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Barley (SPD) sieht Zuwanderung als Chance für moderate Rentenbeiträge

416 000 Personen mehr nach Deutschland zugezogen als abgewandert

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) hat in der von ihrer Partei angestoßenen Renten-Debatte Warnungen vor steigenden Beiträgen zurückgewiesen. „Prognosen über einen solch langen Zeitraum sind immer schwierig, weil man nicht alle Entwicklungen vorhersehen kann“, sagte Barley der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Beispielsweise die Zuwanderung nach Deutschland birgt für unsere älter werdende Gesellschaft enorme Chancen“, so die SPD-Politikerin. Man brauche ein gut gemachtes Einwanderungsgesetz, um gezielt jüngere Fachkräfte nach Deutschland zu holen. „Das entspannt auch das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern“, sagte Barley.

Sie sei froh, dass die Union dem Drängen der SPD bei diesem Thema endlich nachgegeben habe. Einen Generationenkonflikt sieht sie nicht, auch wenn das Rentenniveau nach Plänen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) auch für die Zeit nach 2025 stabil gehalten werden soll. „Finanzielle Sicherheit nach dem Berufsleben geht doch alle an, egal in welchem Alter“, sagte Barley. Deswegen dürfe man bei der Rentendebatte auch nicht die Generationen gegeneinander ausspielen. „Auch junge Menschen haben ein Interesse, dass unser Rentensystem stabil bleibt“, sagte die SPD-Politikerin.¹

Insgesamt mehr als 1,3 Millionen Ausländer mehr

2017 sind rund 416 000 Personen mehr nach Deutschland zugezogen als aus Deutschland fortzogen. 2016 hatte der Wanderungsüberschuss mit dem Ausland rund 500 000 Personen betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, gab es 2017 insgesamt 1 551 000 Zuzüge und 1 135 000 Fortzüge über die Grenzen Deutschlands. 2016 waren es 1 865 000 Zuzüge und 1 365 000 Fortzüge gewesen.

Die meisten Zuzüge nach Deutschland waren 2017 auf die Zuwanderung ausländischer Personen zurückzuführen: Von insgesamt 1 551 000 zugewanderten Personen hatten 1 384 000 (89 %) einen ausländischen Pass. Demgegenüber wanderten rund 885 000 ausländische Personen aus Deutschland ab. Im Saldo aus Zu- und Fortzügen ergibt sich daraus ein Wanderungsüberschuss ausländischer Personen von 499 000 (2016: +635 000).

Die Zahl der Zuzüge von Deutschen – dazu zählen Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie aus dem Ausland zurückgekehrte Deutsche – ist mit rund 167 000 Personen gegenüber dem Vorjahr angewachsen (2016: 146 000). Gleichzeitig sank die Zahl der Fortzüge Deutscher auf 249 000 Personen (2016: 281 000). Daraus resultiert ein Wanderungsverlust deutscher Staatsbürgerinnen und -bürger von 82 000 Personen im Jahr 2017 (2016: 135 000).

Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) hatten 2017 den größten Wanderungsüberschuss ausländischer Personen (239 000), gefolgt von Staatsangehörigen aus Asien (140 000), aus den sonstigen europäischen Ländern (60 000) und aus Afrika (35 000). Zum Wanderungsüberschuss aus der EU trugen vor allem Zuwandererinnen und Zuwanderer mit rumänischer (73 000), polnischer (34 000), kroatischer (33 000) und bulgarischer Staatsangehörigkeit (30 000) bei.

Der Saldo der Zu- und Fortzüge nahm gegenüber 2016 merklich für Staatsangehörige aus europäischen Nicht-EU-Ländern zu. Dabei handelt es sich insbesondere um die Balkanländer Kosovo (von -6 000 auf +8 000), Serbien (von -10 000 auf +6 000), Mazedonien (von -3 000 auf +6 000) und Albanien (von -26 000 auf -1 000). Dagegen sank der Wanderungsüberschuss mit Asien und Afrika. Er ging vor allem für Personen mit syrischer (von +146 000 auf +60 000), afghanischer (von +56 000 auf +4 000) und irakischer Staatsangehörigkeit (von +48 000 auf +16 000) zurück.

Methodische Hinweise

In der Wanderungsstatistik werden Zuzüge und Fortzüge von Personen dargestellt, die nach den melderechtlichen Regelungen bei den zuständigen Meldebehörden an- beziehungsweise abgemeldet werden. Aufgrund methodischer Änderungen und technischer Weiterentwicklungen ab dem Berichtsjahr 2016 sind bei der Interpretation der Ergebnisse Einschränkungen in der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren zu berücksichtigen. Detaillierte Erläuterungen hierzu finden sich im Themenbereich Wanderungen.²

Minister Willingmann kritisiert Trödelei beim Zuwanderungsgesetz

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) drängt die Bundesregierung, das geplante Fachkräftezuwanderungsgesetz „so schnell wie möglich“ vorzulegen. „Dass die Koalition in Berlin bis Mitte des nächsten Jahres an dem Gesetz rumbasteln will, ist nicht gut“, sagte Willingmann der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. Die schrumpfende Bevölkerung in Sachsen-Anhalt könne in vielen Bereichen nicht genügend Arbeitskräfte aufbringen. Das lasse die Wirtschaft stagnieren.

