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Zentralrat der Muslime: Rassismus-Vorwürfe von Özil werden unterschätzt

Zentralratsvorsitzender der Muslime fordert Versöhnung zwischen DFB und Özil

Der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime, Aiman Mazyek, hat den DFB und den Fußballstar Mesut Özil zur Versöhnung aufgerufen. Özil habe in seiner Rücktrittserklärung gesagt, er werde so lange nicht für Deutschland spielen, wie er Rassismus und Respektlosigkeit verspüre, sagte Mazyek der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Insofern gibt es die Chance auf Versöhnung. Wenn der DFB Mühen nicht scheut, diesen Totalschaden zu reparieren, und sich anschickt, die vielen aufgerissenen Wunden heilen zu wollen, würde ich an Özils Stelle niemals nie sagen.“

Bisher würden die Rassismus-Vorwürfe von Özil noch unterschätzt. Özil sei einer der bekanntesten Deutschen im internationalen Sportgeschäft und für viele Deutsch-Türken ein Vorbild. „Dieser Eklat wirft uns um Jahre zurück.“ Dass DFB-Chef Reinhard Grindel die Debatte um Özil, der wegen eines Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in der Kritik steht, erst habe laufen lassen und dann nachgetreten habe, „würde auf dem Platz mit Rot bestraft werden“. Ein solches Verhalten sei eines Präsidenten nicht würdig.

„Es war ein reines Ablenkungsmanöver von der schlechten Leistung der Mannschaft, des Präsidenten und seines Teams.“ Von dem Präsidenten des größten Fußballverbandes der Welt, in dem sehr viele Nachwuchs-Kicker mit Migrationsgeschichte am Start seien und die bisher in der Mannschaft das große Vorbild gesehen hätten, werde etwas anders erwartet. „Er sollte deshalb seinen Hut nehmen“, sagte Mazyek. Rheinische Post

Rote Karten

Bis auf den Papst, Putin, Trump und den chinesischen Präsidenten Xi Jinping haben sich, jedenfalls bis zum Redaktionsschluss dieses Kommentars, so ziemlich alle relevanten Großentscheider zum Fall Özil geäußert. Das zeigt vor allem eines: Die Wahrheit ist schon lange nicht mehr nur auf dem Platz. Fußball ist eine politische Weltmacht. Bedurfte es noch eines Beweises? Die WM-Vergaben an Russland und Katar sind brutal klar. Fußball ist auch eine finanzielle Weltmacht, der Ausdruck „Milliardengeschäft“ erscheint da fast lächerlich. Fünfmal Neymar-Ablöse, und schon sind wir über der Milliarde. Hier droht allerdings eine Überhitzung.

Der Markt ist hysterisch, und hysterischen Märkten droht der Absturz. Schlimmster Einpeitscher in Sachen Geld ist die Fifa, der wahrscheinlich korrupteste Sportverband aller Zeiten. Nicht zuletzt sozial ist Fußball eine Macht. Er kann integrieren: Auch in Deutschland gibt es dafür gute Beispiele, Özil war mal eins davon, früher. Es wird weitere gute Beispiele geben, auch in Zukunft. Fußball entfacht Emotionen wie sonst wenige Dinge auf der Welt. Jedoch: Es ist ein schmaler Grat zwischen Fan-Glückseligkeit oder -Trauer einerseits und auch hier der Hysterie andererseits. Wenn Menschen den Fußball und ihre eigene Projektion auf ihre Idole brauchen wie Drogen, weil sie unglücklich sind, oder wie Brot, weil sie arm sind, dann ist etwas faul. Kompliziert ist die Gemengelage, was Äußerungen Özils, seiner Bewunderer und Gegner betrifft.

Ein bisschen Einordnung täte dem Spiel jetzt gut. Das Foto mit Erdogan war ein eiskalter Coup. Zu Risiken und Nebenwirkungen hätte Özil diejenigen fragen können, die sich seine Berater nennen. Wenn sich der Champion nun als Opfer von Rassismus darstellt, ist das, gelinde gesagt, dummes Zeug, eine Ohrfeige für wirkliche Opfer. Und wenn keine Geringere als Justizministerin Barley (SPD) das so ähnlich sieht, wie Özil es glauben machen will, dann hat Deutschland ein Problem in diesem Politikressort. Mit zur Wahrheit gehört in der Tat, dass der Kuschelkurs vieler berühmter (Ex-)Politiker und (Ex-)Sportler gegenüber Diktatoren womöglich noch erschütternder ist als Özils Flaggenparade. Zu denken wäre da an die Traumpaare Schröder/Putin oder Matthäus/Putin.

