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Gauland: Spahns Erkenntnis reicht nicht aus, um die Asylkrise zu beenden

Spahn bekräftigt Ambitionen auf CDU-Spitze

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat nach der angekündigten Kandidatur von Friedrich Merz für den CDU-Parteivorsitz einen Rückzug aus dem Rennen kategorisch ausgeschlossen: „Klar, ich trete an. Ich halte mein Angebot aufrecht“, sagte Spahn am Mittwoch auf einer Veranstaltung der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Nach den Wahlverlusten von Hessen und Bayern und dem Vertrauensverlust der Wähler, erlebte die CDU „keine kleine Delle“, vielmehr gehe es an die Substanz.

„Ich traue mir zu, die CDU zurück zu alter Stärke zu führen“, sagte der 38-Jährige. Auf die Frage, ob er nicht besorgt sei, dass er und Merz sich aufgrund ihrer ähnlichen politischen Haltung gegenseitig neutralisierten, sagte Spahn: „Wir sind keine eineiigen Zwillinge.“ Und schob spitz hinterher, Merz habe gesagt, dass junge Menschen wieder in Gremien Verantwortung übernehmen sollten. „Da sage ich: Prima, wäre doch schön, wenn ein junger Mensch wieder ein Gremium leitet.“ Auf die Frage, was er an Merz schätze, sagte Spahn: „Ich schätze seine westfälische Geradlinigkeit.“¹

Zum viel beschworenen Neustart innerhalb der CDU erklärt der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland:

„Jens Spahn hat die Lage richtig erkannt: Der weiße Elefant im Raum ist die Frage der Migration, die weder beantwortet noch gelöst ist. Nach wie vor landen monatlich zehntausende Migranten an den Küsten Europas, die mehrheitlich Deutschland zum Ziel haben. Das ist eine Größenordnung von Städten wie Kassel oder Rostock jährlich.

Ja, richtig lieber Herr Spahn, dies gilt es zu begrenzen und zu steuern. Das hat die AfD seit ihrer Gründung gefordert und vor vorwiegend männlicher, unkontrollierter Masseneinwanderung gewarnt. Es ist erfreulich, dass Sie nun, da Sie für den Parteivorsitz kandidieren, auch endlich zu dieser Erkenntnis gelangt sind.

Erkenntnis allein reicht jedoch nicht aus. Spahns richtige Analyse ändert nichts und ist von einem Neustart in der CDU weit entfernt. Denn er bietet keine Lösungen und die unkontrollierte Zuwanderung wird unvermindert weitergehen, solange Frau Merkel noch da ist. Sie wird in den nächsten drei Jahren noch alle Vorstöße verhindern, die in Richtung sichere Grenzen und kontrollierte Einwanderung gehen.“²

¹Rheinische Post ²AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

2 Kommentare

  1. Roger

    Fast im Wochentakt messern sich die „Goldstücke“ durch unser Land und ermorden deutsche Kinder, Mädchen, Frauen und Jungen.

    Das sind keine Einzelfälle mehr, sondern Mordserien von um Schutz und Sicherheit bittenden „Asylanten“, die in Wahrheit zu über 99% nur Wirtschaftsflüchtlinge sind und den rechtmäßig lebenden Menschen auf der Tasche liegen.

  2. Martin

    Traurigerweise hat Herr Dr. Gauland recht! – Merkel wird weiter die Flüchtlinge ins Land lassen und wird die Grenzen nicht schließen!-
    Ich werde wieder die AfD wählen, da bin auf der sicheren Seite!

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