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Der soll Kanzler werden – SPD nominiert Scholz

Scholz als Kandidat - Start-Vorteil für die Genossen

Parteichefin Saskia Esken hatte noch am Sonntag kleinmütig davon gesprochen, dass man notfalls auch unter einem Grünen-Kanzler in die nächste Bundesregierung gehe. Scholz hingegen erklärte, dass er auf Sieg, nicht auf Platz spielt. Weil Olaf Scholz bei vielen Bürgern beliebt ist, wirkte das nicht mal vermessen – auch wenn die Genossen seit langem im 15-Prozent-Umfrage-Keller hocken.¹

Rot-Rot-Grün in weiter Ferne

Es ist für Außenstehende nur noch verwirrend, was bei den Sozialdemokraten abläuft. Die linken SPD-Chefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans haben nun Olaf Scholz als Spitzenkandidaten für die nächste Bundestagswahl präsentiert, obwohl sie ihn noch vor wenigen Monaten als Parteivorsitzenden verhindert haben. Für den Bundesfinanzminister ist es eine schwere Hypothek, dass er in weiten Teilen der eigenen Partei nicht sonderlich beliebt ist. Womöglich wollen die Spitzengenossen ihrem Kandidaten auch deswegen ein Parteitagsvotum ersparen, weil er dann ein wenig schmeichelhaftes Ergebnis fürchten müsste.

Esken hat im Interview mit der ARD sogar laut darüber nachgedacht, dass die SPD auch einen Politiker der Grünen zum Kanzler wählen könnte. Dieses Szenario könnte eintreten, wenn die Grünen vor den Sozialdemokraten landen würden. Nach derzeitigem Stand ist das nicht unrealistisch. Dass Esken aber bereits mehr als ein Jahr vor der Wahl ein Scheitern von Scholz öffentlich einkalkuliert, zeigt die Zerrissenheit der Partei. Der Vizekanzler ist vor allem der Wunschkandidat von sozialdemokratischen Ministerpräsidenten und Bundesministern. Sie geben in der SPD den Ton an, nicht die Vorsitzenden.

Deren einzige Hoffnung ist, dass sie dem konservativen Scholz ein eher linkes Wahlprogramm aufdrängen können. Dieses Modell scheiterte jedoch schon bei den Kandidaten Martin Schulz und Peer Steinbrück. Genau wie seine Vorgänger hat Scholz zurzeit auch keine realistische Machtoption. Dafür dürfte er auf die Linkspartei angewiesen sein. Doch die muss nach seiner Ansicht erst ein Bekenntnis zur Nato ablegen, um mit Scholz zusammenarbeiten zu dürfen. Mit ihm als Spitzenmann rückt Rot-Rot-Grün im Bund in weite Ferne.²

Skeptisch, ob Parteiprogramm und Scholz zusammenpassen

Die Vertreterin des linken Parteiflügels der SPD, Hilde Mattheis, sieht die Nominierung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz als Kanzlerkandidat skeptisch.

Im Inforadio vom rbb sagte die Vorsitzende des Forums Demokratische Linke 21 am Dienstag, die Partei habe sich mit der Wahl der Parteivorsitzenden im vergangenen Jahr von ihrer Politik der vergangenen Jahre verabschieden wollen. „Dass wir das jetzt offensichtlich glaubhaft von Personen repräsentiert haben wollen, die aber für die Prozesse der vergangenen Jahre stehen, diese Problematik kann ich heute nicht auflösen.“

Bei den vergangenen Bundestagswahlen habe die Partei zudem erfahren müssen, dass hohe Beliebtheitswerte der Kandidaten nicht automatisch auf die Partei abfärben, sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete. „Da geht es darum, dass Person und Inhalt der Partei gut zusammenpassen und wenn das nicht funktioniert, ist das nichts, wovon die Partei profitieren kann.“³

¹Bernhard Walker – Badische Zeitung ²nd.DerTag / nd.DieWoche ³Rundfunk Berlin-Brandenburg

8 Kommentare

  1. Anonymous

    Niemals Scholz, der steckt sumpftief in krummen Geschäften.

  2. Anonymous

    17.08: Merkel zerstört des noch bestehenden Wohlstandes des Armenhauses der EU: Deutschland
    Die Deutschen haben am wenigstens Eigentum und sind am Ende der Listze der 27 Staaten was das angeht. DFie Politiker lügern uns ständig an, die Medien auch. Es ist unfassbar was Merkel und ihre Minister und die Altparteien mit uns machen. geht zur Demo am 29.08 in Berlin, falls die es zulassen. Die werden vielleicht das Demorecht auch verbieten hier in der DDR 2.0, hier in Nordkorea oder in Berlin 1939
    oder in Moskau unter Stalin. Das ist die Folge der linke-Grüne-SPD-CDU-CSU-FDP , die Deutsche EinheitsPartei-Politik. DEP Partei, nur für DEPs.

    Hier ein wichtiger Beitrag in YouTube:
    https://youtu.be/3zjZzkKD3Pk

  3. Anonymous

    17.08: Energiepolitik der SPD: die Zerstörung des Wohlstandes
    zur Hölle mit SPD, Grüne, Linke, CDU-CSU und FDP. Die sind die Feinde des Bürgers. Ihre Energiepolitik führt zu einer Verarmung des deutschen Volkes.
    Hier der interessante Beitrag in YouTube
    https://youtu.be/L4eKMsnVtcs

  4. Anonymous

    Hier das Kommentar einer Person das ich sehr gut finde , damit man weiss was diese Gruppen von Politikern mit uns macht:

    “ Zwischen das sozialistische Gedankengut von Saskia ESKEN mischen sich aktuelle Zahlen Ihrer monatlichen Bezüge:
    10.083, 47 € /Monat als Abgeordnete
    9.000,00 € / Monat Aufwandsentschädigung, plus
    4.497,62 € / Monat steuerfreie Kostenpauschale
    Die Pauschale wird jährlich an die Lebenshaltungskosten angepasst. Ihre Verwendung muss nicht gegenüber der Bundestagsverwaltung nachgewiesen werden.
    22.436,00 €/Monat für ihr Büroteam
    12.000,00 € / Monat Bürokostenpauschale
    Alle Daten aus FOCUS vom 2. Juli 2020 entnommen.
    Diese ganze Bande gehört selbst schon zu den Reichen und besteuert immer noch die KLEINEN RENTNER…..DIESER ABSCHAUM MUSS WEG !!

