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Tausende IS- Terroristen bereits in Europa

Salafismus-Experte fordert mehr Präventionsstellen gegen IS-Terror

Die britischen Zeitung „Sunday Express“ berichtete, auf Berufung eines syrischen Agenten der IS-Terrorgruppe, dass bereits mehr als 4000 Bewaffnete IS-Terroristen, die sich unter die Flüchtlinge gemischt haben, nach Europa geschleust worden sind. Sie sollen „ready“ sein, ihr blutiges Handwerk in der Europäischen Union zu beginnen. Ihr Ziel ist es sich bei den westlichen Regierungen zu „rächen“. Aber man muss auch davon ausgehen, dass wenn der IS in Europa aktiv wird, es auch Zivilisten treffen könnte und nicht nur Regierungen und Parlamente.

Zudem erklärte der IS-Agent, der Anonym bleiben wollte, gegenüber den Journalisten, dass die laufende geheime Operation ein voller Erfolg ist. „Wartet nur ab,“ lächelte er. „Es ist unser Traum, dass es ein Kalifat nicht nur in Syrien gibt, sondern in der ganzen Welt und wir werden es schaffen, so Gott will“, sagte er. Die westlichen Länder wurden also mit bewaffneten Kämpfern infiltriert.

Aber auch Schlepper gaben schon Hinweise darauf, dass IS-Terroristen mit den Flüchtlingsströmen nach Europa kommen. Die britische BBC zitierte einen Schlepper folgendermaßen: „Da die europäische Polizei nicht unterscheiden kann, wer zu ISIS gehört oder ein normaler Flüchtling ist“, verwende der IS die Schlepperboote „um ihre Leute nach Europa zu schicken.“ Die Kämpfer sollen demnach in den Booten, oft getrennt von den anderen Migranten, sitzen.

Weiter sagte der Schlepper: „Die Bootsbesitzer haben eine Liste von Personen, die sie mitnehmen, aber einige Leute tauchen plötzlich auf und ihnen wird gesagt: Nehmt sie mit. (…) Sie sitzen getrennt im Boot und haben überhaupt keine Angst. (…) Sie gehören zum IS – 100 Prozent. Ich denke, dass sie etwas für die Zukunft planen, nicht unbedingt für heute oder morgen.“

Dazu passend ein Artikel vom Schweiz Magazin. In dem Artikel „Flüchtlinge NUR junge Männer“ vom 7. September 2015 heißt es: „Wir haben per Email ein Foto aus Ungarn erhalten, das die Wirklichkeit zeigt. Es zeigt die „Flüchtlinge“ in Ungarn, die auf die Bahn oder den Bus warten mit denen sie zuerst nach Österreich und dann nach Deutschland gebracht werden sollen. 99 Prozent der dort wartenden „Flüchtlinge“ sind junge Männer. Auf dem Foto gibt es zwei Frauen, einen älteren Mann und ein Kind. Alle anderen mehr als 300 Personen auf dem Foto sind junge männliche Erwachsene. Wer von den dort abgebildeten jungen Männern ist ausgebildeter Kämpfer der IS? Einer, zehn oder alle ?“

Das Schweiz Magazin stellte in dem Artikel „“Wartet nur ab“: 4000 IS-Terroristen unter den Flüchtlingen“ vom 6. September 2015 fest: „4000 aktivierte IS-Terroristen wären beispielsweise in der Lage, in nur einer Nacht die gesamte Bevölkerung der Kantone Appenzell-Innerrhoden und Glarus bestialisch zu ermorden oder mehrere Dutzend kleinere Ortschaften zu zerstören. Sie wären auch in der Lage, die Parlamente der europäischen Regierungen zu stürmen und alle Parlamentarier mit einem einzigen Schlag zu ermorden. Davor gibt es keinen Schutz. De-facto wären so die betroffenen Länder ohne Regierung, völlig destabilisiert und es würden Chaos und Bürgerkrieg ausbrechen.“

Darüber hinaus sorgt ein vor kurzem veröffentlichtes Video für Aufsehen. Es zeigt den Islamischen Staat beim Waffentraining mit amerikanischen M16 Gewehren. Ist dies ein weiterer Hinweis darauf, dass die Vereinigten Staaten an der Bewaffnung der ISIS teilnehmen? NP – NEOPresse

Salafismus-Experte fordert mehr Präventionsstellen gegen IS-Terror

Nach den Attentaten von Paris sieht der Osnabrücker Salafismus-Experte Rauf Ceylan als größte terroristische Gefahr in Deutschland, dass „bislang so gut wie nichts“ über Jugendliche bekannt sei, die sich zu IS-Terroristen radikalisieren. „Das ist ein Armutszeugnis“, sagte der Wissenschaftler des Osnabrücker Islam-Instituts der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag) und forderte mehr Präventionsstellen gegen den Terror des Islamischen Staates (IS).

Ceylan: „Größte Terrorgefahr ist, dass Deutschland so gut wie nichts über radikale Jugendliche weiß“

Ceylan verwies darauf, dass mehrere Jugendliche aus Dinslaken sich dem IS anschlossen und nach Syrien reisten. „In der Stadt muss es ein Netzwerk geben“, konstatierte Ceylan. „Man muss dort, wo die Probleme am stärksten sind, Präventionsstellen aufbauen, die vernetzt sind mit Schulen, Gemeinden, Jugendeinrichtungen, Vereinen und Kirchen.“ Ein Radikalisierungsprozess beginne nicht von heute auf morgen. „Wenn sich jemand auffällig in seinem Aussehen oder seiner Rhetorik ändert, dann muss man sich an jemanden wenden können“, sagte der Religionssoziologe und betonte: „Lehrer oder Eltern können da oft sehr wenig mit anfangen.“ Ceylan arbeitet in Hannover und Braunschweig zusammen mit anderen Experten daran, erste Präventionsstellen aufzubauen.

Ceylan kritisierte die französische Regierung für die mangelnde Präventionsarbeit: „Frankreich ist in dieser Hinsicht besonders problematisch, weil in diesem Bereich fast gar nichts gemacht wurde.“ Die Frage sei, warum so junge Menschen wie die Attentäter von Paris, die zwischen 15 und 25 Jahre alt sind, für sich beschließen, nach Syrien zu gehen. „Ich glaube, wir haben lange Zeit nicht verstanden, dass wir Präventionsarbeit betreiben müssen, sondern abgewartet bis das Kind in den Brunnen gefallen ist. Dann kommt immer wieder die Frage: Wie können wir das wieder herausholen?“, monierte der Islam-Experte. Neue Osnabrücker Zeitung

Umfangreiche Razzien in Frankreich: „Zweifellos müssen wir mit neuen Anschlägen rechnen“

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