Press "Enter" to skip to content

Alice Weidel: Die Entmündigung der Bürger hat begonnen

Finanzbeamte kritisieren Schäuble-Ministerium

Das EZB-Direktoriumsmitglied Benoit Coeuré hat sich für die Abschaffung des 500-Euro-Scheins ausgesprochen. „Ich persönlich sage: Wir haben heute weniger Gründe als bei Einführung des Euros, den 500-Euro-Schein beizubehalten, weil der elektronische Zahlungsverkehr heute viel wichtiger ist“, sagte Coeuré der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. „Uns wird gesagt, dass der Schein zunehmend kriminellen Geschäften dient. Deshalb glaube ich, dass der 500-Euro-Schein letztendlich abgeschafft wird, aber das muss auf bedachte Weise geschehen“, sagte der Franzose.

Die Entscheidung, den Schein abzuschaffen, obliege jedoch dem Rat der EZB, nicht ihm allein. „Wir wissen von den zuständigen Behörden, dass der 500-Euro-Schein zunehmend genutzt wird, um Terrorismus zu finanzieren und Geld zu waschen. Diese Warnung nehmen wir im EZB-Rat sehr ernst“, sagte Coeuré. Dies bedeute jedoch nicht, dass die EZB Bargeld generell abschaffen wolle. „Bargeld ist elementar für unser tägliches Leben. Selbst wenn also der 500-Euro-Schein nicht mehr existiert, werden die Bürger weiter alle anderen Scheine nutzen können“, sagte das EZB-Direktoriumsmitglied. Rheinische Post

Bargeld erleichtert Steuerhinterziehung – Finanzbeamte kritisieren Schäuble-Ministerium

Die deutschen Finanzbeamten unterstützen den Vorstoß der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Abschaffung des 500-Euro-Scheins. Skeptisch sind sie hingegen, ob eine Bargeldobergrenze bei Bezahlungen von 5000 Euro die Wirkung hätte, wie sie sich das Bundesfinanzministerium erhofft.

„Der 500-Euro-Schein erleichtert den Transfer und die Ausfuhr von Schwarzgeld“, erklärte Thomas Eigenthaler, Bundesvorsitzender der Deutschen Steuergewerkschaft gegenüber der Tageszeitung „neues deutschland“. Dadurch werde Steuerhinterziehung befördert. Bezüglich der Bargeldobergrenze äußerte der Finanzbeamte große Zweifel. Dadurch werde das Bargeld nicht abgeschafft, weshalb es auch Schwarzgeldzahlungen weiter geben würde. Zudem ließen sich solche Obergrenzen „leicht umgehen“. Im Kampf gegen Schwarzgeld hält die Interessenvertretung der Finanzbeamten andere Maßnahmen wie die Einführung einer Registrierkassenpflicht, mit der Bargeldumsätze von Unternehmen automatisch erfasst werden könnten, für die sinnvoller. „Hier tritt das Finanzministerium jedoch auf die Bremse“, kritisierte Eigenthaler das Schäuble-Ressort. neues deutschland

„Die Abschaffung des 500-Euro-Scheins ist der erste ganz große Schritt in Richtung vollständiger Bargeldabschaffung“, erklärt Prof. Joachim Starbatty, ALFA-MdEP und Erstunterzeichner der Initiative www.stop-bargeldverbot.de. Medienberichten zufolge wird die EZB auf ihrer Sitzung am 4. Mai 2016 die Abschaffung der Banknote mit dem höchsten Nominalwert des Euroraums beschließen. Ungeklärt ist nur wie der Schein endgültig aus dem Verkehr gezogen werden soll. Vorläufig(!) soll er wohl als gesetzliches Zahlungsmittel beibehalten werden. Der dauerhafte Umtausch soll gewährleistet bleiben. Doch sieht EZB-Chef Mario Draghi das Ende des Scheins als unbedingt geboten an, denn „der 500-Euro-Schein ist ein Instrument für illegale Aktivitäten.“

„Die Behauptung des EZB-Chefs ist an Banalität kaum zu überbieten. Jeder Geldschein und jede Münze kann Teil krimineller Aktivitäten sein. Ebenso jedes Auto. Gerüchten zufolge tragen die meisten Kriminellen auch Unterwäsche. Wer der Logik von Mario Draghi folgt, muss das Bargeld komplett abschaffen und das Autofahren ebenso wie das Tragen von Unterwäsche verbieten“, spottet Starbatty. „Kriminalität wird so nicht erfolgreich bekämpft. Wenn das Geld in den virtuellen Raum verlegt wird, dann wird die Kriminalität dahin folgen – so einfach ist das. Bei der Abschaffung des 500ers geht es um etwas völlig anderes.“

