Press "Enter" to skip to content

Zahl der Salafisten bundesweit auf 11.500 gestiegen

Andreas Kalbitz: "Islamisten sind eine doppelte Gefahr für unsere Gesellschaft!"

Die Zahl der Salafisten ist Anfang dieses Jahres bundesweit auf 11.500 gestiegen. Diese Zahl nannte das Bundesinnenministerium auf Anfrage der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Im Vorjahr lag sie noch bei 11.300, 2017 bei nur 10.800. In Nordrhein-Westfalen, das seit Jahren eine Hochburg von Salafisten ist, blieb die Zahl konstant bei 3100, wie das NRW-Innenministerium mitteilte. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) zeigte sich erfreut, dass der seit Jahren anhaltende Anstieg der Zahl der Salafisten gestoppt ist, betonte aber: „Trotzdem ist das noch lange kein Grund zur Entwarnung.“ Das liege zum einen an der nach wie vor hohen Gesamtzahl und zum anderen an dem Risiko, das von Einzeltätern ausgehe. Das Risiko eines Terroranschlags in Deutschland sei unverändert hoch. „Wir haben zwar derzeit keine Hinweise auf einen konkreten Anschlagsort und eine konkrete Anschlagszeit. Wir müssen aber ständig damit rechnen, dass es Leute gibt, die Pläne schmieden“, erklärte Reul.

NRW baut Anti-Salafismus-Programm aus

Das NRW-Innenministerium baut das Anti-Salafismus-Programm „Wegweiser“ massiv aus und setzt auf eine neue Online-Strategie. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte: „Wir dürfen uns nicht auf bisherigen Erfolgen ausruhen, sondern müssen die Strategie ständig weiterentwickeln. Deshalb gehen wir mit unserem Salafismus-Präventions-Programm ,Wegweiser‘ jetzt online.“ Reul will die landesweit über 20 „Wegweiser“-Kontaktstellen mit insgesamt 25 Vollzeitstellen verstärken. Sein Plan sieht die Aufstockung des „Wegweiser“-Etats von derzeit gut fünfeinhalb Millionen Euro pro Jahr um mehr als ein Drittel vor. Reul sagte: „Wenn unsere Zielgruppe im Netz unterwegs ist, müssen wir natürlich auch dorthin.“ Neben einer virtuellen Beratungskomponente etwa für Angehörige, die anonym bleiben wollen, soll der Internet-Ableger auch auf Diskussionen in einschlägigen Foren einwirken und bei Auffälligkeiten wie etwa Aufrufen zu Gewalt eingreifen.¹

Radikale Islamisten und Salafisten sind häufig tief auch in weitere kriminelle Machenschaften wie Drogenhandel, Erpressungen oder Diebstähle verwickelt. Der Politikwissenschaftler Prof. Hans-Gerd Jaschke hat über seine Erkenntnisse heute den Berliner Parlamentsausschuss für Verfassungsschutz informiert. Junge extremistisch und salafistisch eingestellte Muslime seien demnach häufig auch kriminell und hätten entsprechende Kontakte.

Dazu erklärt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Andreas Kalbitz:

„An diesem Beispiel ist leider nur zu gut zu sehen, wohin offene Grenzen, eine unkontrollierte Zuwanderung, eine schlampige Überwachung von Gefährdern, eine kaputtgesparte Polizei und überlastete Gerichte führen: Junge Islamisten bedrohen das friedliche Zusammenleben der Deutschen in Deutschland gleich doppelt. Zum einen durch intensive kriminelle Karrieren, zum anderen durch pseudo-religiös motivierten Terror. Oft sogenannte „Flüchtlinge“, die unsere Gesellschaft zersetzen, unser Gesellschaftssystem ablehnen und unseren Staat mit den Mitteln des Terrors bekämpfen. Und die Vertreter der bunten Einheitspartei aus SPD/Linken/CDU und Grünen stehen dabei und klatschen Applaus, denn das ist es offensichtlich, was die Deutschland-Abschaffer sich erträumen. Dem stellt sich mit der AfD nur eine einzige Partei entgegen. Hier gilt es zukünftig hart durchzugreifen: Beobachten, erwischen, verurteilen, abschieben. Das ist der einzige mögliche Weg!“²

¹Rheinische Post ²AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag

1 Kommentar

  1. reiner

    Warum werden die nicht konsequent abgeschoben?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

BZ Medienholding Ltd ©1998 - 2018