Arbeitskräfte aus dem Ausland abzulehnen könne sich das Land nicht leisten, sagte Willingmann: „Jeder muss überlegen, ob er selbst beispielsweise auf Pflege verzichten will.“ Er hofft auf Menschen etwa aus der Ukraine, Indonesien oder Vietnam. Für das bisherige Stocken macht der Sozialdemokrat vor allem Innenminister Horst Seehofer (CSU) verantwortlich. „Ich hoffe, dass die CSU nach der Bayern-Wahl wieder zur Sacharbeit übergeht und den Weg für ein konsequentes Zuwanderungsgesetz frei macht.“³

¹Rheinische Post ²Statistisches Bundesamt ³Mitteldeutsche Zeitung

5 Kommentare

  1. Anonymous

    Die Alte hat doch wohl de Schuss nicht gehört : Merkels „Goldstücke“ sind doch NICHT in unser Land eingefallen, um hier zu arbeiten! Nein, dass was diese Leute vom deutschen Staat monatlich als Geschenk erhalten, ist von der Summe her, etwas, wovon die arbeitsfaulen Muslime in ihren Heimatländern nur träumen konnten …..

  2. Anonymous

    Maas und Barley— beide leiteten das Justizministerium— tragen die Verantwortung mit Merkill zusammen (u.a.) für die fehlende Rechtsstaatlichkeit hier— und es wird mit der Justiz hier immer schlimmer- aktuell hat Rainer Wendt ( Polizeigewerkschaft) nach dem Brandanschlag und der Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof Unverständnis darüber geäußert, dass der Täter auf freiem Fuß war, obwohl er schon wegen verschiedener Delikte wie Körperverletzung, Diebstahl, Betrug und Hausfriedensbruch polizeibekannt gewesen sein soll.

    Die Richter hier haben den Auftrag, die Verbrecher aus dem Ausland nicht einzubunkern— es ist gewollt— die linksextreme Infiltration der Regierung auf allen Ebenen– Bundestag, Landtage, Kommunalpolitik- insbesondere durch Grüne, Linke, SPD, CDU und ihre linksorientierte Richter mit den Medien und Uni-Profs zusammen – haben die heranwachsende Bevölkerung seit den 70er Jahren ständig durch Hirnwäsche allmählich viele Bürger auf treue Linie gebracht—

    — viele werden auch linksextrem– sieht man sogar in Bayern jetzt wo die Grünen 17% erreicht haben obwohl diese Partei voller abartige Gestalten ist, die die Deutsche Nation zerstören wollen — die Grüne-Linke-SPD Sozi-Kommi Truppe muss abgewählt und dezimiert werden damit sie endlich nichts mehr zu melden haben hier— diese Parteien unter 5% bringen — SPD ist fast da—

    und AFD über 20% >>> das Ziel für 2019 und über 25 % für 2020. Leute strengt euch an– versuche Wähler zu gewinnen–

  3. Anonymous

    Barely ist m. E. lediglich eine linksextreme Marionette die gerne die Stiefel der Geldgeber leckt damit sie jetzt ins EU-Parlament kommt— wie die meisten andere EU-MEPS die Gelder von Soros und Co kassieren– Schulz, Junker und die ganze Politmafia dort sind nur die Handlanger für die Globalisierungsfanatiker ( UN, Bilderberger, Club of Rome ,usw) die die geplante Invasion Europas in Kürze durchkriegen wollen und zwar mit Horden von Schwarzen, Islamisten, ungebildete,n hasserfüllten, gewaltbereiten und auch von Soros und Co bezahlten IQ Zwerge und
    Krieger die hier den Krieg führen und Deutschland übernehmen wollen.

    Es ist beschlossene Sache: in Dezember wird in Marokko das Dokument von 192 Nationen unterschrieben, u.a. von Himbeerbubi Maas für Deutschland– Merkill, CDU, SPD, Linke, Grüne , FDP und CSU wollen unsere Nation zerstören— und alle wählen diese Parteien– bekloppt ist das!!!

    • ter Vehn

      Davor, Anonymus, was Sie in Ihrem letzten Ansatz schreiben, bewahre uns GOTT!

  4. Anonymous

    Ach, die Frau Barley ist so dumm. Eine gezielte Zuwanderung mit Fachkräften wäre der richtige Schritt, aber nicht eine unkontrollierte Zuwanderung von Kriminellen und Menschen ohne oder mit geringer Schulbildung. Abgeschoben werden zum Teil integrierte Menschen, die arbeiten und integriert sind. Bleiben dürfen die Abgeschobenen, die einfach nicht gehen wollen.

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