„Es geht der EZB einzig und allein darum, Minuszinsen auf breiter Basis, d.h. für jeden Bürger, durchsetzen zu können“, fügt Prof. Thorsten Polleit, Präsident des Ludwig von Mises Instituts und ebenfalls Erstunterzeichner der Initiative, an. „Die Politik unterstützt die EZB dabei, weil für sie die Abschaffung des Bargelds die Erfüllung aller lang gehegten Überwachungsträume ist. Wenn das Bargeld erst abgeschafft ist, dann können sich die Bürger zum einen nicht mehr gegen die Enteignung durch die Negativzinspolitik der EZB wehren und zum anderen verlieren sie jeden privaten Raum – das staatliche Auge überwacht dann jede wirtschaftliche Transaktion. Bargeld ist ein essentielles Instrument der Freiheit. Es muss den Bürgern unbedingt erhalten bleiben.“

Angesichts der sich immer deutlicher abzeichnenden Pläne zur Abschaffung des Bargelds wird die Initiative Stop-Bargeldverbot am 14. Mai 2016 eine große Kundgebung an der Hauptwache in Frankfurt am Main veranstalten. Dort werden ab 11 Uhr Prof. Max Otte, Prof. Joachim Starbatty und Thorsten Schulte über die Gefahren des geplanten Bargeldverbots sprechen und sich für die Erhaltung der Freiheit stark machen. „Vielen Bürgern ist überhaupt nicht bewusst, was für ein essentielles Instrument der Freiheit das Bargeld ist. Es muss den Bürgern unbedingt erhalten bleiben. Dafür gehen wir am 14. Mai in Frankfurt am Main auf die Straße“, so Starbatty abschließend. Dagmar Metzger, Stiftung für Freiheit & Vernunft

Im Hinblick auf die anstehende Entscheidung der EZB zur Abschaffung des 500-Euro-Scheines am 4. Mai 2016 erklärt AfD-Vorstandsmitglied Alice Weidel: „Anscheinend ist das Aus für Teile unseres Bargeldes bereits still und heimlich gefallen: Die EZB hat bereits 500-Euro-Scheine im Wert von rund zehn Milliarden Euro vernichtet – ohne Beschluss und ohne Auftrag. Es ist klar: Hier sollen Fakten geschaffen werden. Eine Befragung der Bürger ist nicht vorgesehen.

Wieder einmal überschreitet die EZB auf undemokratische Weise massiv ihre Kompetenzen. Doch die Abschaffung des 500-Euro-Scheins ist nur der Anfang. Nach und nach sollen alle größeren Scheine abgeschafft werden, bis das Argument glaubhaft vermittelt werden kann, man brauche überhaupt kein Bargeld mehr. Die Entmündigung der Bürger hat begonnen. Denn Bargeld ist gelebte Freiheit.

Aber es geht nicht nur um Kontrolle, es geht auch darum, die Eurorettung durch Negativzinsen auf Kosten der Sparer zu finanzieren. Den Bürgern soll jede Fluchtmöglichkeit aus dem Bankkontensystem genommen werden zur Durchsetzung von Negativzinsen und Zwangsabgaben zur Finanzierung der Staats- und Bankschuldenkrise. Dies kommt der Enteignung von Privathaushalten gleich. Dagegen müssen wir uns wehren!“ Alternative für Deutschland

AfD Dr. Alice Weidel Videobotschaft 4/2016

2 Kommentare

  1. Ulrich

    Wenn das wirklich war wird , braucht keiner mehr arbeiten gehen. Unruhen wären die Folge, keiner hätte dann noch was zu verlieren ,keiner braucht über haupt anfangen emsig zu arbeiten.Selbst das Sparschwein, würde dann eine neue Bedeutung bekommen.Ich bin dagegen, das Bar abgeschafft wird!

  2. Anonymous

    Wir waren noch nie frei.Die Völker dieser Erde werden alle manipuliert und gesteuert.Die deutschen sind besonders einfach zu manipulieren.Man muss schon sehr dumm sein wenn man seiner Staatsmacht traut.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

©2021 Bundesdeutsche Zeitung