    immer mehr soziale Systeme , immer mehr Geld für Sozialleistungen ausgeben, egal für wen ( das hat auch Joschka Fischer gesagt— immer mehr Geld der Bürger ausgeben damit alle gleich arm sind— nur die Politelite soll in Geld schwemmen, ist ein YouTube VideoClip) – also- sozialistisch, dafür stehen SPD-Grüne- und Linke besonders: das Geld der Arbeiter so ausgeben das alle gleich arm sind— nur die Diäten der Politiker– die sollen jedes jahr ansteigen— wie wahrend der Nazizeit— die Nazis die in den oberen Etagen sassen waren mit den Millionären bestens befreundet– alle hatten sehr viel Geld— das Geld der arbeitenden Bevölkerung, die Arbeiter wurden ausgequetscht für die Vorhaben der Regierung—

    Heutztage hier nichts anders— die Bezeichnung sind einfach anders: Klimarettung >> dafür gibt’s CO2 Steuer, Fleischsteuer, alle alternative Energien der Grünen werden durch Steuergelder subventioniert, und die Grünen bekommen finanzielle Unterstützung von den entsprechenden Firmenbosse— und der Steuerzahler wird wieder ausgequetscht um die Politik der Altparteien zu finanzieren— immer mehr Altersarmut und Kinderarmut— aber immer mehr Abgeordnete mit immer höher Diäten— immer mehr Stellen in immer mehr amtlichen Büros— DDR 2.0—

    D ist kein Land mehr— es ist ein Verwaltungsapparat— und das muss mit Milliarden Steuergelder finanziert werden— aber der deutsche Michel ist zufrieden wenn er mal ein Eis essen kann, mal Fussball gucken, mal grillen usw— alles ok — armes D–

    man sieht förmlich wie alles kaputt geht und die Menschen haben kein Interesse daran, den in den Abgrund führenden Weg zu verlassen— und den Weg der Hoffnung und Zuversicht zu gehen— m.E. eine Folge der Hirnwäsche durch die Leitmedien, Schulen, Unis, Kitrchen, Gewerkschaften— ales ein Konglomerat mit einem Ziel: alle Bürger sollen eine Meinung haben, alle sollen demüti9g den Staat dienen und die Politmonster gehorchen wie kleine Kinder eine Rabenmutter gehorchen — traurig, traurig, das die Menschen nicht mehr nachdenken können—

  3. Anonymous

    Die Partei sollte Sawsan Chebli als nächste Bundeskanzlerin vorschlagen, ihr noch ein oder zwei Rolex-Uhren feierlich, für ihre Verdienste an Deutschland, überreichen, dann kommt die Partei auch wieder aus dem Umfragetief…. Diese Frau stellt die ganze Komplexität von Blödheit zur Schau : einfach nur ganz große Klasse!

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