Aber das macht die Causa Özil nicht besser. Falsch gemacht hat Özil seit dem Foto alles – mit einer Ausnahme. Mit seiner Kritik am DFB und vor allem an dessen Präsidenten Grindel hat er, auch wenn’s ihm kaum hilft, absolut Recht. Grindel, das ist der unfassbare Aufstieg eines CDU-Politikers der dritten Reihe, der schon damals keine Leuchte war, an die Spitze des mächtigsten nationalen Sportverbands der Welt. Rote Karte. Dunkelrot. Reinhard Breidenbach – Allgemeine Zeitung Mainz

5 Kommentare

  1. Anonymous

    Schon wieder Thema Rassismus— die Linklskne-Grünen- SPD- CDU-CSU-FDP — die Medien– die Kirchen.– die Gewerkschaften— alle versuchen mit allen Mitteln uns davon zu überzeugen dass wir — die gegen die Einwanderung sind– Rassisten sind—
    — das sind Nazimethoden— die Leute die das sagen sind die Rassisten– nicht wir!!!

    Die Steuerzahler dieses Landes sollen demnächst weitere 93 Milliarden Euro für die Einwanderer bereitstellen. Das hat die Merkel-Regierung so beschlossen. Es regt sich kein sichtbarer Widerstand dagegen. Ist die klaglose Alimentierung von Einwanderern durch den Steuerzahler eine besonders raffinierte Tarnung des Alltagsrassismus in unserer Gesellschaft?

    Wo bleibt der Ärger???!!!! Wann werden die Menschen hier gegen diese Regierung etwas unternehmen?? Sind die Bürger hier so satt geworden dass es den egal ist was hier passiert???

    Die Merkel-Diktatur mit den stiefelleckenden Gehilfen ( Minister) machen uns seit vielen Jahren von Tag zu tag kaputter. Die Bürger wählen die aber immer wieder – diese Parteien der Deutschlandzerstörer ( Linke-Grüne-SPD- CDU-CSU-FDP)— ich begreife das nicht–

    Warum wird den Deutschen auf allen Kanälen einzuhämmern versucht, dass sie ein Rassismus-Problem hätten?

    Die Rassismus-Keule ist eine politische Waffe zur Durchsetzung von Sonderinteressen von Einwandererverbänden.

    • Anonymous

      Eine Stimme mit Herzblut! Daumen hoch.

  2. Anonymous

    Die Verlierertypen wie Özil ziehen immer die Rassismuskarte wenn sie sonst kein Argument haben. Sind die Türken eine Rasse??? Was soll das alles— der ist nichts — eine Nullnummer. Schnauze voll mit den ganzen Vorwürfen wenn man etwas kritisches äußert.

    Alle Bürger die etwas kritisches sagen gegenüber Muslime, Schwarze, Politiker, usw sind Rassisten, Nazis, Rechtsradikale, Islamophobe, usw.
    So versuchen sie jedes Argument in Keim zu ersticken in dem sie diese Bezeichnung(-en) benutzen— sie sollen dann moralisch der anderen Person gegenüber dann im Vorteil sein weil sie eben „angegriffen“ wurden und das ist unmoralisch usw.

    Das sind m.E. die Methoden der Menschen ohne Argumentationsgrundlage wie Linken- Linksextremen- Kommunisten-Sozialisten – zusammen mit den Schlägertrupps der Antifa- das sind die richtige Nazis– denn sie benutzen die Nazitaktiken / also verbale und körperliche Gewalt – um Menschen mundtot zu kriegen.

    Leider driftet auch die aktuelle Regierung in diese Richtung ab, unterstützt durch die kontrollierten Medien wie Fernsehen ( insbesondere ZDF und ARD) , einige Zeitungen und einige der neuen Gesetze— diese Hirnwäsche und versuchte Meinungssteuerung und Unterdrückung der freien Meinungsäußerung durch Gesetze sind auch Nazitaktiken– man nennt es „Propaganda“ — es soll alles scheibchenweise über Jahre hinweg in die gewollte Richtung gelenkt werden— seit Jahrzehnten schon– und wenn wir nicht aufpassen landen wir dort wo jetzt z.B. Schweden oder England ist— das letzte Drecksloch und Sammelplatzt für Sozialschmarotzer und gewaltbereite Islamisten und Afrikaner—

    —na dann hoffen wir dass einige Bürger aufwachen und aufstehen und erheben ihre Stimme damit der Wahnsinn ein Ende hat

  3. Anonymous

    Wieso bekommt dieses Sportass von Mazyek immer wieder eine Bühne geboten.

    • Anonymous

      DAS möchte ich auch mal wissen! Furchtbar im Sinne von echt großer Furcht
      vor … (Sie wissen schon; darf man nicht mehr schreiben).

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