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Die Grünen zielen aufs Kanzleramt

Grünen-Parteitag - Auf dem Weg zur Kanzlerpartei?

Der Parteitag in Bielefeld wurde zur Kampfansage an die politischen Konkurrenten. Die Grünen trugen sie aber nicht verbissen, sondern mit einem Lächeln vor. Die SPD laboriert derweil weiter an sich selbst, die CDU verstrickt sich in einen griesgrämigen Machtkampf. Derzeit kommen die Grünen in den Umfragen solide auf die Marke von 20 Prozent. Ein guter Wahlkampf könnte sie bis auf 25 Prozent führen. Bei anhaltender Schwäche von CDU und CSU kann die einstige Anti-Partei dann mit Glück sogar Kanzlerpartei sein.¹

Gerhard Schröder rüttelte alleine am Zaun des Kanzleramts und soll dabei bekundet haben: Ich will hier rein. Bei den Grünen hat man den Eindruck, dass eine ganze Partei ruft: Wir wollen übernehmen. Vom Bielefelder Parteitag geht das Signal aus, dass die Grünen den Kampf um Platz eins in der Parteienlandschaft aufnehmen werden. Konkret formulieren sie diesen Anspruch zwar noch nicht. Aber die Vorbereitungen laufen. Dem Klimaschutz haben sie längst die Themen Soziales und Wirtschaft hinzugefügt, auch um sich neue Milieus zu erschließen. In einer sich verändernden Parteienlandschaft, in der die Volksparteien im Sinkflug sind, definieren die Grünen sich nun als Bündnispartei – was man als neuen Typ der Volkspartei interpretieren kann. Inhaltlich sind sich die Grünen treu geblieben.

Ihr Programm ist weiter links und ökologisch, wie auch die sehr weitgehenden Beschlüsse zum Mindestlohn, zum Wohnen und zum Klima zeigen. Ihre Art, aufzutreten und ihre Inhalte zu kommunizieren, ist aber ungleich smarter, verbindlicher, pragmatischer geworden. Wenn das Thema Klima in der Gesellschaft so zentral bleibt, wie es aktuell der Fall ist, muss man damit rechnen, dass die Grünen Teil der nächsten Bundesregierung werden. Die Frage ist, ob mit der Union im Bunde oder als Anführer einer grün-rot-roten Regierung. Schon zwei Jahre vor dem offiziellen Ende der Kanzlerschaft gibt es eine große Sehnsucht in der Bevölkerung nach neuem Aufbruch.

Die Parteienlandschaft ist aber so volatil geworden, dass sich unmöglich prognostizieren lässt, in welche Richtung sich der Wunsch nach Aufbruch entwickelt. Wahrscheinlich aber ist, dass die Grünen einen Kanzlerkandidaten brauchen.²

¹Straubinger Tagblatt ²Eva Quadbeck – Rheinische Post

7 Kommentare

  1. Annett Swem

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  2. Anonymous

    Die Grünen wollen sich in AfD umbenennen: Autofeinde Deutschlands

  3. Anonymous

    Die Grünen sind Wassermelonen– aussen grün- innen rot— die sind Kommunisten und werden alle mit etwas mehr als die Grundsicherung enteignen und die hart erarbeite Wohnungen und Häuser und die Konten enteignen und illegalen Immigranten und Faulenzer geben— nur die Politiker sollen viel Geld haben— die anderen sollen alle arm sein— das ist ja Sozialismus und Kommunismus–

    die Partei hat mit der Umwelt nichts zu tun— die waren vom Anfang an– mit Fischer-Trittin und Co– Pädophile, Kommunisten und linksterroristen die heute immer noch mit den Antifa-Teroristen sympathisieren— wie können Bürger mit etwas Verstand diese machthungrige Terrortruppe wählen??? ich verstehe das nicht— genauso wie die Linken wählen– die Nachfolgerpartei der SED— Schiessbefehlpartei usw — wie kann man diese Politidioten wählen—

    Es fehlt anscheinend bei vielen um Hirnsubstanz— Lemminge eben – Roboter die von den Meiden indoktriniert und umprogrammiert wurden– damit sie alle gute Linke-Grüne -SPD Wähler bleiben— Deutschland wird von diesen Leuten an die Wand gefahren—abwählen egal ob Kommunal-, Landes- oder Bundespolitik— weg von der Politfläche —

    • Anonymous

      Ich kann verstehen daß sie wütend sind.
      Aber es fehlt nicht bei vielen an Hirnsubstanz.
      Sie verwechseln Hirnsubstanz mit Intellekt und/oder Verstand, Bildung, Wissen und Fachwissen.

      Und Sie sind anscheinend von linksgrün-kommunistischer Sprache indoktriniert, so wie sie argumentieren und daher schimpfen.
      Wählerbeschimpfung und -diffamierung ist nicht hilfreich.

      • Anonymous

        ich würde die Videos in Youtube mal anschauen mit den Aussagen von Habeck– er bewundert wie M. Ping in China alles unter Kontrolle hat— insbesondere weil es keine Gegenstimmen gibt — Hr. Habeck möchte eine Partei in Deutschland haben– die Grünen— alle sollen auf die Knien fallen und ihn als grosser Retter huldigen— er ist eben eine Person wie Stalin, Hitler, Lenin, Kim Jong Un- oder wie sie alle heissen– ein Faschist- Communist eben– wie die meisten Grünen– und seine Freundin Bierbock ist nichts anders– die Grüne sind wie die Linken und SPD m.E. Fascisten- Kommunisten— ist doch das gleiche – weit nach links– wie die NSDAP ( war eine linke Partei!)

        —und sie unterstützen auch die Terrororganisation Antifa– die sind für die körperliche Gewalt gegen andersdenkende zuständig— es gibt viel mehr Gewalt von links als von rechts — Leute die Grüne-Linke-SPD wählen machen sich schuldig wenn eine Person von Antifa angegriffen/verletzt wird— leider kann man mt solchen Personen nicht diskutieren denn sie wollen jedes Argument sofort in Kein ersticken und dann mit Nazi oder rassist beschimpfen und so wird alles schnell beendet– wie die Kommunisten in ihrem Manifesto geschrieben haben— ,,man muss schwierige Andersdenkende “ mit bösen Bezeichnungen beschimpfen und schon sind lallende gene diese Person obwohl diese Person gar nicht so ist– wie Herr Jahrs von der SPD das immer macht mit der AFD– Kommiemethoden eben–

        • Anonymous

          Hallo,
          hier ist das Video mit Hobeck– er ist ganz klar ein Kommunist nach dem chinesischen Modell

          https://youtu.be/ZHFt12VM3jE

  4. Anonymous

    Die Grünen…..
    Die Grünen haben sich bei der Abstimmung über die Impfpflicht am 14. November bis auf zwei Mitglieder/innen, der Abstimmung enthalten.
    Sogar Mitglieder vom Gesundheitsausschuss, der Kinderkommission und Ärzte haben sich der Abstimmung enthalten.

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