Press "Enter" to skip to content

Zuwanderung 2018: Deutschland wächst um 400 000 Menschen

Asylbericht 2018: EU-Asylanträge auf Vorkrisenniveau

Die Asylanträge in der EU sind 2018 im dritten Jahr in Folge zurückgegangen und liegen damit ähnlich hoch wie 2014, dem Jahr vor der Flüchtlingskrise. Das geht aus dem von der Asylagentur der Europäischen Union vorgestellten Jahresbericht hervor. In Deutschland gingen die meisten Anträge ein (184.180), trotz eines Rückgangs von 17 Prozents im Vergleich zu 2017. Zu den fünf wichtigsten Aufnahmeländern pro Kopf gehörten Zypern, Griechenland, Malta, Schweden und Luxemburg.

EU-weit wurden im Jahr 2018 insgesamt 664.480 Anträge auf internationalen Schutz gestellt. EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos sagte: „Der starke Rückgang der Asylanträge in der EU ist das Ergebnis unserer gemeinsamen Bemühungen der EU in allen Bereichen. Wir schützen nun unsere Grenzen besser, wir haben starke Partnerschaften mit den Herkunfts- und Transitländern aufgebaut und wir haben unsere Anstrengungen zum Schutz der Migranten und zur Bekämpfung der Ursachen der irregulären Migration erheblich verstärkt. Wir müssen unsere Arbeit mit einem gemeinsamen europäischen Ansatz fortsetzen.“¹

Binnenwanderung: Mehr Zuzüge in die neuen Länder als Fortzüge

Im Jahr 2018 sind rund 400 000 mehr Personen nach Deutschland zugezogen als fortgezogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, gab es 2018 insgesamt 1 585 000 Zuzüge aus dem Ausland und 1 185 000 Fortzüge in das Ausland. Die Nettozuwanderung ist gegenüber dem Vorjahr (2017: 416 000) leicht zurückgegangen.

Erhöhte Zuwanderung von bislang im Ausland lebenden Deutschen

Der Abwanderungsverlust deutscher Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. Ausschlaggebend hierfür ist eine erhöhte Zuwanderung von Deutschen aus dem Ausland: 2018 gab es rund 202 000 Zuzüge von bislang im Ausland lebenden Deutschen (2017: 167 000). Demgegenüber sind 262 000 Deutsche ausgewandert (2017: 249 000). Daraus ergibt sich bei den Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit ein negativer Wanderungssaldo von 60 000 (2017: 82 000).

Wanderungsüberschuss auf die Zuwanderung ausländischer Personen zurückzuführen

87 % (1 384 000) der insgesamt 1 585 000 Zugewanderten hatten einen ausländischen Pass (2017: 89 %). Zugleich wanderten 924 000 Ausländerinnen und Ausländer aus Deutschland ab.

Für Staatsangehörige aus europäischen Nicht-EU-Staaten stieg der Saldo der Zu- und Fortzüge 2018 gegenüber 2017. Hier gab es die größten Zuwächse bei Staatsangehörigen aus Albanien (+8 000 gegenüber -1 000 in 2017), aus der Türkei (+16 000 gegenüber +12 000 in 2017) und aus dem Kosovo (+12 000 gegenüber +8 000 in 2017). Der Wanderungssaldo ging vor allem für Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union und Staatsange-hörige aus Asien zurück. Insbesondere nahm er für Staatsangehörige aus Polen (+20 000 gegenüber +34 000 in 2017) und Syrien (+34 000 gegenüber +60 000 in 2017) ab.

Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union insgesamt hatten allerdings weiterhin den größten Wanderungsüberschuss ausländischer Personen (202 000 gegenüber 239 000 in 2017), gefolgt von Staatsangehörigen aus Asien (118 000 gegenüber 140 000 in 2017), aus den sonstigen europäischen Ländern (85 000 gegenüber 60 000 in 2017) und aus Afrika (34 000 gegenüber 35 000 in 2017). Unter den asiatischen Zuwandernden war der Saldo am höchsten für Personen mit syrischer (34 000), indischer (17 000) und iranischer (14 000) Staatsangehörigkeit. Den größten Teil der Nettozuwanderung von EU-Staatsangehörigen machten Zugewanderte aus Rumänien (68 000), Kroatien (29 000) und Bulgarien (27 000) aus.

Brandenburg und Schleswig-Holstein wachsen durch Zuzüge aus Berlin und Hamburg

Innerhalb Deutschlands hat Brandenburg mit einem Saldo von 15 000 Personen gegenüber den anderen Bundesländern am meisten von innerdeutschen Wanderungen profitiert, gefolgt von Bayern (+9 000) und Schleswig-Holstein (+8 000). Für Brandenburg und Schleswig-Holstein handelt es sich vor allem um Zuzüge aus Berlin und Hamburg. Nordrhein-Westfalen (-10 000) und Berlin (-8 000) haben die meisten Einwohner zugunsten anderer Bundesländer verloren.

2018 ergab sich erneut ein positiver Binnenwanderungssaldo von +700 für die neuen Länder (ohne Berlin-Ost) gegenüber dem früheren Bundesgebiet (ohne Berlin-West). Im Jahr 2017 hatte es zum ersten Mal seit 1991 mehr Zuzüge aus den alten in die neuen Bundesländern gegeben als umgekehrt (+4 000). Dies ist hauptsächlich auf den Rückgang der Abwanderung deutscher Personen aus den neuen Ländern zurückzuführen.²

¹Europäische Union ²Statistisches Bundesamt

7 Kommentare

  1. Deutscher Michel

    400.000 legale und doppelt so viele illegale Muselmänner. Kann ja jeder rein bei uns. Denen tut keiner was. Paradies Deutschland. Dane, Frau Merkel.

  2. Dennis

    … nicht 400.000 Menschen : sonder von Schmarotzern und Parasiten heimgesucht!

    • Kapaftich

      Bodensatz aller dreckigen Scheisslöcher dieser Welt.

  3. Anonymous

    Da machen Wächtersbächer Bürger einen Hype um einen angeschossenen Eritrer, der hier nichts zu suchen hat, wollte wahrscheinlich nicht
    zum Militär, und sowas wird (und noch zahlreiche Kanacken und Nigger) werden hier in Dummdeutschland alimentiert.
    Wie wäre es denn über Berichte über die TÄGLICHEN BELÄSTIGUNGEN/VERGEWALIGUNGEN, MORDE, BEDROHUNGN IN DEN SCHWIMMBÄDERN. Aber da handelt es sich um die Betroffenen NUR UM DEUTSCHE BÜRGER.
    PFUI TEUFEL DEUTSCHE REGIERUNG!!!

    • nymeria

      sorry, da hat sich ein fehler eingeschlichen, der Kommentar ist von nymeria, nicht von anoymus.

  4. Wahrheit

    Ja, aber wir (Maas) tun alles damit es wieder mehr werden. Indirekte Einladung für neue Flüchtlingsströme (Dummheit).Das ist Schaffung von neuer Kriminalität. Wir haben sie jetzt schon nicht mehr im Griff. Hört endlich auf mit diesen Blödsinn!!! Da wundert ihr Euch über Wählerabgang!

  5. Anonymous

    EINFACH NUR GRAUENHAFT !

    Alle Kanacken wollen nach Deutschland, denn hier gibt es überreichlich für das arbeitsscheue Gesindel!

    Merkel, Du Stasi-Schlampe, was hast Du aus Deutschland gemacht!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

BZ Medienholding Ltd ©1998 - 2019