  5. J.D.

    Die Pandemie ist seit mehr als 10 Jahren von der Schattenregierung geplant worden und der Plan befindet sich grade in seiner Krönung „Corona“

    Das findet ihr auf der Seite vom Deutschen Bundestag
    *Eine Gefahrenanalyse im Falle einer Pandemie *
    Informiert euch auch auf den Kanälen von Tageskorrektur, KENFM und vielen weiteren unabhängigen Perortern

  6. Walter Gerhartz

    Lauterbach enthüllt: Corona-Krise ist Vorwand für „Umbau der Wirtschaft“

    https://www.journalistenwatch.com/2020/08/11/lauterbach-corona-krise/

    Hat sich da einer verplappert? In seinem pflichtschuldigen Genossen-Glückwunschgruß an den frischgekürten SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz ließ die mutmaßliche Knalltüte Karl Lauterbach – offenbar versehentlich – durchblicken, dass an den Annahmen vieler sogenannter „Verschwörungstheoretiker“ wohl doch weit mehr dran sein könnte als bislang angenommen: Der Topos vom „neuen Wirtschaftssystem“ lässt jedenfalls tief blicken.

    Jetzt geht es einmal in Lauterbachs Tweets nicht um Corona-Panikmache – und schon schürt er Gerüchte, die viele längst für erwiesen halten: „Nötiger Umbau“ also.

    Hier muss man gar nicht erst zwischen den Zeilen lesen; ganz explizit steht hier, was offenbar frühzeitig – und zwar entweder unter Ausnutzung der Pandemie als willkommenem Anlass, oder sogar durch deren künstlicher Erzeugung und Aufbauschung – „durch und mit“ Corona geplant war. ….ALLES LESEN !!

    • Rabe

      Nicht nur dieser depperte Lauterbach hat sich verplappert, auch Schäuble, es soll eine neue Weltordnung entstehen, eine Diktatur DDR. Dieser erfundene Corona-Virus (jeder kann mich als Verschwörer bezeichnen), man bedenke, Polizei diskriminiert, die eigene Meinung wird praktisch bestraft, indem man Andersdenke ausgrenzt und als Rassisten und Nazis ( die schon lange nicht mehr leben), die gesamte Wirtschaft a.A., Zerstörung Deutschlands durch zahllose flutung von Kanaken und Neger-Schmarotzer und viel übles mehr. Es wird ein bitterböses Erwachen, hoffentlich trifft es vor allem auch die verblödeten Gutmenschen, wenn es an den Geldbeutel geht. Momentan sieht man wieder so einen blöden Talk im ZDF mit Illner, Söder Scholz und Konsorten, den ich jetzt wegzeppe. Ich schaue mir lieber ein Märchena an, ist lustiger und diese Blödköppe von Politikern kann ich nicht mehr ertragen.

  7. Walter Gerhartz

    „Weiter so!“ – Oskar Lafontaine platzt bei Olaf Scholz als SPD-Kanzlerkandidat der Kragen

    https://de.sputniknews.com/deutschland/20200810327668246-lafontaine-ueber-scholz/

    Der ehemalige SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl 1990 und jetzt prominente linke Politiker Oskar Lafontaine zeigt sich mit der Wahl von Vizekanzler Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten der SPD unzufrieden.

    Ein britischer Intellektueller beobachtete einmal: Großorganisationen verhalten sich oft so, als seien sie von Agenten des Gegners gesteuert. Die SPD ist seit 20 Jahren das beste Beispiel für die Richtigkeit dieser Beobachtung. Zum Verständnis: Der Agent, der ihr die Agenda 2010 aufs Auge drückte, hat einen Namen: BDI (Bundesverband der deutschen Industrie)“, so der Politiker. Lafontaine weiter: Mit der SPD sei der Sozialstaat abgebaut worden. Mit Zustimmung der SPD habe sich die Bundeswehr an völkerrechtswidrigen Kriegen wie etwa in Syrien beteiligt. Und mit der SPD als Regierungspartei wachse die Ungleichheit immer weiter.

    Auch verzichtete Lafontaine nicht auf einen Seitenhieb gegen Außenminister Heiko Maas. „Im Außenministerium sitzt ein Sozialdemokrat, der von der Friedenspolitik des legendären ehemaligen SPD-Vorsitzenden Willy Brandt offenbar noch nie etwas gehört hat.“ …ALLES LESEN !!

    Kommentar

    Oskar du hast völlig Recht. Innerhalb weniger Jahre nach dir ist die SPD ein Schatten ihrer selbst geworden, völlig nutzlos für die Menschen in der BRD. Egal welchen Namen eines führenden Parteimitglieds man nennt, saft- und kraftlose Gesellen.

    Es ist doch völlig egal welche Figur die SPD zum Kandidaten macht, diese Partei kann doch froh sein wenn sie noch über die 5% Hürde kommt. Die anderen sind zwar auch nicht viel besser, können aber mehr Deppen zu ihren Anhängern zählen.

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